Muttersprachlicher Unterricht – wo steht Julia Klöckner?

Muttersprachlicher Unterricht:

Bettina Brück: „Was denn nun, Frau Klöckner?“

Mainz, 14.11.11 „Eines ist bei der CDU gewiss: Man weiß nie, woran man bei ihr ist“, so die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Bettina Brück. Schon zu Beginn dieses Jahres habe Frau Klöckner unterschiedliche Signale zur Zukunft des muttersprachlichen Unterrichts geschickt, meint Brück.

„Zunächst wollte sie diese schulische Förderung abschaffen, um wenig später zu erklären, dass sie doch nicht dagegen sei. Nach der Wahl wissen wir bis heute noch nicht, ob Frau Klöckner den Unterricht in der Herkunftssprache abschaffen oder ihn ausbauen möchte, wie es Bundespräsident Wulff letztes Jahr forderte. Stattdessen gibt sie erneut eine schwammige „Sowohl-als-auch“-Erklärung ab“, kritisiert Brück.

„Wenn Frau Klöckner meint, sie lehne relativierende Tendenzen in der Bildungspolitik ab, so ist insbesondere ihre Haltung zum muttersprachlichen Unterricht ein Beleg für ihre Prinzipienlosigkeit. Wir bleiben bei unserer Haltung: Der Unterricht in der Herkunftssprache ist unerlässlich. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Deutsch als Zweitsprache nur dann richtig erlernt werden kann, wenn die eigene Muttersprache richtig beherrscht wird.“

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