Ministerrat trifft Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim

Austausch mit Pharmaunternehmen

Ministerrat trifft Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim

Mainz, 08.11.11 Der Ministerrat unter Leitung von Ministerpräsident Kurt Beck ist heute in Mainz mit der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim zusammengekommen. Themen waren unter anderem die Rahmenbedingungen für forschende Pharmaunternehmen in Deutschland und am Standort Rheinland-Pfalz, die effiziente Bekämpfung von Arzeneimittelfälschungen und Konzepte zur Sicherung des Nachwuchses an Fachkräften. Das Treffen ist Teil des seit vielen Jahren von der Landesregierung gepflegten Austausches mit Unternehmen und Gewerkschaften, Personal- und Betriebsräten, den Kammern und anderen die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz prägenden Akteuren.

Ministerpräsident Beck betonte das von Vertrauen und Offenheit geprägte Verhältnis der Landesregierung zu Boehringer Ingelheim. „Wir arbeiten gerne und erfolgreich mit Boehringer Ingelheim zusammen. Unsere Kooperationen bei der Vorsorge gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei der Bekämpfung von Demenzkrankheiten sind über Rheinland-Pfalz hinaus beispielgebend“, sagte Beck.

Er dankte auch der Boehringer-Ingelheim-Stiftung für deren große Unterstützung beim Bau des internationalen Exzellenz-Zentrums an der Universität Mainz: „Die Stiftung engagiert sich dabei mit 100 Millionen Euro in der Förderung der Spitzenforschung. Das ist ein klarer Ausdruck der Verbundenheit mit dem Land und ein Bekenntnis zum Forschungsstandort Rheinland-Pfalz“, so der Ministerpräsident.

Der Sprecher der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim, Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, sagte, die deutschen Standorte des Unternehmens seien nach wie vor die mit der höchsten Investitionstätigkeit: „Obwohl wir 95 Prozent des Umsatzes im Ausland machen, fließt die Hälfte unserer Investitionen in die deutschen Forschungs- und Produktionsstandorte. Wir haben ein Drittel unserer weltweit 42.000 Beschäftigten in Deutschland, davon die Hälfte in Ingelheim“, sagte Barner. Zugleich appellierte er an die Landesregierung, ihren Teil dazu beizutragen, Deutschland als Standort für die forschende Pharmaindustrie attraktiv zu halten. „Dazu gehört auch eine verlässliche und planbare Gesundheitspolitik des Bundes. Denn nur dann können Unternehmen wie Boehringer Ingelheim ihre immensen Investitionen in erfolgreiche Arzneiinnovationen zugunsten der Patientinnen und Patienten in Deutschland unternehmerisch darstellen“, mahnte Andreas Barner.

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