Ministerrat und BASF-Vorstand trafen sich zu gemeinsamer Sitzung

Kabinett

Meinungsaustausch mit BASF Vorstand

Mainz, 25.10.11 Im Gästehaus der Landesregierung kam der rheinland-pfälzische Ministerrat mit dem Vorstand der BASF zusammen. Der Meinungsaustausch findet in regelmäßigen Abständen statt. Im Mittelpunkt der Gespräche heute standen Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung in Rheinland-Pfalz sowie Fragen der Energie-, Umwelt-, Wissenschafts- und Arbeitsmarktpolitik.

Ministerpräsident Beck betonte, dass die konjunkturelle Entwicklung in Rheinland-Pfalz positiv sei. So sei das Bruttoinlandsprodukt im ersten Halbjahr 2011 erneut um 4,1 Prozent gestiegen. Zu dieser günstigen wirtschaftlichen Entwicklung habe die rheinland-pfälzische Industrie maßgeblich beigetragen. Auf sie entfalle rund 24 Prozent der Wertschöpfung. Wichtige Impulse seien über den Export gekommen. Positiv bewertete Beck, dass die Arbeitslosenquote in Rheinland-Pfalz mit derzeit 4,9 Prozent auf einem Rekordtief liege.

Dank der BASF nehme die chemische Industrie seit langem eine herausragende Stellung in Rheinland-Pfalz ein, sagte Beck. Nach wie vor sei im verarbeiteten Gewerbe jeder 5. Arbeitnehmer – das sind 18 Prozent – in der Chemiebranche beschäftigt. Rund 33.000 davon im BASF-Stammwerk Ludwigshafen. In Rheinland-Pfalz erwirtschafteten 2010 die 42.612 Beschäftigten in der Chemieindustrie einen Jahresumsatz von 24,6 Milliarden Euro.

„Es gilt die hervorragenden Kompetenzen, die Rheinland-Pfalz als Industrie- und Wissenschaftsstandort bietet, gezielt zu bündeln, Synergien zu nutzen und damit gemeinsam Zukunft zu gestalten“, sagte Kurt Beck. Ein Projekt, das zeigt, wie eine solche Zusammenarbeit aussehen kann, ist der Feldversuch zur Elektromobilität, der vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung unter Beteiligung der BASF durchgeführt und von der Fachhochschule Bingen wissenschaftlich begleitet wird.

Wirtschaftsministerin Eveline Lemke betonte, dass neue Mobilitätskonzepte die Grundlage einer modernen Wirtschaft seien. „Die Förderung und der Einsatz neuer Technologien, beispielsweise im Bereich der Elektromobilität, schaffen einen Mehrwert in den Bereichen Technik, Wachstum und Energieeffizienz“, sagte Lemke.

Der BASF-Vorstandsvorsitzende, Dr. Kurt Bock, fügte an, dass man in dieser Richtung weiterhin eng zusammenarbeiten werde. Die BASF wolle sich aktiv an zukunftsorientierten Konzepten beteiligen und den Industriestandort Rheinland-Pfalz nachhaltig weiterentwickeln.

Die letzte gemeinsame Sitzung des Ministerrates mit dem Vorstand der BASF fand am 29. Juni 2010 statt. An der Ministerratssitzung heute nahmen von Seiten der BASF teil: Dr. Kurt Bock, Vorsitzender des Vorstands, Michael Heinz, Dr. Stefan Marcinowski, Dr. Harald Schwager, Margret Suckale, Mitglieder des Vorstands, Dr. Ulrich von Deessen, Bereichsleiter, Kompetenzzentrum Umwelt, Gesundheit & Sicherheit, Hans-Carsten Hansen, Bereichsleiter, Human Resources, Dr. Bernhard Nick, Bereichsleiter, Verbund Site Management Europe, Elisabeth Schick, Abteilungsleiterin, Unternehmenskommunikation und Regierungsbeziehungen. Von Seiten der Landesregierung nahmen an der Ministerratssitzung teil: Ministerpräsident Kurt Beck, Eveline Lemke (Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung); Doris Ahnen (Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur); Malu Dreyer, (Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie); Dr. Carsten Kühl (Minister der Finanzen); Roger Lewentz (Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur); Jochen Hartloff (Minister der Justiz und für Verbraucherschutz); Irene Alt (Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen); Ulrike Höfken (Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten) sowie die Bevollmächtigte des Landes beim Bund und für Europa Ministerin Margit Conrad.

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