Sonntagsschutz erhalten


Muscheid: „Dem aktuellen Angriff des Handels auf den Sonntagsschutz
fehlt jede gesetzliche Grundlage und er missachtet die Interessen der
Beschäftigten“

Eine bundesweite Initiative großer Handelsunternehmen fordert aktuell
die vollständige Freigabe des Sonntags als verkaufsoffenen Tag. Dazu
sagt Dietmar
Muscheid, Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz / Saarland:

„Dem aktuellen Angriff des Handels auf den Sonntagsschutz fehlt jede
gesetzliche Grundlage und er missachtet die Interessen der
Beschäftigten. Er ist ein
von wirtschaftlichen Interessen gelenkter Sturm im Wasserglas. Wir
begrüßen die heutige Klarstellung der rheinland-pfälzischen
Arbeitsministerin Sabine
Bätzing-Lichtenthäler, mit der sie sich eindeutig im Sinne des
Sonntagsschutzes positioniert. Auch das Bundesverwaltungsgericht hat in
diesem Monat ganz
klar festgestellt, dass wirtschaftliche Interessen noch keinen Sachgrund
darstellen, der die Genehmigung eines verkaufsoffenen Sonntags
rechtfertigt.“

Zur Regelung, nach der die Genehmigung verkaufsoffener Sonntage in
Rheinland-Pfalz an vier Tagen im Jahr möglich ist, ergänzt Dietmar
Muscheid: „Selbst
diese Ausnahmen bedeuten für viele Beschäftigte im Land, dass sie ihre
Freizeit an vier Sonntagen im Jahr den wirtschaftlichen Interessen
anderer unterordnen
müssen.“

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tudenten der klassischen Philologie führen lateinische Komödie auf


Studierende der Klassischen Philologie führen römische Komödie „Casina“
in lateinischer Sprache auf

Innovatives Lehrprojekt der JGU bringt Komödie des Plautus mit deutschen
Übertiteln auf die Bühne / Aufführung am 13. und 14. Juni 2017 in der
Zitadelle
Mainz

(Mainz, 29. Mai 2017, voi) Studierende der Klassischen Philologie an der
Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben unter Leitung von Dr.
Daniel Groß
in drei Lehrveranstaltungen von der Lektüre- b is zur Inszenierungsübung
die römische Komödie „Casina“ des Plautus einstudiert und bringen sie am
13. und
14. Juni 2017 in lateinischer Sprache mit deutschen Übertiteln im
Drusussaal in der Zitadelle Mainz zur Aufführung. Das zugrundeliegende
Lehrprojekt „Aufführung
eines antiken Dramas in Originalsprache“, das vom Gutenberg Lehrkolleg
(GLK) der JGU als innovatives Lehrprojekt gefördert wird, rückt das
gesprochene
Latein des römischen Alltags in den Mittelpunkt des universitären
Unterrichts. Aus dem Lehrprojekt ist die studentische Lateinische
Theatergruppe „Die
Casinisten“ hervorgegangen, die sich seit zwei Semestern mit dem Stück
und seiner Aufführung befasst und sich nun aktuell in der heißen Phase
der Proben
befindet. „Die Studierenden haben durch das Einüben des lateinischen
Texts und die Umsetzung des Texts in Handlung auf ganz natürliche,
lebendige Weise
ihre Sprachkompetenz erweitert – gerade mit Blick auf die im
akademischen Rahmen sonst wenig beachtete römische Alltagssprache und
-kultur“, betont Dr.
Daniel Groß. „Zudem verhelfen wir der römischen Komödie, die erst auf
der Bühne wirkt, mit den beiden öffentlichen Aufführungen in der
Zitadelle Mainz
zu einer angemessenen Rezeption.“ Für eine möglichst große
Breitenwirkung wird während der Aufführung eine von den Studierenden
angefertigte Übersetzung
in Übertiteln eingeblendet. „Dieses Modell ist auch auf andere Fächer
übertragbar, die sich mit fremdsprachlichen Dramentexten vor allem
älterer Sprachstufen
beschäftigen“, betont Groß. Die Premiere der Komödie „Casina“ des
Plautus findet am Dienstag, 13. Juni 2017, um 15:30 Uhr in der Zitadelle
Mainz statt,
eine zweite Aufführung beginnt am Mittwoch, 14. Juni 2017, um 19:00 Uhr.
Der Eintritt beträgt 5 Euro, für SchülerInnen und Studierende ermäßigt 3
Euro.
Da die Anzahl der im Drusussaal verfügbaren Plätze begrenzt ist, wird um
Kartenreservierung per E-Mail an
groda@uni-mainz.de
gebeten. Interessiertes Publikum ist herzlich eingeladen. Zur
Handlung:Vor der Tür eines Hauses in Athen liegt ein Findelkind, die
kleine Casina, die als
Sklavin des Ehepaares Lysidamus und Cleustrata aufgezogen wird und sich
zu einer attraktiven jungen Frau entwickelt. Euthynicus, der Sohn des
Hauses, verliebt
sich in sie und möchte sie heiraten. Doch auch Lysidamus hat ein Auge
auf Casina geworfen, schickt seinen Sohn fort und will seinen Sklaven
Olympio mit
Casina verheiraten – mit dem Ziel, die Ehefrau seines Sklaven zu seiner
Konkubine machen zu können. Cleustrata jedoch ahnt, was Lysidamus
vorhat, und schickt
ihren Sklaven Chalinus ins Rennen um die Hochzeit mit Casina …

Uni Mainz JGU

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Teuerungsrate in Mai bei 1,5%


Teuerungsrate im Mai bei 1,5 Prozent
Die Teuerungsrate ist im Mai 2017 gesunken. Wie das Statistische
Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,5
Prozent über dem Niveau
des Vorjahresmonats. Im April hatte die Inflationsrate noch bei plus 1,9
Prozent gelegen.

Ein Grund für den Rückgang der Teuerungsrate ist die Entwicklung der
Energiepreise: In diesem Frühjahr ergaben sich im Vergleich zum Vorjahr
mit außergewöhnlich
niedrigen Energiepreisen noch größere Preisdifferenzen (statistischer
Basiseffekt). Infolge des weiteren Anstiegs der Energiepreise nehmen
diese Preisdifferenzen
zum aktuellen Monat weiter ab. Die Energiepreise lagen im Mai 2017 nur
noch um 1,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Dieser Anstieg
ist in erster
Linie auf Preissteigerungen bei den Mineralölprodukten zurückzuführen;
sie legten um 5,4 Prozent zu (Heizöl: plus 10,6 Prozent; Kraftstoffe:
plus 4,1 Prozent).
Gas sowie die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme waren hingegen
billiger als vor einem Jahr (minus 0,7 bzw. minus 1,7 Prozent). Die
Strompreise blieben
fast unverändert (plus 0,2 Prozent).

Kräftige Preiserhöhungen waren bei den Nahrungsmitteln zu verzeichnen
(plus 3,5 Prozent). Dazu trugen aufgrund ihrer hohen Verbrauchsbedeutung
insbesondere
Molkereiprodukte und Eier bei, deren Preise um 11,6 Prozent stiegen. So
verteuerte sich frische Milch um 24,3 und H-Milch um 26,6 Prozent.
Speisefette
und -öle waren ebenfalls wesentlich teurer als im Mai 2016 (plus 23,5
Prozent); insbesondere für Butter mussten die Verbraucherinnen und
Verbraucher deutlich
mehr bezahlen (plus 51,6 Prozent). Die Gemüsepreise lagen hingegen unter
dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 0,9 Prozent). Unter anderem sanken
die Preise
für Gurken, Salat und Paprika mit zweistelliger Rate.

Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als
Kerninflationsrate bezeichnet wird, ging im Mai 2017 auf plus 1,1
Prozent zurück; im
April hatte sie bei plus 1,4 Prozent gelegen.

Durch den kräftigen Anstieg der Nahrungsmittelpreise wies die
Hauptgruppe „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ unter den zwölf
Hauptgruppen die höchste
Teuerungsrate auf (plus 3,2 Prozent). Es folgten die Beherbergungs- und
Gaststättendienstleistungen mit plus 2,8 Prozent. An dritter Stelle
stand der Verkehrsbereich
(plus 2,3 Prozent). Preisrückgänge waren in zwei Hauptgruppen zu
verzeichnen (Nachrichtenübermittlung: minus 0,6 Prozent; Möbel,
Leuchten, Geräte u. a.
Haushaltszubehör: minus 0,2 Prozent).

Veränderungen gegenüber April 2017

Der Verbraucherpreisindex lag im Mai 2017 um 0,1 Prozent unter dem
Niveau des Vormonats. Den stärksten Preisrückgang gab es in der
Hauptgruppe „Verkehr“
(minus 0,6 Prozent). Ein Grund dafür sind die Kraftstoffpreise, die um
2,7 Prozent niedriger waren als im April. Tiefer in die Tasche greifen
mussten die
Verbraucherinnen und Verbraucher für Nahrungsmittel und alkoholfreie
Getränke; die Preise waren in dieser Hauptgruppe um 0,8 Prozent höher
als im April.
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen verteuerten sich um 0,3
Prozent.

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung
der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für
Konsumzwecke gekauft
werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen
Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen
Landesamtes in mehr
als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise.
Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren
und Dienstleistungen
erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung,
die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten
Haushalte (sog.
Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung
des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise
dem Vorjahr
wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als
ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben
an, wie sich die
Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht
mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß
stark schwankenden
Preisen. Hier wird die Veränderung des Gesamtindex ohne Energie und
Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet.

Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Mai 2017 enthält vorläufige
Ergebnisse. Sofern bis zum 6. Juni 2017 keine Korrektur erscheint, sind
die veröffentlichten
Ergebnisse als endgültig anzusehen.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Statistik

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Bätzing-Lichtenthäler: arbeitsfreier Sonntag muß erhalten bleiben!


Arbeitsschutz

Bätzing-Lichtenthäler: Es gilt den arbeitsfreien Sonntag zu schützen!

Mit einer klaren Absage an die von Teilen des deutschen Handels
gestartete Kampagne für mehr verkaufsoffene Sonntage äußerte sich die
rheinland-pfälzische
Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler: „Ich habe den Eindruck,
dass mit durchschaubaren Argumenten ein scheinbares Bedürfnis
konstruiert wird.
Für mich stellt sich die derzeit losgetretene Kampagne so dar, dass sie
rein von wirtschaftlichen Interessen gelenkt ist.“

Bätzing-Lichtenthäler: „Ich halte an der bestehenden Regelung zu den
Ausnahmen für verkaufsoffene Sonntage fest. Der Schutz des arbeitsfreien
Sonntags ist
ein gesamtgesellschaftlich errungenes Gut. Höchste deutsche Gerichte
bestätigen den Schutz von Feiertagen und Sonntagen als Zeiten der
Arbeitsruhe. Es
ist erstaunlich, wie leichtfertig hier von Einigen darüber weggegangen
wird.“

In Rheinland-Pfalz besteht die allgemeine Möglichkeit der Zulassung von
bis zu höchstens vier verkaufsoffenen Sonntagen pro Gemeinde in einem
Kalenderjahr
als allgemeine Ausnahme von den Ladenschlusszeiten gemäß § 10
Ladenöffnungsgesetz Rheinland-Pfalz.

„Einige scheinen nur allzu bereit, hier die Axt anzulegen und vergessen
dabei, dass es vornehmlich um den Schutz von Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern
geht. Die wirtschaftlichen Interessen von Wenigen müssen da enden, wo
zwingende Arbeitsschutzvorschriften greifen. Dies ist bei dem Ansinnen,
den Feiertags-
und Sonntagschutz weiter auszuhöhlen, der Fall. Einer solchen Debatte
erteile ich eine klare Absage“, betonte Bätzing-Lichtenthäler.

Einzelhandel, Ausnahmen, Bätzing-Lichtenthäler

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schlägt die Stunde der Populisten?


Hambach: Schlägt die Stunde der Populisten?

2. Hambacher Gespräch „Demokratie der Extreme? Schlägt die Stunde der
Populisten?“ am Mittwoch, 31. Mai 2017 / Leitthema 2017 „Krise der
Demokratie?“

Zum 2. Hambacher Gespräch 2017 „Demokratie der Extreme? Schlägt die
Stunde der Populisten?“ laden die Landeszentrale für politische Bildung
Rheinland-Pfalz
(LpB) und das Frank-Loeb-Institut an der Universität am Mittwoch, dem
31. Mai 2017 um 19.00 Uhr auf das Hambacher Schloss ein. Der Eintritt
ist frei.

Ob für populistische und extreme Meinungen die Stunde schlägt, diskutieren
• Prof. Dr. Micha Brumlik, Erziehungswissenschaftler und Philosoph und
• Dr. hc. Johannes Gerster, ehemaliges Mitglied des Deutschen
Bundestages und des Landtages von Rheinland-Pfalz.

Die „Hambacher Gespräche“
präsentieren zentrale Fragen des politischen Systems und der
Gesellschaft in Deutschland. Sie werden von der Landeszentrale für
politische Bildung und
dem Frank-Loeb-Institut Landau an der Universität in Zusammenarbeit mit
der Stiftung Hambacher Schloss veranstaltet. Leitthema 2017 ist „Krise
der Demokratie?“.
Die weiteren Gespräche sind am 28. Juni 2017 und am 18. Oktober 2017.

Populisten, LPB, Hambacher Schloß

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E-Mobilität gehört die Zukunft


Energie- und Umweltpolitik

Höfken: E-Mobilität gehört die Zukunft / Land startet in Kürze
„Lotsenstelle alternative Antriebe“

„Elektrofahrzeuge stoßen keine Luftschadstoffe aus und machen keinen
Lärm. Sie senken das Gesundheitsrisiko und verbessern unsere
Lebensqualität. Für Unternehmen
wie die Post, bieten die klimaneutralen E-Fahrzeuge einen
Wettbewerbsvorteil. Es liegt auf der Hand: Die Zukunft gehört der
Elektromobilität“, erklärte
Umweltministerin Ulrike Höfken heute beim Besuch der Deutschen Post AG
in Birkenfeld. Vorgestellt wurde der Ministerin dort der sogenannte
„Street-Scooter“,
ein Elektroauto für Kurzstrecken. „Neben Vorteilen für Umwelt, Anwohner
und die Postmitarbeiter bringt das E-Auto auch Vorteile fürs
Unternehmen. Die Deutsche
Post hat dies sehr früh erkannt, den Hersteller Street-Scooter
übernommen und setzt die etwa 2.500 Elektrofahrzeuge nun erfolgreich für
die ,letzte Meile‘
der Brief- und Paketzustellung ein“, sagte Höfken. Pro Fahrzeug würden
rund drei Tonnen CO2 im Jahr eingespart werden. Die Umweltministerin
lobte das Umweltprogramm
„GoGreen“, mit dem die Deutsche Post bis 2050 alle logistikbezogenen
Emissionen auf null Prozent reduzieren möchte.

Die Landesregierung will die Potenziale der Elektromobilität in
Rheinland-Pfalz nutzen und hat das in ihrem Koalitionsvertrag
festgeschrieben. Mit dem Projekt
„Alternative Antriebe – Tankstelle 2.0“ der TU Kaiserslautern soll zum
Beispiel ein Konzept für ein Angebot von Ladesäulen für E-Autos und
E-Bikes im Land
erarbeitet werden. Nach Erhebungen der Prüforganisation Dekra sind vor
allem der Preis, die Infrastruktur und die Reichweite die Faktoren, die
vom Kauf
von Elektroautos abhalten. Dazu sei ein deutliches Umsteuern durch die
Bundesregierung zum Ausbau der E-Auto-Infrastruktur wichtig. Höfken
begrüßte daher
ausdrücklich die Bundesfördermaßnahmen zum Aufbau von Ladestationen. Für
die Nutzung dieser Förderangebote werde in Rheinland-Pfalz durch die
Energieagentur
geworben.

Das Umwelt- und Energieministerium wird in Kürze die „Lotsenstelle
alternative Antriebe“ durch die Landesenergieagentur starten. Damit
haben die rheinland-pfälzischen
Kommunen, deren Einwohnerinnen und Einwohner sowie die dort ansässigen
Unternehmen eine Anlaufstelle mit Informationen und Angeboten zum Thema
alternative
Antriebe. „Die Deutsche Post AG gehört mit dem Street-Scooter zu den
Vorreitern. Wir wollen mit der Lotsenstelle dazu beitragen, das solche
Zukunftsprojekte
im ganzen Land Schule machen“, so die Ministerin.

Lotsenstelle alternative Antriebe, Ulrike Höfken

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Malu Dreyer besucht David Roentgen Schule: Mehr Kompetenz durch Digitalisierung


Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Digitale Kompetenzen für bessere
Berufs- und Lebenschancen

„Lesen, Schreiben und Rechnen sind Schlüsselkompetenzen. Digitale
Kompetenzen wie Codieren und Programmieren gehören mehr und mehr dazu.
Deshalb ist entscheidend, wie wir junge Menschen in Schulen, in der
Berufsausbildung und in den Hochschulen darauf vorbereiten. Der Erwerb
digitaler Kompetenzen entscheidet verstärkt über die Berufs- und
Lebenschancen. Unser Ziel ist es, unsere Schüler und Schülerinnen auf
diesem Weg bestmöglich zu unterstützen“, sagte Ministerpräsidentin Malu
Dreyer bei ihrem Besuch der berufsbildenden David-Roentgen-Schule in
Neuwied. Sie besichtigte das interaktive Lernmodell
„Industrie4.0@School“, bei dem Schüler und Schülerinnen an einem realen
Industrie 4.0-Produktionsszenario Arbeitsweise und Philosophie der
Industrie 4.0 kennenlernen. „Das Projekt steht beispielhaft für die
Auseinandersetzung mit Problemen und Fragestellungen, die sich aus der
fortschreitenden Digitalisierung ergeben. Ich freue mich sehr, dass sich
die Schule diesen Herausforderungen stellt“, so die Ministerpräsidentin
weiter.

Lange Zeit sei die Digitalisierung wie eine der üblichen technologischen
Fortschritte betrachtet worden. Tatsächlich aber befänden wir uns mitten
in einer Revolution, deren Auswirkungen die Global Player ebenso
erfassen werde wie den Handwerksbetrieb, erläuterte Ministerpräsidentin
Malu Dreyer. „Wir als Landesregierung haben das Ziel, Rheinland-Pfalz
zum Land der digitalen Vernetzung zu machen. Das bundesweit erste
Digitalisierungskabinett, der Digital-Dialog, die daraus entstehende
Digitalstrategie – das sind Bausteine für eine gelingende
Digitalisierung des Landes“, sagte sie. „In Rheinland-Pfalz sind wir mit
der Smart Factory in Kaiserslautern bei der digitalisierten Vernetzung
industrieller Prozesse und Kundenbeziehungen ganz vorne mit dabei. Und
mit dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk bei der Handwerkskammer
Koblenz haben unsere Handwerksbetriebe eines von vier so genannten
bundesweiten Schaufenstern quasi vor der Haustür zur Verfügung“, zeigte
sie sich stolz.

Das Projekt „Industrie4.0@School“ entstand in Kooperation mit dem
Zentralverband der Elektroindustrie (ZVEI). Im Rahmen des Bündnisses
„Zukunft der Industrie“ unter der Schirmherrschaft des
Bundeswirtschaftsministeriums arbeitet die Schule außerdem zusammen mit
der Firma thyssenkrupp Rasselstein GmbH Andernach an der Modernisierung
der Bildungslandschaft mit. „Das Leitbild Ihrer Schule bringt die
Grundhaltung der Schulgemeinschaft zum Ausdruck: Ihnen liegt es am
Herzen, junge Menschen zu befähigen, ihr Leben in der Gesellschaft und
der Arbeitswelt verantwortlich zu gestalten. Dafür gehen Sie gemeinsam
mit Ihren Partnern neue Wege und suchen mit allen an der Ausbildung
Beteiligten nach Antworten auf die zentralen Fragestellungen“, sagte
Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Mit ihrem Medienkonzept hat die Schule im letzten Jahr den
Weiterbildungspreis des Landes Rheinland-Pfalz gewonnen, bereits 2016
wurde die David-Roentgen-Schule im Rahmen des Projektes „Medienkompetenz
macht Schule“ ausgezeichnet. Zum dritten Mal in Folge durften sie ihr
Exponat in diesem Jahr auf der Hannover Messe ausstellen. Auch im Rahmen
des aktuellen G20-Treffens der Wirtschafts- und Sozialminister und
-ministerinnen durfte die Schule ihr Projekt präsentieren. „Sie können
mit Recht stolz darauf sein. Ich wünsche Ihnen bei der weiteren
Beschäftigung mit diesen spannenden, komplexen und zukunftsweisenden
Themen viel Erfolg und danke Ihnen herzlich für Ihre wichtige Arbeit“,
so die Ministerpräsidentin.

Lernen, David-Roentgen-Schule, Malu Dreyer

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Internationales Hochschulranking: hervorragende Plazierungen für Uni Mainz JGU


Hervorragende Platzierungen für die JGU im internationalen CWTS Leiden
Ranking 2017

Johannes Gutenberg-Universität Mainz positioniert sich in der Physik,
den Geo- und Sozialwissenschaften europaweit in der Spitzengruppe

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat im internationalen
CWTS Leiden Ranking 2017 in der Physik, den Geowissenschaften und den
Sozialwissenschaften
sehr gute Ergebnisse erzielt. So erreichten die Physik und die
Geowissenschaften in der Kategorie „Internationale Kollaborationen“
einen Platz in den Top
5 der deutschen Hochschulen. Die Sozial- und Geisteswissenschaften
erzielten in der Kategorie „Anteil an den Top 50%-Publikationen“ zudem
einen Platz unter
den ersten 10 der deutschen Hochschulen. Fächerübergreifend steht die
JGU in der Kategorie „Long Distance-Kollaborationen“ auf dem 3. Rang.
„Diese hervorragenden
Ergebnisse zeugen von der ausgezeichneten Forschungslandschaft an der
JGU, die unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit
internationalen
Partnern in aller Welt aufgebaut haben und konsequent weiterentwickeln“,
betont der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr.
Georg
Krausch.

Das CWTS Leiden Ranking wird seit 2007 jährlich vom Centre for Science
and Technology Studies (CWTS) der niederländischen Universität Leiden
veröffentlicht.
Das international anerkannte forschungsorientierte Hochschulranking
basiert ausschließlich auf Publikationsanalysen der weltweit 902
forschungsstärksten
Hochschulen auf Grundlage der Publikationsdatenbank „Web of Science“.
Für das Ranking werden die durchschnittliche Anzahl der Zitationen aller
Publikationen
einer Hochschule sowie der Anteil an kollaborativ entstandenen
Publikationen analysiert. Im Ranking 2017 wurden über das Gesamtranking
hinaus einzelne
Fachgruppenrankings für die fünf Forschungsfelder “Biomedical and health
sciences”, “Life and earth sciences”, “Mathematics and computer
science”, “Physical
sciences and engineering” und “Social sciences and humanities”
veröffentlicht.

Weitere Informationen:

www.leidenranking.com/

Zitationen, Uni Mainz JGU

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Ich will Lehrer/in werden


Ich will Lehrer/in werden! – Allgemeine Informationen zum Lehramtsstudium

Fortsetzung der Vortragsreihe „Jetzt geht’s ums Studium“ der Zentralen
Studienberatung der JGU mit Informationen und Fragen rund um das Thema
Studium am
6. Juni 2017

(Mainz, 29. Mai 2017, voi) Studieren – was ist das und wie geht das
eigentlich? Ausgehend von dieser Frage, die sich viele junge Menschen –
ob kurz vor
oder nach dem Abitur, nach der Ausbildung oder auch während der
Berufstätigkeit – stellen, veranstaltet die Zentrale Studienberatung
(ZSB) der Johannes
Gutenberg-Universität Mainz (JGU) im Sommersemester 2017 wieder die
sechsteilige Vortragsreihe zur Studienorientierung „Jetzt geht’s ums
Studium“. Die
Reihe möchte Studieninteressierte auf ihrem Weg ins Studium unterstützen
und Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Studienorientierung
geben: von
der Frage nach der richtigen Studienwahl über den Bewerbungsprozess und
Zulassungsbeschränkungen von Studiengängen bis hin zur Realisierung von
Auslandsaufenthalten
im Studium.

Am vierten Abend der Reihe „Jetzt geht’s ums Studium“ steht das Thema
„Ich will Lehrer/in werden! – Allgemeine Informationen zum
Lehramtsstudium“ im Mittelpunkt.
Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 6. Juni 2017, um 18:00 Uhr im
Raum 01.731 im Georg Forster-Gebäude, Jakob-Welder-Weg 12, auf dem
Campus der Johannes
Gutenberg-Universität Mainz. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist
für Einzelpersonen nicht erforderlich; größere Gruppen werden um eine
kurze Mitteilung
zur geplanten Teilnehmerzahl gebeten.

Informationen zum weiteren Programm unter
www.studium.uni-mainz.de/vortragsreihe/

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz zählt mit aktuell mehr als
32.000 Studierenden aus rund 120 Nationen zu den größten Universitäten
Deutschlands.
Als einzige Volluniversität des Landes Rheinland-Pfalz vereint sie
nahezu alle akademischen Disziplinen, inklusive Universitätsmedizin
Mainz und zwei künstlerischer
Hochschulen, unter einem Dach – eine in der bundesdeutschen
Hochschullandschaft einmalige Integration. Mit 75 Studienfächern mit
insgesamt 242 Studienangeboten,
darunter 106 Bachelor- und 116 Masterstudiengängen sowie sieben Zusatz-,
Aufbau- und Erweiterungsstudiengängen, bietet die JGU eine
außergewöhnlich breite
Palette an Studienmöglichkeiten – von der Ägyptologie bis zur Zahnmedizin.

Das Programm der Reihe „Jetzt geht’s ums Studium“ im Überblick:

jeweils dienstags von 18:00 bis 19:30 Uhr

im Georg Forster-Gebäude, Raum 01.731, Jakob-Welder-Weg 12, auf dem
Gutenberg-Campus

www.studium.uni-mainz.de/vortragsreihe

Liste mit 1 Einträgen
• Dienstag, 25. April 2017
Listenende

Studieren: Was ist das und wie geht das eigentlich?

Liste mit 1 Einträgen
• Dienstag, 9. Mai 2017
Listenende

Der Prozess der Studienwahl: Wie soll ich mich denn da entscheiden?

Liste mit 1 Einträgen
• Dienstag, 23. Mai 2017
Listenende

Die Welt erleben – Informationen rund um Auslandsaufenthalte im Studium

Liste mit 1 Einträgen
• Dienstag, 6. Juni 2017
Listenende

Ich will Lehrer/in werden! – Allgemeine Informationen zum Lehramtsstudium

Liste mit 1 Einträgen
• Dienstag, 20. Juni 2017
Listenende

Bewerbung, Zulassung, Einschreibung: Was muss ich beachten?

· Dienstag, 4. Juli 2017

Studienwunsch Medizin / Zahnmedizin: Möglichkeiten und Bewerbungsstrategien

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Sonntagskommentar: Trump auf europäischer Dienstreise

von Hans-Peter Terno

Mainz, 28.05.17. Ein alter, milliardenschwerer Mann aus den USA versetzt
derzeit Europa in Aufruhr. Grund ist die Debütantenreise Trumps als US-
Präsident auf die arabische Halbinsel und nach Europa.

Beim ersten Besuch fühlte sich Trump noch wohl. Der überaus mit Gold
dekorierte Königspalast in Riad erinnerte den amerikanischen Präsidenten
wohl an das goldene Symbol seiner Immobilienkarriere, den Trump-Tower in
New York. Außerdem öffneten die Saudis ihre Tresore, um für die kommenden
Jahre ein 100-300 Milliarden-Paket an Rüstungsinvestitionen mit den USA
aufzulegen.

Saudi-Arabien mischt offiziell im Bürgerkrieg im Jemen mit, ist aller
Wahrscheinlichkeit auch am Bürgerkrieg im Irak beteiligt und hat ja auch
schon mal deutsche Leopards in Bahrein eingesetzt. Deutschland will keine
Waffen mehr an Saudi-Arabien liefern, ein Anlass für Donald Trump, breitbeinig
in die Bresche zu springen und den Saudis ihre letzten Spargroschen für die
Rüstung abzuringen.

Freudig und gelöst flog Trump weiter nach Israel und nach Ramallah. Der
israelische Ministerpräsident behandelte den amerikanischen Präsidenten
äußerst freundlich – wenn auch zähneknirschend. Schließlich sieht Israel den
Nachbarn Saudi-Arabien als Feind. Aber man weiß auch um Trumps
Empfindlichkeit, so hofierte man den amerikanischen Präsidenten hüben wie
drüben, auch bei Palästinenserpräsident Abbas in Ramallah. So spielte Trump
für die Journalisten von Fox-News den Friedensstifter.

Froh bestieg er seine Präsidentenmaschine und flog mit seiner Frau zum Papst.
Die Audienz mit dem Papst dauerte gerade mal 29 Minuten. Wenn man die Zeit
abrechnet, die der Papst mit der tief verschleierten Frau Trump im Gespräch
verbrachte, so haben sich der Papst und Donald Trump nicht wirklich viel zu sagen
gehabt. Trump lächelte aber breit – der reichlich mit Gold dekorierte Vatikan entsprach
eben seinem Geschmack. Gleichzeitig konnte sich Trump als Sieger fühlen, zu einem
mit Gold dekorierten Wolkenkratzer hat es selbst der Vatikan bis heute nicht geschafft.
Schöne Bilder mit Trump und dem Papst für das amerikanische Fernsehpublikum gab
es allemal.

An Christi Himmelfahrt, dem Tag, als Angela Merkel mit dem amerikanischen
Ex-Präsidenten Obama beim evangelischen Kirchentag in Berlin vor dem
Brandenburger Tor artig Komplimente tauschte, flog der amtierende amerikanische
Präsident nach Brüssel, einer von ihm nicht gerade geschätzten Stadt. Immerhin, einen
Besuch in einem Königspalast gab es auch, den beim belgischen König. Dabei war
Trump schon missgestimmter. Diesem Besuch folgte ein Treffen mit den beiden
EU-Präsidenten. Die gegensätzlichen Meinungen über freien Handel und das Pariser
Klimaabkommen traten offen zu Tage.

Nachmittags, beim Treffen mit den Nato-Staatschefs anlässlich des neuen Nato-
Hauptquartiers in Brüssel, wurde Trumps Missstimmung noch größer, obwohl Angela
Merkel inzwischen eingetroffen war, an der Flugschau und der Museumseinweihung
mit einem Stück Berliner Mauer teilnahm. Trump steuerte ein Trümmerstückchen vom
World Trade Center bei und blieb dennoch missmutig. Hatte ihm jemand das offizielle
Treffen von Angela Merkel mit Barack Obama auf dem Kirchentag hinterbracht?
In seiner Rede vor den Nato-Staatschefs griff Trump diese an: Sie zahlten zu wenig für
die Nato, weniger als zwei Prozent ihres Bruttosozialproduktes, schuldeten der Nato
und somit dem amerikanischen Steuerzahler viele Milliarden. Außerdem sei Deutschland
schlecht, es exportiere zu viele Autos in die USA. Dass dort auch deutsche Autos
hergestellt werden, unterschlug der amerikanische Präsident.

So richtig in Fahrt geschimpft, flogen Trump und diejenigen Nato-Staatschefs, die zu
den G7 gehören, auf die italienische Insel Sizilien. Ein G7-Treffen in der Heimat der Mafia…
Offenbar hat die sozialliberale italienische Regierung die Mafia ganz gut im Griff.
Auch beim G-7-Treffen wurde deutlich, welch großer Dissenz zwischen den USA und den
übrigen Teilnehmern besteht. Während diesen die Ergebnisse des Pariser Klimagipfels
essenziell sind, wird Trump, wenn überhaupt, höchstens ein Formelbekenntnis in die
Abschlusserklärung einfließen lassen. Die Nachrichten meldeten am Samstagnachmittag,
Trump habe einer Formulierung, die sich gegen Protektionismus ausspricht, zugestimmt.
Offenbar meinte er damit den eigenen Protektionismus nicht. Nach Trumps Verweigerung,
auf einen Klimakonsens einzugehen, twitterte er in die Welt, er werde nächste Woche
entscheiden, ob er dem Pariser Klimagipfel-Ergebnis zustimmen könne. Wahrscheinlich
wird er seinen Milliardärsfreunden zuliebe ablehnen und die USA vollständig isolieren.

Trump mag EU und Nato nicht. Die beiden Bündnisse verhindern, dass er sich die Welt
nach dem Motto „teile und herrsche“ einrichten kann. So musste der amerikanische
Potentat bei seinem Gespräch mit den EU-Präsidenten überrascht zur Kenntnis nehmen,
dass Handelspolitik Sache der EU und nicht der Einzelstaaten ist. Amerika steht mit der
EU ein gleich starker Wirtschaftsblock gegenüber. So sieht es zumindest Donald Trump.
Deshalb will er Europa schwächen. Gelänge diese Absicht, würde er Amerika schwächen.
Der Trumpsche Druck auf die EU und die Nato lässt deren Mitglieder eher zusammenrücken
als auseinanderdriften.

Die meisten der wichtigen europäischen Unternehmen sind heutzutage mit mehreren
Standorten in den USA vertreten. Gelänge die Absicht des „America first“ auch in dem Sinne,
dass US-Amerikaner nur noch US-amerikanische Produkte kaufen würden, würde automatisch
die Produktion europäischer Unternehmen in den USA zusammenbrechen, dies mithin viele
amerikanische Jobs kosten. Die Welt ist eben nicht so einfach, wie dies Fox-News suggeriert
und somit der politikunerfahrene Präsident meint. „Sehr unzufriedenstellend“ war Merkels
Kommentar zu Trumps Verweigerung eines Konsenses zum Pariser Klimagipfel.
Da hatte sie mal Recht.

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Evangelischer Kirchentag ist eine Feier des Glaubens und Forum gesellschaftlicher Diskussion


Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Evangelischer Kirchentag ist eine Feier
des Glaubens und bietet Raum für wichtige gesellschaftspolitische
Diskussionen

„Menschen aus aller Welt feiern in diesem Jahr auf vielfältige Art und
Weise gemeinsam das 500-jährige Reformationsjubiläum. Der Evangelische
Kirchentag bietet in diesem Kontext einen wunderbaren Rahmen, um für
eine Feier des Glaubens zusammenzukommen und über aktuelle Themen zu
diskutieren“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer

anlässlich des 36. Evangelischen Kirchentages, der vom 24. bis 28. Mai
in Berlin und Wittenberg stattfindet.

Die über 2.500 Veranstaltungen seien getragen vom großartigen Engagement
der vielen Mitwirkenden. Die Ministerpräsidentin betonte die besondere
Relevanz des Kirchentages: „Für eine nachhaltige gesellschaftliche
Entwicklung ist die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Staat auf den
unterschiedlichsten Ebenen, etwa bei karitativen Fragen oder im Bereich
der Kindergärten und Schulen, ein unverzichtbarer Bestandteil. Der
Kirchentag ist zudem eine wunderbare Gelegenheit, um sich über aktuelle
gesellschaftspolitische Fragen auszutauschen“, so Ministerpräsidentin
Malu Dreyer. Sie freue sich daher auf die vielfältigen Begegnungen und
Gespräche.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer liest am 27. Mai um 9.30 Uhr im Rahmen
der Veranstaltung „Bibelarbeit“ aus dem Lukas-Evangelium. Im Anschluss
besucht sie verschiedene Stände und diskutiert ab 15 Uhr bei der
Veranstaltung „Wir sind längst bunt. Wie verwandelt uns die
Einwanderungsgesellschaft?“ zum Thema Integration.

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Rheinland-Pfalz liegt bei Sozialwahl im Mittelfeld


Mainz, 27. Mai 2017. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) haben
in Rheinland-Pfalz bereits mehr als 30 Prozent ihrer Mitglieder gewählt.
Damit liegt
das Land mit 1,3 Prozentpunkten knapp über dem Bundesschnitt. In Hamburg
liegt die Wahlbeteiligung bislang lediglich bei 22 Prozent. In Sachsen
hingegen
gaben sogar nahezu 37 Prozent ihre Stimme ab. Noch haben Versicherte die
Möglichkeit, sich an der Sozialwahl zu beteiligen. „Ich hoffe bis zum
Stichtag
31. Mai nutzen noch viele Wahlberechtigte ihr demokratisches
Stimmrecht“, appelliert TK-Landesvertretungsleiter Jörn Simon.

„Für das Gesundheitswesen ist die Sozialwahl wichtig“, betont Simon.
„Alle sechs Jahre werden hier die Versichertenparlamente gewählt, welche
die Versorgung
mitgestalten. Bei der TK ist das der Verwaltungsrat. „Die gewählten
Vertreter entscheiden dann über wichtige Grundsatzfragen, von welchen
die Versicherten
direkt betroffen sind“, so der TK-Landeschef weiter. Hierbei gehe es
beispielsweise um die Verabschiedung des Haushaltes, die Wahl des
Vorstandes oder
um die Aufnahme gewisser Satzungsleistungen in den Katalog der
Krankenkasse.

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Verlässlicher Partner für Jugendschutz


„Verlässlicher Partner für den Jugendschutz im Internet“

Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat oder Jodel sind für Jugendliche
ständige Begleiter im Alltag. Hier wächst eine Generation heran, die wie
keine zuvor immer und überall das Internet nutzt und gleichzeitig oft
noch zu wenig über die Gefahren im Netz weiß. Die Risiken für die jungen
Nutzerinnen und Nutzer in der virtuellen Welt zu minimieren, ist das
Anliegen von jugendschutz.net, der länderübergreifenden Stelle für
Jugendschutz im Internet.

Jugendministerin Anne Spiegel hat heute gemeinsam mit der
Bevollmächtigten des Landes für Medien und Digitales, Staatssekretärin
Heike Raab, jugendschutz.net in Mainz besucht. jugendschutz.net setzt
sich dafür ein, dass Unternehmen ihre Online-Angebote so gestalten, dass
Kinder und Jugendliche im Netz sicher sind.

„Gerade in Zeiten von Fake-News und Hassrede ist jugendschutz.net ein
verlässlicher Partner, wenn es um das Aufspüren von Verstößen gegen das
Strafrecht und gegen das Jugendschutzrecht geht“, betonte Jugend- und
Familienministerin Anne Spiegel. „Dabei übernimmt jugendschutz.net nicht
nur das Monitoring, also die systematische Erfassung der Inhalte im
Netz, sondern ist auch Impulsgeber für die Bundes- und Landesgesetzgeber
und berät interessierte Firmen“.

„Ich freue mich, dass jugendschutz.net als bundesweit anerkannte
Institution mit Sitz in Mainz in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag
feiern kann. Wenn man die Gefahren im Netz betrachtet, kann man leider
sicher sein, jugendschutz.net wird weiter gebraucht“, unterstrich
Staatssekretärin Heike Raab die Notwendigkeit des Mainzer
Kompetenzzentrums.

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Urteil zu Marina Weingarten/Mosel – SGD Nord mangelt es an Kompetenz für Entscheidung


Urteil zum Bau eines Sportboothafens in Briedel/Mosel

Die Mosel Marina Weingarten Projekt GmbH, hatte der Struktur-und
Genehmigungsdirektion SGD Nord Antragsunterlagen zum Bau eines Hafens
für Sportboote bei
Mosel Kilometer 89,85 in der Gemarkung Zell/ Briedel vorgelegt. Die
(SGD) Nord hat als Obere Wasserbehörde den notwendigen
Planfeststellungsbeschluss zum
Bau eines Sportboothafens in Briedel/Mosel nach § 68
Wasserhaushaltsgesetz (WHG) am 15. März 2016 erteilt.

Gegen den wasserrechtlichen Planfeststellungsbeschluss haben sechs
Grundstückseigentümer und der Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland (BUND) geklagt.

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat nun entschieden, dass der auf § 68
Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz, sowie §§ 43 Absatz 1, 69 und 92 Absatz 2
Landeswassergesetz
gestützte Planfeststellungsbeschluss vom 15. März 2016 rechtswidrig sei.
Er leide an Fehlern, die vom Kläger in diesem Verfahren geltend gemacht
werden
können. Dies rechtfertige die Aufhebung des Beschlusses insgesamt.

Hauptgrund dafür ist, dass es der SGD Nord als Obere Wasserbehörde an
der sachlichen Entscheidungskompetenz hinsichtlich des gesamten
Regelungsbereiches
des angefochtenen Planfeststellungsbeschlusses fehle. Im
Erörterungstermin vom 18. Mai war dies bereits das Kernthema. Weiterhin
habe die SGD Nord die
Erschließung des planfestgestellten Vorhabens nicht geprüft und dieses
Ergebnis nicht in die Abwägung einfließen lassen. Die SGD Nord wird nun
das 20 seitige
Urteil auswerten und entscheiden wie weiter verfahren wird.

Zur Historie:

Die Mosel Marina Weingarten Projekt GmbH, hatte der SGD Nord
Antragsunterlagen zum Bau eines Hafens für Sportboote bei Mosel
Kilometer 89,85 in der Gemarkung
Zell/ Briedel vorgelegt. Geplant ist ein Hafen mit circa 130
Liegeplätzen im Überschwemmungsgebiet der Mosel. Außerdem sollen eine
Hafenpromenade mit einer
Anlegemöglichkeit für Tagesgäste, eine Slip Anlage zum Einlassen der
Boote und ein Parkplatz entstehen.

An dem komplexen Genehmigungsverfahren für den wasserrechtlichen
Planfeststellungsbeschluss waren verschiedene Stellen innerhalb der SGD
Nord sowie anerkannte
Naturschutzverbände und Träger Öffentlicher Belange und weitere Behörden
beteiligt. Das Projekt wurde umfassend in den Bereichen
Wasserwirtschaft, Immissionsschutzrecht,
sowie Bauplanungsrecht geprüft.

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KZ Osthofen: Ausstellung über elsässisches KZ und seine Außenstellen in Südwestdeutschland


Viele Orte des Terrors: Das Lagersystem von Natzweiler-Struthof

Ausstellungseröffnung „Bientôt La Liberté Nous Reviendra – Freiheit – so
nah, so fern“ am 1. Juni in der Gedenkstätte KZ Osthofen

Zur Ausstellungseröffnung „Bientôt La Liberté Nous Reviendra – Freiheit
– so nah, so fern“ lädt die Landeszentrale für politische Bildung
Rheinland-Pfalz
(LpB) am Donnerstag, 1. Juni um 18.00 Uhr in die Gedenkstätte KZ
Osthofen ein.

Nach der Begrüßung durch Bernhard Kukatzki¸ Direktor der LpB, informiert
Sibylle Thelen, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg,
über
die „Die Bedeutung der Ausstellung für die grenzüberschreitende
Gedenkarbeit“. Schriftsteller Ernst Heimes aus Koblenz stellt
anschließend rheinland-pfälzische
Aspekte der „Lager Natzweiler und ,Kochem‘ in Zeitzeugenberichten“ vor.
Vor dem ersten Rundgang führt dann Frédérique Neau-Dufour, Direktorin
des Centre Européen du Résistant Déporte in die Ausstellung ein.

Die Ausstellung
Die französisch-deutsche Ausstellung präsentiert die Geschichte des
Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof im Elsass und seiner fast 70
Außenlager im
Gebiet der heutigen Bundesländer Baden-Württem-berg, Hessen und
Rheinland-Pfalz. Die Texte der Ausstellung sind in deutscher und
französischer Sprache
verfasst. Die Ausstellung wurde vom Centre Européen du Résistant Déporté
unter Regie des Französischen Verteidigungsministeriums und der
Landeszentrale
für politische Bildung Baden-Württemberg erarbeitet. In Kooperation mit
der Kreisverwaltung Cochem-Zell wurden Informationen zum Außenlager
Bruttig-Treis
(bei Cochem) eingefügt.

Die Ausstellung wird bis zum 6. August in der Gedenkstätte KZ Osthofen
zu den üblichen Öffnungszeiten präsentiert: Di. bis Fr. von 9.00 – 17.00
Uhr und
Sa., So. und an Feiertagen von 13.00 – 17.00 Uhr.

Das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof

Von 1941 bis 1945 war das KZ Natzweiler mit seinen fast 70 Nebenlagern
eines der mörderischsten Lager des NS-Systems. Von den ca. 52.000
Deportierten des
KZ Natzweiler sahen etwa 35.000 das Hauptlager nie. Fast 22.000
Deportierte überlebten das KZ nicht.
Für die Deportierten waren durch die menschenunwürdigen Bedingungen
Terror und Tod ständige Begleiter. In Natzweiler durchgeführte
medizinische Experimente
an Deportierten, endeten durch die grausame, Behandlung oft tödlich.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie unter
www.gedenkstaette-osthofen.de

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