Tourismus Jan. – Mai 2017: mehr Gäste weniger Übernachtungen

Tourismus von Januar bis Mai 2017: Mehr Gäste, weniger Übernachtungen

Bad Ems, 21.07.17 – Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe
verzeichneten im Zeitraum von Januar bis Mai 2017 einen Anstieg der
Gästezahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 3,17
Millionen Gäste im Land, das waren 1,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Die Übernachtungen gingen um 1,6 Prozent auf 7,95 Millionen zurück. Bei
der Interpretation der Zahlen ist zu berücksichtigen, dass Pfingsten und
Fronleichnam 2017 in den Juni, im Vorjahr hingegen in den Mai fielen.

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Psychoonkologische Versorgung von Krebskranken verbessern


Psychoonkologische Versorgung von Krebspatienten verbessern

Univ.-Prof. Dr. Susanne Singer von der Universitätsmedizin Mainz für
innovative Idee mit Helmut-Wölte-Preis für Psychoonkologie 2017
ausgezeichnet

(Mainz, 20. Juli 2017, ok) Die ambulante psychotherapeutische Versorgung
von Krebspatienten stößt an ihre zeitlichen und finanziellen Grenzen.
Sagt ein
Patient einen Termin beispielsweise wegen akuter Nebenwirkungen einer
Chemotherapie kurzfristig ab, muss er grundsätzlich die Kosten für den
Terminausfall übernehmen. Aus ethischen Gründen verzichten aber viele
Psychotherapeuten auf das Ausfallhonorar. Das geht mit einem teils
erheblichen Verdienstausfall einher. Im Rahmen des Forschungsprojekts
„Psychoonkologische Versorgung bei niedergelassenen Psychotherapeuten“
kam Univ.-Prof. Dr. Susanne Singer von
der Universitätsmedizin Mainz zusammen mit einem Team von
niedergelassenen Psychotherapeuten zu dem Schluss, dass sich diese
Ausfälle durch kurzfristige
Terminvergaben für Krisenfälle anderer Betroffener ausgleichen lassen.
Der positive Nebeneffekt dieser Lösung im Falle ihre Umsetzung: Für
dringend benötigte kurzfristige psychotherapeutische Termine wären
Ressourcen vorhanden. Die Helmut-Wölte-Stiftung zeichnete dieses
Forschungsprojekt mit dem Helmut-Wölte-Preis für Psychoonkologie 2017
aus. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

55 von 81 im Rahmen einer Studie befragten Psychotherapeuten lehnen es
ab, ein Ausfallhonorar von Krebspatienten zu verlangen, wenn diese
unverschuldet
einen Termin absagen mussten. „68 Prozent gaben an, dass sie in diesen
Fällen den Patienten aus moralischen Gründen nicht zur Kasse bitten
möchten. Sie
nehmen damit finanzielle Einbußen in Kauf, die sich besonders dann
bemerkbar machen, wenn viele oder sogar alle Patienten der Praxis
Krebspatienten sind“,
unterstreicht Prof. Susanne Singer, die im Institut für Medizinische
Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin
Mainz den
Bereich Epidemiologie und Versorgungsforschung leitet. „Eine Lösung
besteht darin, dass diese Ausfälle durch kurzfristige Terminvergaben für
Krisenfälle
ausgeglichen werden. Allerdings erhöht dies den organisatorischen
Aufwand für die Praxen erheblich, was ebenfalls nicht vergütet wird.“
Jedoch profitierten
andere Patienten, die auf kurzfristige Termine angewiesen seien, von
diesem Lösungsansatz. Gerade vor dem Hintergrund der bundesweit langen
Wartezeiten
auf einen Therapieplatz und auf Erstgespräche, stellt die kurzfristige
Terminvergabe für Krisenfälle eine wichtige Handlungsoption dar.

Die Helmut-Wölte-Stiftung würdigte das Forschungsprojekt von Prof.
Singer und dem Psychotherapeutenteam mit dem Helmut-Wölte-Preis für
Psychoonkologie 2017.
„Die Ergebnisse werden Anregungen für künftige gesundheitspolitische
Entscheidungen geben, so dass langfristig gesehen, ambulante
Psychotherapie für Krebsbetroffene
in ausreichendem Maße zur Verfügung steht“, begründete die Stiftung ihre
Entscheidung.

„Wir hoffen, dass sich auf diesem Wege weitere Therapeuten für die
Versorgung von Krebspatienten gewinnen lassen. Sie sehen dadurch, welche
Lösungsmöglichkeiten
es für Probleme gibt, mit denen sie sich bisher möglicherweise
konfrontiert sahen“, so Prof. Singer. Die Versorgungsforscherin hofft
zudem, dass die Ergebnisse
der Studie Entscheidungsträger veranlassen, Rahmenbedingungen zu
schaffen, die eine adäquate ambulante psychotherapeutische Versorgung
der Betroffenen
ermöglichen.

Die Studie lässt sich unter
onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/pon.4427/epdf
einsehen. Weitere Ergebnisse sind gerade zur Publikation bei der
Zeitschrift „Psychotherapeut“ angenommen worden
(link.springer.com/journal/278).

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Umweltministerium stärkt Gemeinden wie Mendig bei Hochwasserschutz


Hochwasserschutz

Umweltministerium stärkt Gemeinden wie Mendig bei Hochwasservorsorge
Griese: Klimawandel macht Hochwasser überall möglich

„Die heftigen Starkregen haben deutlich gemacht: Der Klimawandel
betrifft alle. Auch in Gebieten, die bisher nicht von Überschwemmungen
betroffen waren,
wird Hochwasservorsorge immer wichtiger. Das Umweltministerium fördert
die Vorsorge deshalb unter anderem durch örtlich zugeschnittene
Hochwasserschutzkonzepte, mit bis zu 90 Prozent“, erklärte
Umweltstaatssekretär Thomas Griese. Allein in den letzten drei Jahren
haben die Starkregenereignisse im Land deutlich zugenommen. Auch die
Verbandsgemeinde Mendig blieb davon nicht verschont. 2015, 2016 und 2017
trat der eigentlich kleine Kellbach über die Ufer und führte zu großen
Überschwemmungen und Schäden. „Aufgrund des Klimawandels müssen wir
damit rechnen, dass Hochwasser an großen Flüssen und auch Unwetter, die
an kleinen Bächen zu Hochwasser führen, zunehmen. Darauf müssen wir uns
vorbereiten“, sagte Griese.

Der Staatssekretär übergab am Donnerstag in Mendig einen Förderbescheid
über 19.300 Euro für das örtliche Hochwasserschutzkonzept. Derzeit
werden für rund 250 Ortschaften in Rheinland-Pfalz solche
Hochwasserschutzkonzepte aufgestellt. Weitere Gemeinden haben Interesse
angemeldet. Insgesamt wurden bisher über 861.126 Euro
dafür bewilligt. Allein dieses Jahr hat das Umweltministerium bereits 17
solcher kommunaler Hochwasserschutzkonzepte für eine oder mehrere
Ortschaften
mit einem Gesamtvolumen von 482.400 Euro gefördert. Die 17
Verbandsgemeinden, die Hochwasserschutzkonzepte beantragt hatten, waren
alle – zum Teil mehrfach
– von Starkregenereignissen betroffen. Und die Mehrzahl der
Hochwasserschutzkonzepte wird für kleine Bäche aufgestellt, die bei
Starkregen zu Überschwemmungen führen.

„Hochwasser sind nicht zu verhindern, aber wir können uns darauf
vorbereiten und so die Schäden deutlich verringern. Dazu gehört neben
einer konsequenten
Klimaschutzpolitik die Hochwasservorsorge. Mit Technik allein können wir
Hochwasser nicht immer aufhalten. Wir müssen ein Risikobewusstsein
schaffen“,
sagte Griese weiter. Deshalb habe das Land unter anderem 2013 gemeinsam
mit der Versicherungswirtschaft und der Verbraucherzentrale eine
Kampagne zur Elementarschadensversicherung gestartet. 75 Prozent der
Hausbesitzer im Land haben ihr Gebäude noch nicht gegen Naturgefahren
wie Hochwasser versichert. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
bietet dazu eine kostenlose telefonische Beratung an.

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Erste Hilfe für Gedrucktes: Bibliothek und Archiv des Landtags erhalten Notfallboxen


Erste Hilfe für Gedrucktes

Bibliothek und Archiv des Landtags erhalten „Notfallboxen“

Das Archiv und die Bibliothek des Landtages am Deutschhausplatz haben
sich für Notfälle gerüstet und eine so genannte „Notfallbox“
angeschafft. „Diese enthält
alle Materialien und Werkzeuge, die bei Notfällen wie Wassereinbruch,
Feuer oder Windbruch an Fenstern als erste Hilfe dienen, um bleibende
Schäden an
wertvollen Büchern und Archivalien zu verhindern oder erste
Beschädigungen zu beheben“, berichtete Dr. Monika Storm, die Leiterin
des Landtagsarchivs.

So enthält die „Notfallbox“ Schutzausrüstungen für Helfer wie
Gummistiefel, Einwegoveralls, Handschuhe, Feinstaubmasken oder einen
Erste-Hilfe-Kasten.
Des Weiteren sind Werkzeuge wie Handlampen, Halogenleuchten oder eine
Wasserrohrzange Bestandteil der Box sowie Materialien zur Bergung und
Rettung der
Archivalien wie Folien, Bürsten oder Schwämme.

Historisch wertvolle Dokumente sichern

„Die Notfallvorsorge als Präventionsmaßnahme ist ein wichtiger Aspekt
der Arbeit in Archiven und Bibliotheken“, sagte Landtagspräsident
Hendrik Hering.
So schlummern im Landtagsarchiv Dokumente von besonderem historischen
Wert wie beispielsweise Originalausfertigungen von Gesetzen der ersten
Stunde, Fotosammlungen
über den Landtag und den Abgeordneten oder auch Unterlagen der
Beratenden Landesversammlung, einem Gremium, das als Vorläufer des
Landtags nach dem 2. Weltkrieg zur Ausarbeitung der Landesverfassung
eingesetzt wurde. Für das Landtagsarchiv sei die Notfallvorsorge eine
Pflichtaufgabe. Die Notfallboxen
seien deshalb ein wichtiger Bestandteil dieser Vorsorge.

Notfall durch Taube auf dem Dach

Manchmal kann es schon eine tote Taube auf dem Dach sein, die einen
Notfall auslöst. So geschehen vor einigen Jahren in den Räumen der
Landtagsbibliothek.

„Die tote Taube lag in der Regenrinne des Daches und verstopfte den
Abfluss“, berichtete Archivmitarbeiterin Bettina Johnen, die auch für
die Notfallvorsorge
zuständig ist. In Kombination mit einem Starkregen führte dies dazu,
dass sich das Wasser staute und durch die Decke des Gebäudes eindrang
und sich seinen Weg in die Bibliothek des Landtags bahnte.
Erfreulicherweise richtete das Wasser keine Schäden an den Publikationen
an. Mit der Notfallbox ist man nun
auch für solche Fälle gerüstet. Der Landtag will in Kürze auch dem
„Mainzer Notfallverbund“ beitreten, dem unter anderem das Stadtarchiv,
die Stadtbibliothek
und das Gutenberg-Museum angehören. All diese Institutionen besitzen
eine solche Notfallbox und unterstützen sich gegenseitig im Schadensfall.

Foto: Landtagspräsident Hendrik Hering Foto: Landtag Rheinland-Pfalz/Silz

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SPD-Landesgeschäftsstelle schmückt Landesgeschäftsstelle für den Christopher Street Day


SPD Rheinland-Pfalz schmückt Landesgeschäftsstelle für den CSD

Anlässlich der Sommerschwüle am 22. Juli 2017, dem jährlichen
Christopher-Street-Day in Mainz, hat die SPD Rheinland-Pfalz ihre
Landesgeschäftsstelle mit
drei großen Bannern versehen. Diese tragen die Aufschriften „Liebe =
Liebe“ und „Ehe für alle durchgesetzt!“ sowie eine Dankesbotschaft neben
Porträts
von Malu Dreyer und Martin Schulz. Die SPD möchte mit den Botschaften
ihre Solidarität mit den Mitgliedern der LGBTIQ-Community zum Ausdruck
bringen, die Durchsetzung der Ehe für alle feiern und Danke sagen an all
jene, die am jahrzehntelangen Kampf für Gleichstellung beteiligt waren.

Daniel Stich, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz, erklärt zu der
Aktion:

„Unzählige Menschen, innerhalb und außerhalb der SPD, haben jahrelang
dafür gekämpft, dass die rechtliche Diskriminierung von Homosexuellen
ein Ende findet. Ihnen allen gebührt unser tiefer und aufrichtiger Dank!
Durch die Öffnung der Ehe wurde ein großes Stück Gerechtigkeit
hergestellt. Dass die Grundlage
dafür ein Gesetzentwurf der von Malu Dreyer geführten
rheinland-pfälzischen Landesregierung war, freut uns natürlich umso
mehr. Durch das farbenfrohe Statement an unserer Landesgeschäftsstelle
wollen wir unseren Dank und unsere Solidarität mit allen Mitkämpferinnen
und Mitkämpfern ausdrücken. Die SPD ist Teil des Festes, wenn am 22.
Juli in Mainz Gleichstellung und Akzeptanz gefeiert werden!“

Joachim Schulte, Vorsitzender der SPDqueer Rheinland-Pfalz, ergänzt:

„Die Durchsetzung der Ehe für alle hat erneut gezeigt: Unser Kampf für
Gerechtigkeit hat sich gelohnt, auch wenn ihre Durchsetzung viele
Jahrzehnte gedauert hat. Es ist dem Einsatz unzähliger Aktiver und der
Tatkraft unserer Ministerpräsidentin Malu Dreyer geschuldet, dass die
rot-grüne Landesregierung 2013 und 2015 erreichen konnte, dass der
Bundesrat die Ehe für alle beschlossen hat. Entschlusskraft und
Durchsetzungsvermögen der SPD unter Martin Schulz haben dafür gesorgt,
dass der Bundestag sich diesem Votum am 30. Juni angeschlossen hat.
Endlich gibt es für Lesben und Schwule, Bi-, Trans- und Inter-Personen
keine „Liebe zweiter Klasse“ mehr. Wir als SPDqueer freuen uns sehr,
dass unsere Partei ihr Versprechen aus dem Wahlkampf 2013 eingelöst hat:
100% Gleichstellung
nur mit uns! Doch es gibt auch weiterhin viel zu tun: Neben den
rechtlichen Errungenschaften muss nun die gesellschaftliche Akzeptanz
weiter wachsen und
Diskriminierungen im Alltag müssen abgebaut werden. Dafür kämpfen wir
auch in Zukunft!“

Foto: Quellenangabe „SPD Rheinland-Pfalz“

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B420 zwischen Gau-Bickelheim und Wallertheim wird Freitag wieder freigegeben


Verkehr

Wissing: B 420 zwischen Gau-Bickelheim und Wallertheim wieder freigegeben

„Nach etwas mehr als einjähriger Sperrung sind die Bauarbeiten an der B
420 zwischen Gau-Bickelheim und Wallertheim beendet. Der Neubau der
beiden Brücken zwischen Gau-Bickelheim und Wallertheim/Gau-Weinheim ist
abgeschlossen. Die Straße wird am Freitag für den Verkehr freigegeben“,
dies hat Verkehrsminister Dr. Volker Wissing heute in Mainz mitgeteilt.

Die zwischen Gau-Bickelheim und Wallertheim/Gau-Weinheim gelegenen
Brücken über den Wiesbach aus dem Baujahr 1927 und über die eingleisige
Bahnstrecke Worms-Gensingen
– gebaut 1938 – hatten irreparable Schäden und wurden durch Neubauten
ersetzt.

Weil provisorische Behelfsbrücken aus bautechnischen Gründen nicht
eingesetzt werden konnten, war für den Neubau der beiden Brücken jeweils
eine Vollsperrung
der B 420 unvermeidbar. Die Bauarbeiten an den beiden Brücken erfolgten
deshalb im zeitlichen Zusammenhang, um die Behinderungen für den
Verkehrsablauf
möglichst gering zu halten. Zugleich hat der LBM Worms die Sperrzeit
genutzt, um auch die Fahrbahn der B 420 auf einer Strecke von rund 1.900
Meter zu
sanieren. Die Baukosten in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro trägt die
Bundesrepublik Deutschland.

„Die Bauarbeiten wurden innerhalb der geplanten Bauzeit von 12 Monaten
abgewickelt. Die Verkehrsteilnehmer ebenso wie die Anwohner auf den
Umleitungstrecken können nun aufatmen. Im Laufe des Freitags wird die
Vollsperrung der B 420 aufgehoben“, so der Minister.

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Die Hälfte der Deutschen fürchtet, im Alter nicht das richtige Pflegeheim zu finden


Die Hälfte der Deutschen fürchtet, im Alter nicht das richtige
Pflegeheim zu finden

Hat mein zukünftiges Pflegeheim genug Personal? Passt die Ausstattung zu
meinen Bedürfnissen? Ermöglicht es mir als Pflegebedürftigem eine gute
Lebensqualität?

Jeder zweite Deutsche hat das Gefühl, diese Fragen nicht sicher
beantworten zu können. 90 Prozent der Deutschen verlangen aus diesem
Grund mehr Informationen über Pflegeeinrichtungen. Die Bertelsmann
Stiftung macht einen Vorschlag, wie das funktionieren könnte.

Gütersloh, 20. Juli 2017. Der sogenannte Pflege-TÜV mit den
„Pflegenoten“ liefert momentan keine ausreichenden Informationen für
Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Jeder zweite Deutsche fürchtet,
im Alter nicht das passende Pflegeheim oder den passenden Pflegedienst
zu finden. Das zeigt eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung, die das
Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid durchgeführt hat. Der vom
Gesetzgeber einberufene Qualitätsausschuss sollte an diesem
Informationsmissstand bis Ende des Jahres etwas ändern. „Das Gremium,
das aus Vertretern der Pflegekassen und -anbieter besteht, hat bereits
angekündigt, die Frist nicht einzuhalten. Das geht zulasten der
Ratsuchenden.

Schon heute wäre es ohne großen Aufwand möglich, entscheidungsrelevante
Informationen bereitzustellen“, sagt Stefan Etgeton, Gesundheitsexperte
der Bertelsmann Stiftung.

Sorge vor zu wenig Pflege-Personal

55 Prozent der Deutschen sehen bei Pflegeheimen und -diensten starke
Qualitätsunterschiede. Nahezu zwei Drittel der Befragten (63 Prozent)
befürchten besonders, dass es in den Einrichtungen zu wenig Personal
gibt. Unter denjenigen, die bereits nach Pflegemöglichkeiten gesucht
haben – immerhin jeder Dritte über 50 Jahren – ist diese Sorge noch
ausgeprägter: Hier schätzen 73 Prozent die Anzahl des Personals in
Pflegeheimen als „eher schlecht“ oder „sehr schlecht“ ein. Dabei steht
insbesondere für diese erfahrenen Pflegeheimsuchenden die
Personalsituation auf Platz zwei der wichtigsten Auswahlkriterien –
gleich hinter
der Qualität der Pflege.

Bürger verlangen nach mehr Informationen zu Pflegeheimen
Neun von zehn Befragten verlangen Daten zum Personaleinsatz (88
Prozent), der Pflegequalität (94 Prozent) und der Ausstattung von
Pflegeheimen (92 Prozent).

Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, unterstützt diesen
Informationsanspruch: „Pflegebedürftige und ihre Familien sollten alle
nötigen Informationen
erhalten, um sich für den passenden Anbieter entscheiden zu können.“

Qualitätsausschuss und Politik verantworten zukünftige Entwicklung

In der Verantwortung für die zukünftige Entwicklung stehen die Verbände
der Pflegekassen und -anbieter sowie die neue Bundesregierung. „Der vom
Gesetzgeber einberufene Qualitätsausschuss sollte sich nicht nur auf die
Pflegequalität konzentrieren, sondern auch Angaben zum Personaleinsatz
und zu auswahlrelevanten Einrichtungsmerkmalen in die neue
Qualitätsberichterstattung einbeziehen“, sagt Etgeton.

Ein Konzept für einen hilfreichen Pflege-TÜV

Wie ein Angebot aussehen könnte, das bei der Suche nach dem richtigen
Pflegeanbieter alle nötigen Informationen transparent macht, hat die
Weisse Liste, ein Projekt der Bertelsmann Stiftung, zusammen mit
Experten aus Wissenschaft und Betroffenenverbänden in einem
Reformkonzept erarbeitet. Die Weisse Liste schlägt ein Bewertungssystem
für Pflegeeinrichtungen vor, in dem Informationen zur
gesundheitsbezogenen Pflegequalität, Angaben zum Personaleinsatz und zu
Einrichtungsmerkmalen aufgenommen werden, die für die Lebensqualität der
Pflegebedürftigen von Bedeutung sein können. Sechs zentrale
Reformvorschläge stehen dabei im Mittelpunkt:

Liste mit 6 Einträgen
1. Online-Plattform: Anstatt die Pflegequalität wie bisher
standardisiert in Papierform beziehungsweise als pdf-Datei zu
veröffentlichen, sollten Informationen über Pflegeeinrichtungen online
zugänglich, individuell erschließbar und aktuell sein.

2. Auskunft Lebensqualität: Die Pflegeanbieter sollten verpflichtet
werden, über Leistungs- und Ausstattungsmerkmale Bericht zu erstatten,
welche die Lebensqualität von Pflegebedürftigen maßgeblich beeinflussen.

3. Auskunft Personalangaben: Die Pflegeanbieter und -kassen sollten
verpflichtet werden, Auskunft darüber zu geben, wie viele
Pflegebedürftige ein Pflegender
betreut und wie das Personal qualifiziert ist.

4. Darstellung Pflegequalität: Anstatt die Pflegequalität in
Dezimalzahlen oder Noten zusammenzufassen, sollten Empfehlungen und
Warnungen für Suchende
unmissverständlich aufgezeigt werden. Der Weisse Liste-Prototyp schlägt
hier beispielsweise ein rotes Warndreieck für besonders schlechte und
einen grünen
Daumen für besonders gute Pflegequalität vor.

5. Auskunft Erfahrungswissen: Die Erfahrungen von Menschen, die am
Pflegeheimalltag teilhaben – beispielsweise Pflegebedürftige, ihre
Angehörigen oder Mitarbeiter – sollten erhoben und veröffentlicht werden.

6. Einführung Open-Data: Die erhobenen Rohdaten über Pflegeanbieter
sollten zur freien Verfügung und Nutzung bereitstehen – beispielsweise
zu Forschungszwecken
oder für Informationsangebote im Internet.
Listenende

Die Reformvorschläge im Einzelnen, Details zum fachlichen Hintergrund
sowie ein Video, in dem ein Prototyp eines solchen Online-Angebots
vorgestellt wird,
finden Sie unter:
www.weisse-liste.de/public-reporting-pflege

Zusatzinformationen
2016 hat der Gesetzgeber einen Qualitätsausschuss verpflichtet, bis Ende
2017 ein neues Bewertungssystem für Pflegeheime auszuhandeln, das die
seit 2009
geltenden „Pflegenoten“ ablösen soll. Im Ausschuss verantwortlich sind
die Verbände der Pflegeanbieter und -kassen. Auch die Betroffenen- und
Verbraucherverbände sind beteiligt, verfügen allerdings über kein
Stimmrecht. Nach Auskunft des Gremiums wird die gesetzliche Frist für
die Reform nicht eingehalten werden.
Frühestens 2019 sollen erste Ergebnisse vorliegen.

Das Internetportal Weisse Liste ist ein Projekt der Bertelsmann
Stiftung, das sich zum Ziel gesetzt hat, Qualitätsunterschiede im
deutschen Gesundheitssystem
transparent zu machen. Strategische Partner des Projekts und
Co-Initiatoren sind die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe, der
Sozialverband Deutschland,
der Sozialverband VdK und der Verbraucherzentrale Bundesverband. Die
Weisse Liste hat 2016 und 2017 zusammen mit Experten das „Reformkonzept
verbraucherorientierte
Qualitätsberichterstattung in der Pflege“ erarbeitet. In ihrem Auftrag
hat Kantar Emnid zwischen dem 08.06.2017 und dem 12.06.2017 eine
repräsentative
Umfrage zum Thema Pflegeheim-Suche unter 1000 Personen über 18 Jahren
durchgeführt.

Pflegequalität, Ausstattung, Weiße Liste, Bertelsmann-Stiftung

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Schnarchen ist meist ungefährlich

Gesundheit in besten Händen

Schnarchen

Nächtliches Sägen ist meist ungefährlich

Männer tun es viel häufiger als Frauen – und für die Partnerin ist es
dann meist laut und lästig: Schnarchen kann zu ernsthaften
Beziehungsproblemen führen.
„Zum Trost ist zu sagen, dass Schnarchen in den meisten Fällen nicht
gefährlich ist und Betroffene einiges dagegen tun können“, erklärt die
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse. Wichtig ist jedoch,
das Schnarchproblem mit dem Arzt zu besprechen. Er kann am ehesten
feststellen, was die Ursache dafür ist, dass Weichteile wie Zäpfchen und
Gaumensegel beim Atmen ins Flattern geraten und dabei unangenehme
Geräusche entstehen. Eine zurückgerutschte Zunge, Wucherungen in Nase
oder Rachen können das Schnarchen genauso beeinflussen oder
verschlimmern wie Alkohol oder Übergewicht. Oft lässt sich das Knarzen,
Röcheln und
Sägen schon durch kleine Dinge beheben oder zumindest verbessern:

– Auf der Seite schlafen: Eine zusammengerollte Decke kann den
Schnarcher davon abhalten, sich wieder auf den Rücken zu drehen.

· – Alkohol, Schlaf- und Beruhigungsmittel weglassen: Sie lassen
die Muskeln noch stärker erschlaffen, so dass Zäpfchen und Segel eher
anfangen
zu schwingen.

· – Überflüssige Kilos verlieren: Je dicker man ist, desto mehr
Fett behindert den Luftfluss in Hals und Rachen.

· – Nase frei machen: Dazu gibt es spezielle Nasenklammern, die
die Nasenwege offen halten. Ob kurzzeitig ein Schnupfenspray sinnvoll
ist, muss
der Arzt entscheiden.

· – Mit einer Schnarchschiene kann der Unterkiefer und die Zunge
nach vorne gerückt werden, so dass die Luft besser in den Rachen gelangt.

· – Steckt eine Allergie hinter einer verstopften Nase, können
Allergiker-Decken helfen.

Anti-Schnarch-Sprays, Öle oder Befeuchtungslösungen für Mund- und
Rachenschleimhaut helfen erwiesenermaßen jedoch überhaupt nicht gegen
die lästigen Nachtgeräusche.

Zum Glück ist das Schnarchen in den meisten Fällen harmlos. Wer
allerdings tagsüber ständig müde und unkonzentriert ist oder öfter mal
einschläft, sollte
seinen Schlaf auf jeden Fall von einem Spezialisten untersuchen lassen.
Dann nämlich kann das Schnarchen auf eine sogenannte Schlafapnoe
hinweisen, bei
der es zu nächtlichen Atemstillständen kommt und das sollte dann
unbedingt behandelt werden.

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Traditionelles Wissen der Phyto-Medizin und mißbräuchliche Bio-Piraterie – Fachkonferenz der Uni Mainz JGU


Traditionelles Wissen der Phytomedizin und missbräuchliche Biopiraterie
– Tagung in Mainz

Natur- und Geisteswissenschaftler aus aller Welt werden vom 24. bis 28.
Juli Nutzung von Heilpflanzen unter dem Aspekt der Biopiraterie diskutieren

Vom 24. bis zum 28. Juli 2017 findet in Mainz die International
Conference on Science and Society zum Thema Phytomedizin und
Biopiraterie statt. Die Konzeption
dieses Kongresses unterscheidet sich wesentlich von der anderer
Tagungen: Es wird der Dialog zwischen Wissenschaftlern aus den
Biowissenschaften und den
Geisteswissenschaften angeregt, um beiden Fachrichtungen neue Impulse
für Forschung und Lehre zu geben. Die Konferenz wird von Prof. Dr.
Thomas Efferth,
Leiter der Abteilung Pharmazeutische Biologie am Institut für Pharmazie
und Biochemie – Therapeutische Lebenswissenschaften der Johannes
Gutenberg-Universität
Mainz (JGU), veranstaltet und findet im Hilton Hotel in Mainz statt.

In der Pharmazie wird nicht nur viel über einheimische Heilkräuter
geforscht, sondern auch über Medizinalpflanzen aus zahlreichen
tropischen und subtropischen
Regionen der Welt. Vielfach beruht die Kenntnis über exotische
Heilkräuter auf dem Wissen indigener Gemeinschaften. Heiler und
Schamanen der Eingeborenenvölker
geben dieses jahrtausendealte Wissen zur Behandlung von Krankheiten
mündlich von einer Generation an die nächste weiter.

Die Pharmazeutische Biologie als eine der Hauptdisziplinen des
Pharmaziestudiums beschäftigt sich u.a. mit der Erforschung von
Heilpflanzen. Tatsächlich
lässt sich vielfach die Wirksamkeit solcher Heilkräuter mit modernen
Methoden der Pharmakologie und Molekularbiologie nachweisen.
Ausländische Masterstudierende
und Promovierende erhalten durch die Erforschung der Medizinalpflanzen
ihrer Heimat nicht nur Studienabschlüsse an deutschen Hochschulen,
sondern sie
tragen damit auch zum Schutz dieser Pflanzen bei.

Die kommerzielle Nutzung von exotischen Heilpflanzen durch Pharmafirmen
hat in einigen Fällen zum unrechtmäßigen Ausschluss der indigenen Völker
geführt,
von welchen das Wissen über die Heilkraft spezifischer Pflanzen stammt.
Dafür wurde der Begriff der Biopiraterie verwendet. „Die Vereinten
Nationen haben
dieses heiße Thema aufgegriffen und fordern seit vielen Jahren ein Fair
Benefit Sharing mit den indigenen Völkern bei der kommerziellen Nutzung
traditionellen
Wissens und genetischer Ressourcen. Hierzu gibt es Regularien, die im
Nagoya-Protokoll der
UN-Konvention über biologische Vielfalt
festgehalten sind“, erklärt Efferth, der sich seit Jahren mit diesem
Thema beschäftigt und dazu auch publiziert hat.

Auf der Konferenz in Mainz werden rund 140 Natur- und
Geisteswissenschaftler von führenden Universitäten aus vier Kontinenten
die verschiedenen Aspekte
des Fair Benefit Sharing und der missbräuchlichen Biopiraterie-Praxis
diskutieren.

Veröffentlichung:

Thomas Efferth et al.

Biopiracy of natural products and good bioprospecting practice

Phytomedicine, 15. Februar 2016

DOI 10.1016/j.phymed.2015.12.006

www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0944711315003797?via%3Dihub

Bio-Diversität, Uni Mainz JGU

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SPD Rheinland-Pfalz begrüßt hartes Vorgehen gegen Steuerflucht


SPD Rheinland-Pfalz begrüßt hartes Vorgehen gegen Steuerflucht

Das Land Rheinland-Pfalz hat durch den Ankauf einer Steuer-CD vor vier
Jahren bis heute über 15 Millionen Euro an Steuermehreinnahmen zuzüglich
Zinsen verbucht.
Das berichtete die Allgemeine Zeitung. Für den Ankauf der Steuer-CD
zeichnete in der von Malu Dreyer geführten Landesregierung der damalige
Finanzminister
Carsten Kühl verantwortlich.

Hierzu erklärt Daniel Stich, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz:

„Durch den Ankauf der Steuer-CD durch die SPD-geführte Landesregierung
konnten Millionen Euro von Steuerbetrügern zurückgeholt und dem
Gemeinwohl zugeführt
werden. Investiert in Straßen, KiTas und Schulen ist dieses Geld
deutlich besser aufgehoben, als auf den ausländischen Konten unsozialer
Selbstbereicherer.
Steuerbetrüger müssen wissen, dass sie sich mit ihren Machenschaften
niemals sicher fühlen können. Die SPD Rheinland-Pfalz hat gezeigt, dass
sie bei Steuerbetrug
kein Pardon kennt.“

Anm.d.Red.: Dr. Carsten Kühl ist bei der kommenden BUndestagswahl am
24.09 Direktkandidat im Wahlkreis Mainz/Bingen

Kühl, SPD

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Anordnung neuer Bodenordnungsverfahren


Landwirtschaft

Anordnung neuer Bodenordnungsverfahren

Vierzehn neue Bodenordnungsverfahren mit einer Fläche von rund 5.700
Hektar sind für die Anordnung durch die Dienstleistungszentren
Ländlicher Raum (DLR)
freigegeben. Die Verfahren werden mit insgesamt 7,2 Millionen Euro durch
das Land Rheinland-Pfalz gefördert.

Über die anzuordnenden Bodenordnungsverfahren hat eine Auswahljury
entschieden, der neben Staatssekretär Andy Becht die Präsidenten der
Bauern- und Winzerverbände Rheinland-Nassau sowie Rheinland-Pfalz Süd
und der Sprecher der nach dem Naturschutzrecht anerkannten Vereine
angehören.

„Mit den ausgewählten Verfahren verbessern wir die
Wettbewerbsbedingungen der Landwirtschaft“, sagte
Landwirtschaftsminister Volker Wissing. Auch die Bevölkerung
insgesamt profitiere, da die Bodenordnung die Agrarstruktur verbessere,
die Infrastruktur ausbaue, nachhaltige Projekte zum Natur- und
Gewässerschutz umsetze
und die Lebensqualität der Menschen im ländlichen Raum insgesamt erhöhe.

Die Verfahren werden in den Gebieten Winningen, Lambertsberg, Ober- und
Niederpierscheid, Mauel, Hochscheid, Maring-Noviand, Hentern,
Bernkastel-Kues, Bergen,
Biebelnheim, Hamm, Etschberg, Schallodenbach, Imsweiler und Kindsbach
durchgeführt. Sie sollen noch in diesem Jahr oder Anfang kommenden
Jahres angeordnet
werden, sobald die nach dem Flurbereinigungsgesetz erforderlichen
Vorarbeiten durch die DLR abgeschlossen werden können.

„Ein wichtiges Auswahlkriterium war die umfassende Akzeptanz für die
Einleitung eines Bodenordnungsverfahrens bei den Gemeinderäten, den
Landwirten, den
Grundstückseigentümern und den nach dem Naturschutzrecht anerkannten
Vereinen“, sagte der Minister. Im Rahmen des von der Europäischen
Kommission vorgegebenen
Auswahlverfahrens seien auch die Kosten und Wirkungen der Bodenordnungen
analysiert und bewertet worden. Wissing: „Demnach ist der
gesamtwirtschaftliche
Nutzen mehr als doppelt so hoch wie die Kosten der Verfahren.“

Die Entwicklung der ländlichen Räume in Rheinland-Pfalz sei ein
wichtiges Anliegen der Landesregierung: „Dazu tragen die
Bodenordnungsverfahren bei, indem
sie die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und
Forstwirtschaft sowie im Weinbau verbessern, die Kulturlandschaft
erhalten und unsere natürlichen
Lebensgrundlagen schützen“, sagte Wissing. Zudem unterstütze die
Bodenordnung Maßnahmen der Gemeindeentwicklung, des Verkehrs, der
Wasserwirtschaft und
Projekte des Tourismus

Weinbau, Naturschutz, Andy Becht, Volker Wissing

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Schule – Grüne: Einiges erreicht – aber es gibt noch viel zu tun

Einiges erreicht – noch viel zu tun

Zur Entwicklung der Inklusionsquote in Schulen äußert sich der
bildungspolitische Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion, Daniel Köbler:

„Die UN-BHRK verpflichtet uns zu einem inklusiven schulischen System,
das gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten
Schülerinnen und
Schülern ermöglicht und dafür die notwendige Unterstützung leistet. Wir
haben in Rheinland-Pfalz mit dem Elternwahlrecht und der Verankerung von
Inklusion
in der Lehrerbildung Grundlagen geschaffen, die Früchte tragen. Die
Inklusion in Schulen schreitet mit einem Zuwachs von 3,4 Prozentpunkten
weiter voran.
Mit einer Quote von 37,7 Prozent ist es aber noch ein weiter Weg zu
einer inklusiven Bildungslandschaft.

Zudem werden wir mit einem Landesinklusionsgesetz den Prozess weiter
voranbringen. Hierbei gilt es auch die Leistungen zur Teilhabe an
Bildung, die gemäß
§ 75 SGB IX ab 2018 jungen Menschen mit Behinderung zustehen,
inklusionsfördernd umzusetzen. Für die Umsetzung einer umfassenden
Bildungsinklusion ist
außerdem die im Koalitionsvertrag vorgesehene Überarbeitung der
Schulbaurichtlinie von zentraler Bedeutung. Über die Barrierefreiheit
hinaus sind zukünftig
auch besondere räumliche Bedarfe des inklusiven Unterrichts zu
berücksichtigen.“

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TK unterstützt Schulen und KiTas in Rheinland-Pfalz


TK unterstützt Schulen und Kitas in RLP –

30 Einrichtungen erhalten über 130.000 Euro

Die Techniker Krankenkasse (TK) setzt sich in Rheinland-Pfalz schon seit
vielen Jahren dafür ein, die Lebenswelten von Kindern in Kindergärten
und Schulen
gesünder zu gestalten. Die Einrichtungen werden finanziell bei der
Durchführung von gesundheitsfördernden Projekten unterstützt. Von 2013
bis 2016 wurden
insgesamt 30 Schulen und Kindergärten im Land gefördert. Die bewilligte
Fördersumme beträgt für diesen Zeitraum über 130.000 Euro, teilt die TK
heute in
Mainz mit.

„Im vergangenen Jahr nahm die Zahl der Anträge stark zu. Alleine 2016
sind 17 Einrichtungen an uns herangetreten“, erklärt Jörn Simon, Leiter
der TK-Landesvertretung
in Rheinland-Pfalz. „Das freut uns, denn wir sind der Meinung, dass
Gesundheitsbewusstsein schon so früh und so spielerisch wie möglich
vermittelt werden
sollte.“

Ein Beispiel für die Projekte, die in Rheinland-Pfalz durchgeführt
werden, ist die „Bewegte Schule“. Bewegung hilft dabei, Stress abzubauen
und die Konzentration
zu fördern, außerdem kann sie Übergewicht sowie Rückenschmerzen
vorbeugen, die heutzutage auch schon bei Kindern auftreten. Für das
Projekt werden Lehrer
fortgebildet und erfahren dabei, wie sie mehr Bewegung in den Unterricht
bringen können. Die Eltern werden ebenfalls auf Elternabenden mit
eingebunden.
Außerdem können noch weitere Projektpartner wie etwa Sportvereine
beteiligt sein.

„Unser Ziel ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben“, erklärt Jörn Simon.
„Im Mittelpunkt stehen die Beteiligten, die gemeinsam aktiv daran
teilhaben sollen,
Veränderungen in ihren Lebenswelten zu bewirken. Ein wichtiger Punkt
ist, dass die Projekte nachhaltig sind, das heißt, dass sie sich an
einem Gesamtkonzept
ausrichten und dass die Rahmenbedingungen dauerhaft geändert werden“,
erläutert der TK-Landeschef.

Weitere Informationen rund um die Förderung von gesunden Lebenswelten
gibt es unter
www.tk.de
(Webcode 39330).

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Zahl der unter Dreijährigen in Kitas gestiegen

Zahl der unter 3-Jährigen in Kindertagesbetreuung weiter gestiegen

Die Zahl der unter 3-jährigen Kinder, die tagsüber außerhalb des
Elternhauses betreut werden, ist im Jahr 2017 weiter gestiegen. Nach
ersten vorläufigen
Auswertungen des Statistischen Landesamtes besuchten zum Stichtag 1.
März rund 33.900 Mädchen und Jungen im Alter von bis zu drei Jahren eine
Kindertageseinrichtung
oder wurden in öffentlich geförderter Kindertagespflege von Tagesmüttern
und -vätern betreut. Das waren rund acht Prozent mehr als im Jahr zuvor.

In dieser Altersgruppe sind es vor allem Zweijährige, die eine
Tageseinrichtung besuchen oder im Rahmen der Kindertagespflege betreut
werden. Im März 2017
traf dies landesweit auf etwa 25.600 Kinder zu. Von den Einjährigen
wurden rund 7.700 und von den unter 1-Jährigen fast 580 Kinder
außerfamiliär betreut.

Die Mehrzahl der betreuten Kinder unter drei Jahren ist in einer
Tageseinrichtung untergebracht. So besuchten im März dieses Jahres
nahezu 31.200 Mädchen
und Jungen eine Kindertageseinrichtung. In öffentlich geförderter
Kindertagespflege gab es rund 2.700 Betreuungsverhältnisse für Kinder
unter drei Jahren.

In Rheinland-Pfalz standen im März 2017 für die Kinderbetreuung
insgesamt 2.515 Einrichtungen und 1.519 Tagespflegepersonen zur
Verfügung. Verglichen mit
dem Vorjahr stieg die Zahl der Kindertageseinrichtungen geringfügig an
(plus 17 bzw. plus 0,7 Prozent), während die Zahl der Tagesmütter und
-väter abnahm
(minus 37 bzw. minus 2,4 Prozent).

Regional unterschiedlich starke Zuwächse

In den einzelnen kreisfreien Städten und Landkreisen hat sich die Zahl
der betreuten Kinder unter drei Jahren unterschiedlich stark verändert.
Unter den
kreisfreien Städten hatte Pirmasens die prozentual kräftigste Zunahme
gegenüber dem Vorjahr zu verbuchen (plus 25 Prozent). Demgegenüber nahm
die Zahl
der betreuten unter 3-Jährigen in der kreisfreien Stadt Speyer um 6,5
Prozent ab. Bei den Landkreisen reichte die Spannweite von plus 22
Prozent im Landkreis
Birkenfeld bis plus 0,2 Prozent im Landkreis Bad Kreuznach.

Hinweis

Die Betreuungsquoten zum Stichtag 1. März 2017 stehen noch nicht zur
Verfügung, da die zur Berechnung benötigten Bevölkerungszahlen noch
nicht vorliegen.

Die Angaben stammen aus der Statistik der Kinder- und Jugendhilfe.
Gegenstand der Erhebung ist die Inanspruchnahme der
Kindertagesbetreuung, das heißt,
es wird auf die tatsächlich betreuten Kinder abgestellt. Die zur
Verfügung stehenden Plätze werden nicht erhoben.
Die hier ausgewiesenen Zahlen zum Stichtag 1. März 2017 sind noch
vorläufig. Zum jetzigen Zeitpunkt der Auswertung können
Mehrfachzählungen von Kindern,
die sowohl von einer Tagespflegeperson als auch in einer
Kindertageseinrichtung bzw. von mehreren Tagespflegepersonen betreut
werden, nicht herausgerechnet
werden.
Die Tagespflege umfasst nur die bei Jugendämtern registrierten
Betreuungsverhältnisse.

Autorin: Dr. Julia Stoffel (Referat Auswertungen, Analysen Abteilung 1)

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Aktualisierte Neuauflage des rheinland-pfälzischen Pflegeratgebers erschienen


Der rheinland-pfälzische Pflegeratgeber wurde umfassend aktualisiert und
informiert auch über die zum 1. Januar 2017 in Kraft getretenen
zahlreichen Neuerungen
in der Pflegeversicherung. Der 160 Seiten starke Pflegeratgeber des
rheinland-pfälzischen Sozialministeriums ist eine praktische und
informative Alltagshilfe.

Er beantwortet Fragen rund um die Pflege und hilft dabei, sich schnell
zu orientieren.

„Eine Pflegesituation ist für alle Beteiligten immer eine große
Herausforderung und zugleich mit vielen, oft auch neuen Fragen
verbunden. Da wir uns aber
häufig erst mit dem Thema Pflege auseinandersetzen, wenn wir selbst oder
ein Mensch aus unserem Umfeld betroffen sind, ist eine schnelle und
umfassende
Information durch den Pflege­ratgeber eine wertvolle Hilfe“, sagte
Sozialstaatssekretär David Langner.

Der neu aufgelegte Pflegeratgeber beschreibt alle aktuellen Leistungen
rund um die häusliche und stationäre Pflege, für Pflegehilfsmittel,
Kurzzeit- und
Verhinderungspflege und zeigt weitergehende zusätzliche Leistungen auf.
Außerdem informiert er über Hilfen bei Demenz oder über Themen wie die
rechtliche
Vorsorge. Da die meisten Menschen auch bei Pflege- und
Unterstützungsbedarf im häuslichen Umfeld betreut und versorgt werden
wollen, legt der Ratgeber
einen Schwerpunkt auf die Themen Wohnen und Pflege zu Hause.
Informationen zu den Pflegestützpunkten in ganz Rheinland-Pfalz und zu
weiteren Kontakt- und
Beratungsstellen runden das Angebot ab.

Der Pflegeratgeber ist in den 135 Pflegestützpunkten im Land erhältlich.
Ab sofort kann er auch kostenfrei über die E-Mailadresse
„bestellservice(at)msagd.rlp.de“
bestellt werden. Auf der Homepage des Ministeriums steht er als Download
unter „www.msagd.rlp.de>Service>Publikationen“, Suchwort Pflegeratgeber,
bereit.

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