Jahresteuerungsrate steigt um 2,65%

Preise

Jahresteuerungsrate steigt im Oktober auf 2,6 Prozent

Bad Ems, 27.10.11 Der Verbraucherpreisindex für Rheinland-Pfalz lag im Oktober 2011 um 2,6 Prozent höher als im Oktober 2010. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, setzt sich damit der Anstieg der Inflationsrate fort; im September hatte sie bei 2,5 Prozent gelegen.

Erneut waren es die Preise für Energie (plus 11,4 Prozent), die diese Entwicklung maßgeblich bestimmten. Insbesondere Mineralölprodukte verteuerten sich erheblich gegenüber dem Vorjahresmonat (plus 15,1 Prozent). Die Preise für Kraftstoffe stiegen um 12 Prozent, die für leichtes Heizöl sogar um 26,1 Prozent. Auch die Preise für Strom (plus 7,2 Prozent) und Gas (plus 9,6 Prozent) lagen deutlich über dem Vorjahresniveau. Ohne Berücksichtigung der Energie hätte die Inflationsrate bei 1,6 Prozent gelegen.

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich gegenüber Oktober 2010 um 3,3 Prozent. Spürbare Preissteigerungen waren vor allem bei Speisefetten und -ölen (plus 12,3 Prozent), aber auch bei Molkereiprodukten und Eiern (plus 5,7 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (plus 4,9 Prozent) sowie Fisch und Fischwaren (ebenfalls plus 4,9 Prozent) zu verzeichnen. So erhöhten sich beispielsweise die Preise für Margarine um 18 Prozent, für Sahne um 15,2 Prozent und für Schweinebraten um 14,5 Prozent. Der deutliche Preisanstieg bei alkoholfreien Getränken ist vor allem auf die Verteuerung des Bohnenkaffees (plus 20 Prozent) zurückzuführen. Günstiger für die Verbraucherinnen und Verbraucher verlief die Entwicklung bei Obst (plus 1,1 Prozent) sowie Gemüse (minus 6,1 Prozent). Die Preise für Weintrauben fielen binnen Jahresfrist um 9,2 Prozent, für Tomaten um 17,1 Prozent und für Kopf- oder Eisbergsalat um 36,9 Prozent.

Veränderung gegenüber September

Gegenüber dem Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex um 0,2 Prozent. Überdurchschnittlich erhöhten sich die Preise für Bekleidung und Schuhe (plus 1,4 Prozent), für Waren und Dienstleistungen rund ums Wohnen (plus 0,4 Prozent) sowie für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (ebenfalls plus 0,4 Prozent). Deutliche Preisrückgänge waren hingegen bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren (minus 0,3 Prozent) sowie in den Hauptgruppen Verkehr, Nachrichtenübermittlung und Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (jeweils minus 0,2 Prozent) festzustellen.

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