25 Jahre europäische Notrufnummer 112


Rettungsdienst / Feuerwehr Notruf 112 rettet seit 25 Jahren europaweit Leben Zum 25-jährigen Bestehen der europaweiten Notrufnummer 112 hat Innenminister Roger Lewentz die große Bedeutung der einheitlichen Nummer für Menschen in ganz Europa herausgehoben. „Seit einem viertel Jahrhundert ist der einheitliche Notruf 112 ein verlässliches Symbol für Hilfe in ganz Europa, ganz gleich ob der Rettungsdienst oder die Feuerwehr benötigt wird. Die Nummer ist ein lebensrettendes EU-Projekt mit grenzüberschreitendem besonderem Nutzen“, sagte der Minister. Der in Deutschland bereits 1954 in einigen Großstädten eingeführte Notruf 112 wurde am 29. Juli 1991 vom Rat der Europäischen Gemeinschaft als einheitliche Nummer beschlossen. Neben den EU-Mitgliedsstaaten beteiligen sich die Schweiz, Island und Norwegen sowie weitere EU-Nachbarstaaten wie Bosnien-Herzegowina, der Kosovo, Mazedonien, Montenegro, die Republik Moldau, Russland, Serbien, die Türkei und die Ukraine an der gebührenfreien Notrufnummer. „Eine in der gesamten EU wirksam funktionierende Notrufnummer ist ein wesentliches Instrument, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten, die zum Beispiel als Reisende diese einheitliche Notfallhilfe nutzen“, sagte Lewentz. In Rheinland-Pfalz nehmen Integrierte Leitstellen Notrufe entgegen. Neben den bereits in Dienst gestellten Leitstellen in Trier, Kaiserslautern, Bad Kreuznach, Landau, Montabaur und Koblenz sollen die Leitstellen in Ludwigshafen und Mainz ebenfalls baldmöglichst ihren Dienst aufnehmen. Damit wird sichergestellt, dass künftig durch eine qualifizierte Notrufabfrage die Einsätze sicher kategorisiert und die Einsatzmittel noch effizienter zugeteilt werden.

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Kino Vino startet am 28. August zum 22. Mal


Weinbau Wissing: KINO VINO bringt Film und Wein zusammen Am 28. August startet die 22. Ausgabe von KINO VINO – Kinobesucher erhalten mit ihrer Eintrittskarte einen Gutschein für ein Glas gebietstypischen Wein. Die Filmreihe KINO VINO bringt auch in 2016 wieder Wein- und Filmliebhaber zusammen. Bis Ende November finden in 25 Filmtheatern KINO VINO-Vorstellungen statt. Kinobesucher erhalten mit ihrer Eintrittskarte einen Gutschein für ein Weinglas zum Mitnehmen sowie einen Wein, Sekt oder Traubensaft. „Mit KINO VINO werden zwei Kulturbereiche verknüpft, die Filmkunst und das Weinmachen. Die Reihe ist ein attraktives Angebot für die Kinos in den ländlichen Räumen. Gleichzeitig werden die Weine unserer Winzerinnen und Winzer einem jungen Publikum vorgestellt“, erklärt Weinbauminister Volker Wissing die Initiative des Ministeriums. In diesem Jahr tourt Kino-Vino zum 22. Mal durch rheinland-pfälzische Kinos. „Ich freue mich, dass KINO VINO in Zusammenarbeit mit den regionalen Weinwerbungen großen Zulauf findet und auch in diesem Jahr wieder so viele Kinos mitmachen.“ Die Reihe ist Bestandteil der vielen Weinmarketing-Aktivitäten des Ministeriums. In den Kinos präsentieren die rheinland-pfälzischen Weinwerbungen gebietstypische Sortimente. Mit dabei sind auch in diesem Jahr: Rheinhessenwein e.V. (Alzey), Pfalzwein e.V. (Neustadt), Moselwein e.V. (Trier), Weinland Nahe e.V. (Bad Kreuznach), Mittelrheinwein e.V. (St. Goar) und die Ahrwein e.V. (Bad Neuenahr- Ahrweiler). KINO VINO-Termine 2016: Termin: Kino: Gebietsweinwerbung: 28.08. Metropol, Neuwied GWW Ahr 02.09. Wied Scala, Neitersen GWW Ahr 07.09. Filmwelt, Grünstadt GWW Dt. Wstr. 10.09. Wasgau Theater, Fischbach GWW Südl. Wstr. 14.09. Eifel-Kino-Center, Prüm GWW Mosel 16.09. Cineplex, Bad Kreuznach GWW Nahe 23.09. Cine 5, Aspach GWW Ahr 23.09. Apollo Betrieb, Cochem GWW Mosel 23.09. Kinett Filmtheater, Kusel GWW Nahe 30.09. Eifel Film Bühne, Hillesheim GWW Mosel 01.10. Universum Kinocenter, Landau GWW Südl. Wstr. 05.10. Lux Kinos, Frankenthal GWW Dt. Wstr. 06.10. Roxy, Neustadt GWW Dt. Wstr. 12.10. CineMayence, Mainz GWW Rheinhessen 14.10. Pro-Winz Kino, Simmern GWW Ahr 21.10. Kreml, Zollhaus GWW Mosel 22.10. Provinz Kino, Enkenbach GWW Südl. Wstr. 28.10. Corso, Mayen GWW Mosel 29.10. Kulturhaus, Oberwesel GWW Mittelrhein 29.10. Cinema, Boppard GWW Mosel 31.10. Kino, Lahnstein GWW Mittelrhein 31.10. Bali Kino, Alzey GWW Rheinhessen 02.11. Mosel Kino, Bernkastel-Kues GWW Mosel 09.11. Odeon Apollo Filmtheater, Koblenz GWW Mittelrhein 12.11. Union, Kaiserslautern GWW Dt. Wstr.

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TeilnehmerInnen zur Teilnahme an Uni-Studie zur Ursache klinischer Depressionen gesucht


Uni-Studie untersucht die Ursachen von Depressionen – Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht Patienten, die bereits mehrere depressive Phasen hatten, Patienten mit bipolarer Störung und Gesunde zwischen 18 und 65 Jahren gesucht (Mainz, 28. Juli 2016, voi) Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Leider gelingt es bisher noch nicht immer, depressive Phasen frühzeitig zu erkennen und dann auch erfolgreich zu behandeln. Dies liegt auch daran, dass nach wie vor noch nicht richtig verstanden wird, welche Prozesse im Gehirn eigentlich bei der Entstehung und Aufrechterhaltung depressiver Symptome ablaufen. Um dies zu verbessern, möchte das Psychologische Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Gehirnaktivität von Patienten, die depressive Phasen kennen und wissen, was es heißt zu grübeln und sich zu nichts aufraffen zu können, mit der von psychisch gesunden Personen vergleichen. Die Versuchsteilnahme beinhaltet zwei Interviews (telefonisch und in den Testräumen des Psychologischen Instituts, Wallstr. 3, gegenüber vom Mainzer Hauptbahnhof), die Beantwortung einiger Online-Fragebögen, die Bearbeitung von Aufgaben am Computer und im MRT (keine radioaktive Strahlung!). Die Teilnahme dauert ca. acht Stunden, die auf zwei Tage verteilt werden können. Die Termine können individuell vereinbart werden. Für die Teilnahme an der Studie wird eine Aufwandsentschädigung von 12 Euro/Stunde gezahlt. Personen, die aktuell Benzodiazepine oder Beta-Blocker einnehmen, an einer neurologischen Erkrankung wie Parkinson oder Epilepsie leiden und bei denen schon mal eine Alkoholabhängigkeit, Magersucht, Posttraumatische Belastungsstörung oder ADHS diagnostiziert wurde, können nicht an der Studie teilnehmen. Interessenten werden gebeten, sich per E-Mail depression@uni-mainz.de oder auf dem Studienanrufbeantworter 06131-39 39232 zu melden (Kennwort: DISBOUND). Uni Mainz JGU

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Europäische Investitionsbank und ISB legen gemeinsames Kommunalkreditprogramm in Höhe von 600 Mio Euro auf


ISB erweitert Kooperation mit Europäischer Investitionsbank 300 Millionen Euro für Infrastrukturvorhaben des öffentlichen Sektors in Rheinland-Pfalz Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) haben am 22. Juli 2016 in Luxemburg einen neuen Darlehensvertrag über 300 Millionen Euro unterzeichnet. Die Mittel sollen dazu dienen, kleine und mittlere Infrastrukturvorhaben oder Investitionen zur nachhaltigen Kommunalentwicklung zu finanzieren, die von Einrichtungen des öffentlichen Sektors durchgeführt werden. Bei der Finanzierung dieser Vorhaben des öffentlichen Sektors arbeitet die ISB mit der EIB zusammen. Sie berücksichtigt dabei nur Vorhaben, deren Investitionskosten mindestens 40.000 Euro und höchstens 25 Mio. Euro betragen. Das rheinland-pfälzische Förderinstitut vergibt die Darlehen direkt an die entsprechenden Landkreise, Gemeinden, Städte, regionalen oder kommunalen Behörden, Körperschaften sowie Anstalten des öffentlichen Rechts. Ziel ist es, Investitionen in die Infrastruktur zu unterstützen oder eine nachhaltige Kommunalentwicklung zu fördern. Zudem ist die ISB verpflichtet, den Darlehensbetrag der EIB mit eigenen Darlehen zu kofinanzieren. So werden den rheinland-pfälzischen Kommunen insgesamt etwa 600 Millionen Euro an Krediten für Investitionen zugänglich gemacht. ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: „Mit der EIB steht uns ein zuverlässiger Partner zur Seite. Durch die Kooperationsvereinbarung können wir die rheinland-pfälzischen Kommunen noch stärker bei ihren Investitionen unterstützen.“ Link bekräftigte, dass die ISB als Förderbank des Landes die rheinland-pfälzische Wirtschaft mit qualitativ hochwertigen Finanzierungsinstrumenten unterstütze und so qualifizierte Arbeitsplätze im Land erhalte und neu schaffe.

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Internationales Forscherteam deckt grundlegende Eigenschaften des Spin-Seebeck-Effektes auf


Internationales Forscherteam deckt grundlegende Eigenschaften des Spin-Seebeck- Effekts auf Direkter Zusammenhang zwischen temperaturabhängiger Erzeugung von Spinströmen und atomarer Zusammensetzung von Grenzflächen entdeckt (Mainz, 28. Juli 2016, lei) Thermoelektrische Effekte sind ein wesentlicher Baustein für die Konzeption und Weiterentwicklung neuartiger Prozesse zur Informationsverarbeitung. Sie ermöglichen die Wiederaufbereitung der aus anderen Prozessen gewonnenen Abwärme zum Betrieb entsprechender Bauelemente und tragen daher dazu bei, sowohl energieeffizientere als auch umweltfreundlichere Prozesse zu etablieren. Ein in den letzten Jahren prominent gewordener, vielversprechender Vertreter dieser Effektkategorie ist der sogenannte Spin-Seebeck-Effekt, der Abwärme in einen Spinstrom umwandelt und somit den Transport von Energie und Informationen in magnetischen, elektrisch isolierenden Materialien ermöglicht. Physikern der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist es nun gelungen, wesentliche Eigenschaften dieses bisher nicht vollständig verstandenen Effekts aufzudecken. Die gewonnenen Kenntnisse tragen dazu bei, die grundlegenden Prozesse dieses Effekts besser zu verstehen und unterstützen somit dessen Weiterentwicklung für erste Anwendungen. Die Forschungsarbeit wurde im Fachmagazin Physical Review X publiziert. Der Spin-Seebeck-Effekt fällt in die Kategorie der Spin-thermoelektrischen Effekte. Vorangegangene Arbeiten der Mainzer Physiker in Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben gezeigt, dass in magnetischen Materialien durch ein thermisches Ungleichgewicht magnetische Wellen (Magnonen) angeregt werden. Diese transportieren sowohl Energie als auch Drehmoment und können in einem angrenzenden, dünnen Metallfilm ein Spannungssignal erzeugen. Mithilfe von materialabhängigen Messungen über einen weiten Temperaturbereich, bei denen die Dicke des verwendeten magnetischen Materials variiert wurde, konnte nun ein direkter Zusammenhang zwischen der Ausprägung dieses Spannungssignals und den intrinsischen Eigenschaften von Magnonen identifiziert werden. Weiterhin konnte gezeigt werden, dass die Temperaturabhängigkeit der Effizienz der Spannungserzeugung zusätzlich von der atomaren Struktur der Grenzfläche zwischen magnetischem Material und Metallfilm wesentlich beeinflusst wird. „Nach und nach werden die Fragen über die fundamentalen Prozesse, die dem Spin- Seebeck-Effekt zugrunde liegen, beantwortet. Unsere Ergebnisse liefern einen wichtigen Beitrag für die Fortentwicklung des aufstrebenden Felds der Magnon-Spintronics“, so Joel Cramer, Koautor der Veröffentlichung und Stipendiat der Graduiertenschule Materials Science in Mainz (MAINZ). „Ich freue mich, dass wir in einer intensiven Zusammenarbeit mit Kollegen den Spintransport mit der mikroskopischen atomistischen Struktur korrelieren konnten. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen in Glasgow hat schon zu mehreren gemeinsamen Publikationen geführt und ein reger Austausch mit führenden Gruppen aus dem Ausland ist eine der zentralen Maßnahmen in unserer Exzellenz-Graduiertenschule“, betont Prof. Dr. Mathias Kläui, Direktor von MAINZ. Die Graduiertenschule MAINZ wurde in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder im Jahr 2007 bewilligt und erhielt in der zweiten Runde 2012 eine Verlängerung. Sie besteht aus Arbeitsgruppen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Technischen Universität Kaiserslautern und des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz. Einer der Forschungsschwerpunkte ist die Spintronik, wobei die Zusammenarbeit mit führenden internationalen Partnern eine wichtige Rolle spielt. Veröffentlichung: Er-Jia Guo et al. Influence of thickness and interface on the low-temperature enhancement of the spin Seebeck effect in YIG films Physical Review X 6, 031012 (2016) DOI: 10.1103/PhysRevX.6.031012 Zusammenarbeit, Uni Mainz JGU

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Malu Dreyer in Hagenbach und Hornbach


Sommerreise Ministerpräsidentin Malu Dreyer besucht Hagenbach und Hornbach Am Donnerstag, 28. Juli, besuchte Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf ihrer diesjährigen Sommerreise Hagenbach im Landkreis Germersheim und Hornbach im Landkreis Südwestpfalz. Im Mittelpunkt ihrer Reise durch alle Regionen des Landes stehen neben aktuellen Themen die Zukunft und Lebendigkeit des ländlichen Raumes. Die erste Station des Tages war die Verbandsgemeinde Hagenbach. Die Ministerpräsidentin besuchte das Schöpfwerk am Rhein, das Industriegebiet Breitwiese und traf sich mit Unternehmensvertretern sowie Bürgerinnen und Bürgern. „Rheinland- Pfalz ist ein Industrieland in der Mitte Europas mit einem starken industriellen Mittelstand, Handwerksbetrieben und Global Playern“, unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wir bieten Unternehmen lokale Verankerung und weltweite Wettbewerbsfähigkeit.“ Die Struktur- und Wirtschaftspolitik der Landesregierung stärke die Entwicklungsmöglichkeiten der Betriebe und sorge für weitere Ansiedlungen, betonte die Ministerpräsidentin bei den Gesprächen zur Erweiterung des Industriegebiets Breitwiese. Ein weiteres Thema in Hagenbach war die interkommunale Zusammenarbeit mit der Nachbarverbandsgemeinde Kandel. Vorbildhaft sei die Zusammenarbeit in den Bereichen Feuerwehr, IT und Tourismus, würdigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die einzelnen Projekte. In Hornbach in der Südwestpfalz fand ein Treffen mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertreterinnen und Vertretern von Vereinen und Initiativen im Stil eines Town-Hall- Meetings statt. Anschließend besichtigte die Ministerpräsidentin das Kloster Hornbach sowie den Abenteuerspielplatz. Sie würdigte die Entwicklung des Ortes. Für diese wurde Hornbach beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mit Silber ausgezeichnet. Hauptziel der Dorferneuerung sei es, die Lebensbedingungen der Menschen in den Dörfern zu verbessern, so die Ministerpräsidentin. „Wenn wir die Zukunft unserer Dörfer gestalten wollen, dann geht dies nur, indem wir sie für alle Generationen lebenswert erhalten.“ Auf ihrer Sommerreise vom 25. Juli bis 29. Juli 2016 besucht die Ministerpräsidentin 14 Stationen in Rheinland-Pfalz, die in besonderer Weise Lebensqualität und Zusammenhalt des ländlichen Raumes veranschaulichen. Die Sommerreise diene auch dazu, herausragende Projekte, Orte und Initiativen in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. „Hagenbach und Hornbach sind jeweils vorbildlich für die Entwicklung des ländlichen Raums“, unterstrich die Ministerpräsidentin. Mit seinen starken Regionen werde Rheinland-Pfalz auch in Zukunft ein starkes und lebenswertes Land bleiben. „Mit meiner neuen Landesregierung werde ich das Land weiter modernisieren und erfolgreich ins 21. Jahrhundert führen.“ Malu Dreyer

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Auslandsrechnungen für Krankheitskosten jetzt online bei TK einreichen


Auslandsrechnungen für Krankheitskosten jetzt online bei TK einreichen Niemand denkt an Krankheit, wenn er in Urlaub fährt. Das ändert sich schnell bei einem Unfall oder einer ernsthafte Infektion – Allein bei der Techniker Krankenkasse (TK) sind im vergangenen Jahr rund 75.000 Versicherte mit einer Arzt- oder Zahnarztrechnung im Gepäck aus dem Auslandsurlaub zurückgekehrt. In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen einen Teil der Kosten. „Damit unsere Versicherten schneller und unkomplizierter an ihr Geld kommen, hat die TK ein neues Online-Verfahren entwickelt“, sagt Anneliese Bodemar, Leiterin der TK-Landesvertretung Rheinland-Pfalz. Sie können ihre Rechnungen mit dem Smartphone einfach abfotografieren und per Internet unter dem Bereich „Meine TK“ übermitteln. Dadurch entfällt die Zeitverzögerung durch den Postweg. Abrechnung über Europäische Krankenversicherungskarte In vielen Ländern Europas können gesetzlich Versicherte medizinisch notwendige Leistungen über die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) oder einen „Auslandskrankenschein“ in Anspruch nehmen. Wird die EHIC im Einzelfall nicht akzeptiert, erhält der Versicherte eine Privatrechnung. Die Privatrechnung kann der Versicherte bei seiner Krankenkasse zur Prüfung einer Kostenerstattung einreichen. Eine Erstattung erfolgt in der Regel in Höhe der deutschen Vertragssätze, jedoch maximal in Höhe des Rechnungsbetrages. Eine private Auslandsreise-Krankenversicherung ist allerdings auf Reisen immer zu empfehlen, selbst innerhalb Europas. Denn sie übernimmt auch Leistungen, die die gesetzliche Krankenversicherung nicht bezahlen darf – zum Beispiel einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Deutschland. Weitere ausführliche Informationen zu Behandlungen im Ausland sind unter www.tk.de (Webcode 023526) zu finden. Bodemar, TK

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Arbeitslosigkeit im Juli saisonbedingt leicht gestiegen, esf fördert Beschäftigungsfähigkeit benachteiligter Personengruppen


Arbeitsmarkt Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: ESF-Programm erhöht Beschäftigungsfähigkeit „Der Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz kann weiterhin als robust eingestuft werden, auch wenn im Juli die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen saisonbedingt leicht angestiegen ist“, erklärten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler heute in Mainz anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Insgesamt waren im Juli 110.152 Menschen in Rheinland-Pfalz ohne Arbeit. Das sind rund 3.000 mehr Menschen als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 5,0 Prozent. Im Juni lag die Arbeitslosenquote bei 4,9 Prozent, im Juli des Vorjahres bei 5,1 Prozent. Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte: „Die Ziele der rheinland-pfälzischen Arbeitsmarktpolitik sind klar umrissen. Sie setzen auf die Sicherung von Arbeitsplätzen, die Unterstützung der Unternehmen bei der Schaffung von neuen zukunftsfähigen Arbeitsplätzen und die Eröffnung des Zugangs in den Arbeitsmarkt für Arbeitslose durch Qualifizierung, Beratung und Betreuung. Dabei wird die Arbeit der Landesregierung wesentlich durch die Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.“ „Durch den Einsatz der ESF-Fördermittel können wir mit individuell angelegten Strategien auch Zielgruppen erreichen, die weit entfernt vom Arbeitsmarkt und besonders benachteiligt sind“, so Arbeitsministerin Bätzing-Lichtenthäler. „Unabhängige Untersuchungen belegen, dass mit einer intensiven, beschäftigungsorientierten und ganzheitlichen Betreuung auch Arbeitslose in problematischen Lebenslagen wirkungsvoll unterstützt werden können. Deshalb hat Rheinland-Pfalz mit dem ESF-Förderansatz ‚Perspektiven eröffnen‘ ein Programm eingeführt, das einen ausgeprägten innovativen Charakter besitzt“, erklärte die Ministerin weiter. Ziel sei es, die Beschäftigungsfähigkeit der Betroffenen zu erhöhen. Damit sollen mittel- bis langfristig auch die Chancen auf eine Vermittlung in Arbeit erhöht und das Armutsrisiko vermindert werden. Das Programm ist zum 1.1.2015 mit 50 Projekten gestartet. Rund 2.000 arbeitslose Menschen im Langzeitleistungsbezug konnten im letzten Jahr gefördert werden. „Als ein vorläufiges Ergebnis kann festgehalten werden, dass bei etwa einem Drittel der Teilnehmenden eine Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit festzustellen war“, erklärte die Arbeitsministerin. Für die aktuell laufenden 45 Projekte im Jahr 2016 werden aus Mitteln des ESF insgesamt 3,8 Millionen Euro bereitgestellt. Sabine Baetzing-Lichtenthäler, Malu Dreyer

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Landesweite Ehrenamtskarte eröffnet Zugang zu über 300 Museen in 3 Ländern


Landesweite Ehrenamtskarte Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Vergünstigungen jetzt auch außerhalb von Rheinland- Pfalz Eine gute Nachricht passend zur Ferienzeit. Künftig steht der oberrheinische Museums-Pass-Musées auf der Vergünstigungsliste der landesweiten Ehrenamtskarte. Das teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit. „Ich freue mich sehr, dass wir damit den Karteninhabern und Karteninhaberinnen attraktive Vergünstigungen auch außerhalb von Rheinland-Pfalz anbieten können. Insgesamt sind es jetzt 340 Ermäßigungen landesweit und zusätzlich rund 300 außerhalb unseres Landes“, so die Ministerpräsidentin. Sie habe die landesweite Ehrenamtskarte ins Leben gerufen, um gemeinsam mit den teilnehmenden Kommunen den Ehrenamtlichen für ihr Engagement zu danken und ihnen die verdiente Anerkennung zukommen zu lassen. „Dafür stellen Landesregierung und Kommunen Vergünstigungen bereit, die landesweit genutzt werden können. Je mehr Städte und Gemeinden zu den mittlerweile 76 Kommunen hinzukommen, desto größer wird die Vergünstigungsliste“, erläuterte die Ministerpräsidentin. Aufgrund der aktiven Mitarbeit von Rheinland-Pfalz in der Deutsch-französisch- schweizerischen Oberrheinkonferenz sei es gelungen, den Museums-Pass in die Vergünstigungsliste aufzunehmen und eine Ermäßigung von 20 Prozent auf den regulären Preis von 98 Euro für die Inhaber und Inhaberinnen der landesweiten Ehrenamtskarte zu erreichen. Hinweis: Der Museum-Pass gilt ab dem ersten Museumsbesuch für ein Jahr und ermöglicht den freien Eintritt in die Dauer- und Sonderausstellungen aller Mitgliedsmuseen. Dies sind aktuell rund 320 Museen, Schlösser und Gärten in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Der Museumspass erstreckt sich inzwischen weit über das Mandatsgebiet der Oberrheinkonferenz hinaus. In Frankreich ist Lothringen beteiligt, unter anderem mit der attraktiven Museumslandschaft der Städte Metz (zum Beispiel Centre Georges Pompidou) und Nancy. In Baden-Württemberg geht der Einzugsbereich über Mittel- und Südbaden hinaus bis Ludwigsburg und Stuttgart. In Rheinland-Pfalz sind folgende Museen dabei: Annweiler am Trifels: Reichsburg Trifels, Bad Dürkheim: Schloss- und Festungsruine Hardenburg, Bornheim: Rheinland- pfälzisches Storchenzentrum, Edenkoben: Schloss Villa Ludwigshöhe, Germersheim: Deutsches Straßenmuseum, Hauenstein: Deutsches Schuhmuseum, Landau: Städtische Galerie Villa Streccius, Ludwigshafen: Wilhelm-Hack-Museum, Mainz: Landesmuseum Mainz, Naturhistorisches Museum Mainz, Gutenberg-Museum, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum, Speyer: Historisches Museum der Pfalz. Ermäßigung, Malu Dreyer

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Preise steigen wieder moderat


Preise Inflationsrate steigt im Juli leicht auf 0,5 Prozent Im Juli lag der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz 0,5 Prozent höher als vor einem Jahr. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ist die Inflationsrate damit im Vergleich zu den vorangegangenen Monaten leicht gestiegen. Die rückläufige Entwicklung der Energiepreise hat weiterhin einen dämpfenden Einfluss auf die Teuerungsrate. Insbesondere die Preise für Mineralölprodukte lagen deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats (minus 13,9 Prozent; davon Heizöl: minus 17,6 Prozent; Kraftstoffe: minus 12,8 Prozent). Aber auch die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme (minus 8,6 Prozent) sowie Gas (minus 0,9 Prozent) verbilligten sich. Demgegenüber zogen die Strompreise im Vorjahresvergleich leicht an (plus ein Prozent). Insgesamt war Energie 7,1 Prozent günstiger als im Juli 2015. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen um 0,8 Prozent, wobei die Entwicklung uneinheitlich verlief. Teurer als vor einem Jahr waren vor allem Gemüse (plus 5,8 Prozent), Obst (plus 5,2 Prozent) sowie Fisch und Fischwaren (plus 4,3 Prozent). So stiegen die Preise für Weintrauben um 13,8 Prozent und für Paprika um 32,9 Prozent. Demgegenüber sanken die Preise für Molkereiprodukte und Eier um 5,2 Prozent und für Kaffee, Tee und Kakao um 5,7 Prozent. Beispielsweise verbilligten sich Quark um 19,7 Prozent und Bohnenkaffee um 7,2 Prozent. Wenn die Preisveränderungen bei Nahrungsmitteln und Energie unberücksichtigt geblieben wären, dann wäre die Inflationsrate wesentlich höher ausgefallen. Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oftmals auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, lag im Juli 2016 bei 1,4 Prozent. Die höchsten Preissteigerungen unter den zwölf Hauptgruppen waren im Bereich „Gesundheitspflege“ sowie bei „Andere Waren und Dienstleistungen“ zu beobachten (jeweils plus 2,2 Prozent). Es folgen „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ (plus 1,9 Prozent) sowie „Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen“ (plus 1,7 Prozent). Preissenkungen gab es aufgrund der rückläufigen Kraftstoffpreise im Bereich Verkehr (minus 2 Prozent) sowie bei der Nachrichtenübermittlung (minus ein Prozent). Veränderungen gegenüber Juni 2016 Im Vergleich zum Vormonat erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 0,4 Prozent. Die größten Preissteigerungen waren im Bereich „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ (plus 3,8 Prozent) zu verzeichnen, was vor allem auf die im Ferienmonat Juli deutlich gestiegenen Preise für Pauschalreisen (plus 16,1 Prozent) zurückzuführen ist. Günstig aus Verbrauchersicht entwickelten sich hingegen die Preise für Bekleidung und Schuhe (minus 2,2 Prozent). Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Rund um die Monatsmitte erheben in 11 rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden 17 Preisermittler im Auftrag des Statistischen Landesamtes in mehr als 2.000 Berichtsstellen (z. B. Kaufhäuser) rund 20.000 Einzelpreise. Dabei werden die Preisveränderungen von 700 genau beschriebenen Waren und Dienstleistungen erfasst. Die Preisveränderungen werden gemäß der Verbrauchsbedeutung, die den Waren und Dienstleistungen bei den Ausgaben der privaten Haushalte (sog. Wägungsschema) zukommt, im Preisindex berücksichtigt. Die Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet. Neben dem Verbraucherpreisindex dienen Kerninflationsraten als ergänzende Kennzahlen zur Beurteilung der Geldwertentwicklung. Sie geben an, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln, wenn bestimmte Güter des Warenkorbs nicht mit eingerechnet werden. Das sind zumeist Güter mit erfahrungsgemäß stark schwankenden Preisen. Hier wird der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel als Kerninflationsrate bezeichnet. Die Pressemitteilung zum Berichtsmonat Juli 2016 enthält vorläufige Ergebnisse. Sofern bis zum 3. August 2016 keine Korrektur erscheint, sind die veröffentlichten Ergebnisse als endgültig anzusehen. Autor: Hans-Peter Fein (Abteilung Bevölkerung, Gesellschaft) Freizeit, Statistik

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Neue Freizeitplattform „VLEXX und los“


Neue Freizeitplattform „vlexx & los“ Mainz,28.07.2016 Der in Mainz ansässige Mobilitätsdienstleister vlexx GmbH hat mit www.vlexx-und-los.de eine eigene Freizeitplattform online gestellt. Das neue Internetportal soll Touristen und Einheimische dazu animieren, mit den Regionalverkehrszügen von vlexx Ausflüge und Entdeckungstouren in Rheinland-Pfalz, Hessen, im Saarland und ins Elsass zu unternehmen. Um die Freizeitplattform bekannt zu machen, hat die vlexx GmbH eine umfangreiche Werbekampagne gestartet. „Wir wollen sowohl die Touristen als auch die einheimische Bevölkerung auf die umwelt- und klimaschonenden Ausflugsverkehre und auf die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten in unserer schönen Region aufmerksam machen. Zeitgleich bauen wir wertvolle Kooperationen mit touristischen Partnern und Gastronomen auf und stärken somit die regionale Wirtschaft“, erklärt vlexx-Geschäftsführer Frank Höhler die Ziele der Kampagne. Die vlexx GmbH betreibt seit Dezember 2014 mit insgesamt 63 modernen Triebwagen der Typen LINT 54 und LINT 81 sieben Regionalexpress- und fünf Regionalbahnlinien in Rheinland-Pfalz, Hessen, im Saarland und im Elsass. Ihre Strecken verlaufen durch beliebte Ausflugs- und Ferienregionen mit einer Vielzahl von attraktiven Freizeitzielen und bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Die Züge von vlexx eignen sich ideal dazu, einige der schönsten Ecken des Südwestens Deutschlands auf Ausflugstouren bequem und günstig kennenzulernen. Als praktischer Wegweiser hierfür fungiert künftig die regelmäßig in neuem Gewand erscheinende Freizeitplattform www.vlexx-und-los.de. Einheimischen und Touristen bietet sie regelmäßig aktualisierte Ausflugstipps für jeden Geschmack – verbunden mit nützlichen Informationen zur Anfahrt und lohnenden Ticketempfehlungen. Als zusätzliche Anreize zum Besuch des Portals dienen immer wieder neue spannende Aktionen und tolle Gewinnspiele. Für den Tag der offenen Tore am 28. August 2016 auf dem Betriebsgelände in Mainz verlost vlexx auf www.vlexx-und-los.de 100 Plätze im exklusiven Aktionszug für die ganze Familie.

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Berufsausbildung weiterhin geschlechtsspezifisch


Bildung Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement die häufigste Berufsausbildung 2015 Im Jahr 2015 waren von rund 67.000 Auszubildenden circa 3.900 Jugendliche und junge Erwachsene in einer Ausbildung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann für Büromanagement. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, war mit sechs Prozent aller Auszubildenden die Ausbildung zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau für Büromanagement der am stärksten besetzte Ausbildungsberuf in Rheinland-Pfalz. Die meisten neuen Ausbildungsverträge gab es für die Ausbildung „Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel“ (1.488). Die Berufswahl hängt in der Regel von vielen Faktoren ab. Neben persönlichen Präferenzen, Interessen und Kompetenzen nehmen auch Bezugspersonen wie Eltern, Freunde, Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrkräfte und Berufsberatende, aber auch ökonomische Bedingungen wie der Arbeitsmarkt, Aufstiegsmöglichkeiten oder berufliches Prestige Einfluss auf die Berufswahl. Nach wie vor am deutlichsten zeigen sich jedoch geschlechterspezifische Unterschiede in der Berufswahl. Bei jungen Männern wurden sehr häufig technische Berufsausbildungen gewählt. Die drei am häufigsten von männlichen Auszubildenden besetzten Ausbildungsberufe waren im Jahr 2015 der Kraftfahrzeugmechatroniker (3.309 Auszubildende), der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (2.100) und der Elektroniker (1.929). Auch bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zeigte sich die technische Orientierung der jungen Männer: Unter den zehn am stärksten besetzten Ausbildungsberufen waren sieben in einem eher technisch- handwerklichen Beruf. Junge Frauen präferierten hingegen Ausbildungen im Gesundheitssektor oder im kaufmännischen Dienstleistungssektor. Am häufigsten wurde die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement (2.814 Auszubildende) besetzt, gefolgt von den Ausbildungen zur medizinischen (1.794) und zahnmedizinischen (1.464) Fachangestellten. In den zehn am stärksten von Frauen besetzten Berufsausbildungen waren im Jahr 2015 keine Ausbildung und kein neu abgeschlossener Ausbildungsvertrag mit einem technischen Schwerpunkt vertreten. Die für die Berufsausbildung zuständigen Stellen, das sind insbesondere die Kammern, liefern einmal jährlich Zahlen zu Ausbildungsverhältnissen an das Statistische Landesamt. Aus Gründen der Geheimhaltung entsprechend Paragraph 16 des Bundesstatistikgesetzes werden die Daten (Absolutwerte) der Berufsbildungsstatistik ab dem Berichtsjahr 2010 gerundet ausgewiesen. Hierzu wird jeder Zellwert auf ein Vielfaches von drei gerundet. Bei dem angewendeten Rundungsverfahren mit der Basis drei beträgt die Abweichung vom Originalwert je ausgewiesener Datenzelle maximal eins. Auch die Summe der gerundeten Einzelwerte kann folglich von der tatsächlichen (und von der gerundeten) Gesamtsumme abweichen. Die Abweichung entspricht maximal der Summe der ausgewiesenen Merkmalsausprägungen. Autor: Dr. Marco Schröder (Referat Bildung) Berufe, Gesundheitsberufe, Statistik

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IHK führte Kompetenzcheck für Flüchtlinge durch


Integration: Rund 80 Flüchtlinge beim „Kompetenzcheck“ der IHK Koblenz Koblenz/Neuwied, 28. Juli 2016: Es war bereits der fünfte „Kompetenzcheck“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz für Flüchtlinge: In der Lehrwerkstatt der IHK-Akademie in Neuwied konnten am Dienstag und Mittwoch erneut rund 80 junge Menschen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Wer bei den verschiedenen Tests aus dem gewerblich-technischen Bereich gut abschnitt, bekommt die Möglichkeit zu einem Einstiegsqualifizierungsjahr oder einer Ausbildung in einem Unternehmen in der Region. „Wir sehen uns als IHK besonders für die Ausbildung und Qualifizierung von jungen Flüchtlingen verantwortlich, denn Ausbildung und Arbeit sind der Schlüssel zur gesellschaftlichen Integration“, sagt Dr. Holger Bentz, Flüchtlingskoordinator der IHK Koblenz. „Wir möchten den Menschen mit unserem Angebot eine berufliche Orientierung bieten und ihnen eine Tür ins Berufsleben öffnen.“ Die Bewerber, die überwiegend aus Syrien stammen und eine gute Bleibeperspektive haben, absolvierten beim „Kompetenzcheck“ zunächst einen Intelligenztest und stellten sich dann einem gewerblichen Basistest sowie praxisbezogenen Fallbeispielen für Metall- und Elektroberufe. Sie sind zwischen 20 und 35 Jahren alt. Im September sollen alle geeigneten Bewerber am „Tag der Chancengarantie“ mit interessierten Ausbildungsbetrieben zusammengebracht werden. Schon mehrfach hat die IHK Koblenz in Vorbereitung darauf nun den „Kompetenzcheck“ für Flüchtlinge angeboten, auch schon für Berufe in Hotellerie und Gastronomie. Die Checks dienen den teilnehmenden Betrieben als gute Orientierung. Sie können durch den Test die Fertigkeiten und Eignung der Bewerber besser einschätzen. Ausgewählt worden waren diese von verschiedenen Agenturen für Arbeit aus der Region: aus Bad Kreuznach, Montabaur und Neuwied. „Gemeinsam mit unseren Partnern gelingt es zunehmend, Flüchtlinge an den Arbeits- und Ausbildungsmarkt heranzuführen“, sagt Madeleine Seidel, Leiterin der Agentur für Arbeit Montabaur. „Die Zusammenarbeit mit der IHK ist ein hervorragendes Beispiel guter Kooperation. Der Kompetenzcheck hilft Flüchtlingen dabei, die weiteren Schritte für ihre berufliche Integration mit unserer Unterstützung zu planen.“ Karl-Ernst Starfeld, Leiter der Neuwieder Arbeitsagentur, betont: „Im Netzwerk aller Beteiligten aus der IHK, den Unternehmen, den ehrenamtlichen Paten und der Arbeitsagentur hat sich mit dem Kompetenzcheck ein gutes Instrument herausgebildet, das in einer beachtlichen Zahl von Einzelfällen auf eine erfolgreiche und nachhaltige Integration in den Ausbildungsmarkt hoffen lässt.“ IHK Koblenz

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Erfolgreiche Renaturierung des Buchholzer Moores


SGD Nord: Einzigartiger Lebensraum „Buchholzer Moor“ Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, machte sich am Mittwoch ein persönliches Bild vom Naturschutzgebiet „Buchholzer Moor mit Lökestein und Sauerwieser Heide“. Seit über 20 Jahren werden hier erfolgreich Biotoppflegemaßnahmen umgesetzt. Biotopbetreuer Günter Hahn und Dr. Axel Schmidt von der SGD Nord führten durch das Schutzgebiet. Als Obere Naturschutzbehörde ist die SGD Nord für die Organisation und Finanzierung der Biotoppflegemaßnahmen verantwortlich. „Um diese einzigartige Kulturlandschaft mit ihrer Artenvielfalt für nachfolgende Generationen zu erhalten, wird die Betreuung des Biotops durch das Land Rheinland-Pfalz finanziell unterstützt. Allein im vergangenen Jahr hat das Land die Pflege des Buchholzer Moors mit rund 8.000 Euro gefördert“, so Kleemann. Das „Buchholzer Moor“ zählt zu den letzten Heidegebieten im vorderen Westerwald. Es liegt westlich von Buchholz (Landkreis Neuwied) an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen, hat eine Größe von 67 Hektar und besteht offiziell seit 2007. In den 50er Jahren wurde das Gebiet mit standortfremden Nadelbäumen aufgeforstet. Dadurch ging ein Großteil der Lebensräume vieler einheimischer Tier- und Pflanzenarten verloren. Durch die gute Zusammenarbeit zwischen der SGD Nord, dem Kreis Neuwied, der Ortsgemeinde Buchholz und dem Arbeitskreis Natur- und Umweltschutz Asbacher Land (ANUAL) ist es gelungen, den Fichten- und Kiefernwald wieder in eine vielfältige Heidelandschaft umzuwandeln. Es wurden umfangreiche Biotoppflegemaßnahmen, wie die Beseitigung der Fichten- und Kieferbäume, das Mulchen von Flächen sowie das Aufbringen von Heidekraut-Samen durchgeführt. Mit regelmäßigen Mahdarbeiten und einer Ziegen- und Schafsbeweidung wird zudem der Verbuschung des Gebietes entgegengewirkt. Die Pflegemaßnahmen werden gemeinsam von der Ortsgemeinde Buchholz und der SGD Nord finanziert und durch die Kreisverwaltung Neuwied koordiniert. Die Investitionen haben sich gelohnt. Das Buchholzer Moor hat sich zu einem Biotop mit einer bedeutenden Artenvielfalt entwickelt. Lang verschwundene Tier- und Pflanzenarten, wie der Sonnentau, der Lungenenzian, die Moorlilie oder das steife Tormoos sowie zahlreiche Liebellen- und Heuschreckenarten haben sich im Laufe der Jahre ihre Lebensräume zurückerobert. Achim Hallerbach, 1. Kreisbeigeordneter des Landkreises Neuwied, betonte die gute Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, der örtlichen Akteure und der Naturschutzverwaltung: „Erst durch das finanzielle Engagement der Ortsgemeinde Buchholz im Rahmen der Ökokontoregelung, der Förderung des Landes, der breiten Akzeptanz in der Bürgerschaft und durch die vielen freiwilligen Arbeitsstunden des Arbeitskreises Natur- und Umweltschutz konnte die Heide in Buchholz wieder großflächig entwickelt werden.“ Bildunterschrift: SGD Nord Präsident Dr. Ulrich Kleemann vor Ort im Buchholzer Moor (Foto: SGD Nord) Kleemann, SGD Nord

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Rheinland-Pfalz auf Konsolidierungskurs Schuldenabbau schneller als geplant


Länderbenchmark Rheinland-Pfalz ist auf Konsolidierungskurs Angesichts der aktuellen PwC Studie zum Länderbenchmark hob Finanzstaatssekretär Weinberg hervor: „Das Land Rheinland-Pfalz befindet sich nach wie vor auf Konsolidierungskurs. Wir haben seit 2011 systematisch unser strukturelles Defizit reduziert, so dass wir spätestens 2020 einen strukturell ausgeglichenen Haushalt realisieren werden. Dass Rheinland-Pfalz die Schuldenbremse im Jahr 2020 einhalten wird, steht für mich deshalb völlig außer Frage““ „Wir haben nach wie vor große Schritte bei der Realisierung dieses Ziels vor uns – aber wir sind auf gutem Weg. Rheinland-Pfalz hat den Konsolidierungskurs nicht nur erfolgreich fortgesetzt, sondern liegt beim Defizitabbau sogar drei Jahre vor dem Plan“, sagte der Staatssekretär. Der Finanzierungssaldo hat sich laut PwC Studie in Rheinland-Pfalz im Jahr 2015 bereits deutlich verbessert. Konkret halbierte sich das Defizit im Vergleich zum Vorjahr. Das strukturelle Defizit 2015 konnte weiter auf 234 Millionen reduziert werden. Nach ursprünglicher Planung sollten 638 Mio. Euro für 2015 und 2016 der Wert von 547 Mio. erreicht werden. Somit wurden die Planungen „übererfüllt“. Zudem arbeitet die Landesregierung derzeit konkret an der Erstellung des neuen Doppelhaushalt 2017/2018 mit dem ein weiterer entscheidender Schritt zur Einhaltung der Schuldenbremse erfolgt. Die PwC Studie bescheinigt den Ländern insgesamt eine sehr gute Leistung bei der Konsolidierung. Der Unterschied ist zwischen den Ländern erheblich kleiner geworden. Insoweit sind Schwankungen in der Platzierung bei dem sog. Nachhaltigkeitsindex zu relativieren. Nach wie vor zeigt sich, dass Rheinland-Pfalz mit unterdurchschnittlichen Einnahmesituation zu kämpfen hat. „In der PwC-Studie wird wieder einmal deutlich, dass Rheinland-Pfalz beim Konsolidierungspfad – aufgrund seiner unterdurchschnittlichen Finanzausstattung – eine deutlich schwierigere Ausgangsituation als andere Länder zu bewältigen hat. Diese Unterausstattung ist insbesondere darin begründet, dass Rheinland-Pfalz nicht wie andere Länder von Konsolidierungshilfen und relevanten Sonder-Bundesergänzungszuweisungen profitiert. Vielmehr beteiligt sich Rheinland-Pfalz mit rd. 19 Mio. Euro an Konsolidierungshilfen für die Konsolidierungsländer. An dieser unterdurchschnittlichen Einnahmesituation wird sich auch bis 2020 grundsätzlich nichts verändern“, so Weinberg. Finanzstaatssekretär Weinberg trat dem Eindruck der Studie entgegen, Rheinland-Pfalz habe 2015 eine überhöhtes Ausgabeverhalten an den Tag gelegt. „2015 lagen die Personalausgaben 2 Millionen niedriger als geplant und das trotz Anpassung der Besoldung nach dem Tarifabschluss und der Einstellung weiterer 250 Lehrer. 148 Millionen haben wir zusätzlich an die Kommunen gegeben – das ist eine sinnvolle Ausgabe, die die Kommunen in ihrem Tätigwerden gerade in Zeiten der Flüchtlingskrise vor Ort unterstützt.“ Weinberg wies zudem auf eine weitere Information der Studie hin: „Die in der Studie ausgewiesene Verbesserung des Finanzierungsdefizits in Rheinland-Pfalz im Jahr 2015 ist insbesondere auf den zuletzt positiven Finanzierungssaldo der Kommunen zurückzuführen. Das Land hat in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Kommunen zusätzlich finanziell zu unterstützen.“ Unterfinanzierung, Finanzstaatssekretär Weinberg

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