Banken in die Schranken

Banken in die Schranken!

Mainz, 10.11.11 Unter dem Motto „Banken in die Schranken“ finden am Samstag, 12. November, Demonstrationen und Menschenketten in Frankfurt statt. Der Landesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz, Britta Steck, Uwe Diederichs-Seidel und Thomas Petry unterstützt diesen von Attac, Campact und vielen weiteren Organisationen geplanten Aktionstag und ruft zur Beteiligung auf:

„Die gegenwärtig weltweiten Proteste und Demonstrationen gegen bestehende Finanzinstitutionen und -regelungen zeigen deutlich, dass ein großer Teil der Bevölkerung es nicht länger hinnehmen will , dass die wesentlichen Verursacher und Profiteure der Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise keinen angemessenen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten. Weder die Bundesregierung noch die europäischen Regierungen haben bislang den Willen erkennen lassen, durch eine wirksame Regulierung der Finanzmärkte dem die Grundlage zu entziehen und die Macht der Finanzmärkte einzudämmen.

Wir brauchen mehr Transparenz im Bankgeschäft durch eine umfassende Finanzmarktaufsicht und fordern die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, welche die Umsätze an Börsen und sonstigen Finanzplätzen der Besteuerung unterwirft. Durch die Einführung einer Finanztransaktionssteuer wird sich der Finanzsektor endlich substantiell an den Kosten der Krise beteiligen“, so Britta Steck.

„Grundsätzlich unterstützen wir die Bewegung in vielen Punkten, auch wenn wir viele extreme Positionen nicht teilen. Wir wollen an diesem Tag gemeinsam für mehr Demokratie und eine Regulierung der Finanzmärkte auf die Straße gehen. Durch klare Finanzmarktregeln müssen wir dafür sorgen, dass Großbanken kleiner werden; denn „too big to fail“ darf es in Zukunft nicht mehr geben!“, ergänzt Uwe Diededrichs-Seidel.

Frankfurt: Umzingelung des Bankenviertels Treffpunkt: 12 Uhr auf dem Platz der Republik, Nähe Hauptbahnhof Ablauf: Um 12.30 Uhr findet hier ein kurzer Auftakt statt und anschließend beginnt die Umzingelung des Bankenviertels. Zeitgleich mit der Menschenkette in Berlin wird die Kette um 14 Uhr geschlossen.

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