Bahn – Land mildert Einschnitte in der Anbindung Trier/Koblenz ab

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Schmitt/Dreyer/Sahler-Fesel: Einschnitte im DB-Fernverkehr der Region Trier sollen vom Land vorübergehend abgemildert werden

Mainz, 29.10.11 „Wie wir bereits im Ausschuss für Inneres, Sport und Infrastruktur erfahren haben, schränkt die Deutsche Bahn unverständlicher Weise das Angebot des Fernverkehrs in der Region Trier zum Winterfahrplan 2012/13 ein. So soll es statt der bisher sechs Fernzüge von Trier aus Richtung Koblenz und zurück täglich nur noch zwei Verbindungen geben. Die Verschlechterung des Angebots wäre ein weiterer Schritt nach einer Reihe von Kürzungen in den letzten Jahren zum Abhängen des ländlichen Raums durch die Deutsche Bahn. Nach vielen Gesprächen mit dem Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur und dem SPNV Nord, freuen wir uns über die Entscheidung des Landes, dass es die Region im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten durch eine vorübergehende und eingeschränkte zusätzliche Unterstützung im Bereich des Nahverkehrs nicht im Stich lässt“, erklären die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Astrid Schmitt, sowie die örtlichen Abgeordneten Ministerin Malu Dreyer, Ingeborg Sahler-Fesel und weitere Abgeordnete der Region.

„Zur vorübergehenden Abmilderung der Folgen der Fernverkehrseinschränkungen sollen bis zum Fahrplanwechsel 2014 in eingeschränktem Umfang Nahverkehrsleistungen bestellt werden, um den verkehrlichen Bedarf insbesondere der Pendlerinnen und Pendler abzudecken. Das ist auch ein positives Signal für Luxemburg, das bereit ist, acht Millionen Euro für den Ausbau von Igel-Igel/West in Rheinland-Pfalz zur Verfügung zu stellen. Ziel ist, die Angebotsqualität während des Übergangszeitraumes bis 2014 nicht so drastisch zu verschlechtern, dass Fahrgäste für den Schienenverkehr verloren gehen, die später wieder mühsam zurückgewonnen werden müssten. Das Land hat mit der konzeptionellen Arbeit am ,Rheinland-Pfalz-Takt 2015′ nämlich seine Hausaufgaben gemacht. Ab 2014 wird die DB Regio AG in Kooperation mit der CFL stündlich Regionalexpresszüge zwischen Koblenz und Luxemburg fahren. Damit werden dann Luxemburg, Trier und der Moselraum wieder optimal in Koblenz an den Fernverkehr angebunden.“

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