Malu Dreyer – Erwachsenen nachträglichen Berufsabschluß ermöglichen

Arbeit/Berufsqualifizierung

Dreyer: Erwachsenen nachträglichen Berufsabschluss ermöglichen

Kaiserslautern, 15.11.11 „Die Arbeitsmarktchancen von Menschen mit geringen Qualifikationen zu verbessern, ist ein wichtiges Ziel der rheinland-pfälzischen Landesregierung“, hob Arbeitsministerin Malu Dreyer auf dem Fachtag „Kompetenzen im Beruf“ heute in Kaiserslautern hervor. Veranstaltet von der Handwerkskammer der Pfalz wurde die Förderinitiative der Handwerkskammer „Abschlussorientierte Nachqualifizierung“ vorgestellt, als Baustein des Bundesprogramms „Perspektive Berufsabschluss“.

Ziel ist es, an- und ungelernten jungen Erwachsenen mit oder ohne Beschäftigung einen nachträglichen Berufsabschluss zu ermöglichen.

Rheinland-Pfalz habe mit einer Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent zwar im Ländervergleich die drittniedrigste Quote vorzuweisen, dennoch seien immer noch rund 100.000 Menschen arbeitslos, die Unterstützung benötigen, so Dreyer. „Besonders Menschen ohne Berufsabschluss haben es schwer, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu finden. Der Anteil der Einfacharbeitsplätze ist überall zurückgegangen, und das verbleibende Angebot wird immer häufiger mit qualifizierten Kräften besetzt“, betonte die Ministerin. „Ich freue mich deshalb über die Unterstützung aus der Handwerkskammer. Das Förderprogramm ist ein guter Weg, erwachsenen Menschen zum nachträglichen Berufsabschluss zu verhelfen und so deren Arbeitsmarktchancen zu verbessern.“

Dreyer betonte, dass sich die rheinland-pfälzische Landesregierung seit langem in vielfältiger Weise stark engagiere, um die Beschäftigungsfähigkeit Arbeitssuchender zu steigern sowie Betrieben neue Fachkräftepotenziale zu erschließen. „Mit dem „QualiScheck“ etwa fördern wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der individuellen Weiterbildung und Qualifikation. Das von uns eingerichtete Kompetenzzentrum „Zukunftsfähige Arbeit in Rheinland-Pfalz“ zielt darauf ab, die Erwerbsfähigkeit von Menschen zu erhalten. Aufgabe dieser landesweiten Servicestelle ist es unter anderem, Unternehmen, Beschäftigte, Personalverantwortliche und betriebliche Interessenvertretungen bei der betrieblichen Weiterbildung und Fachkräftesicherung zu unterstützen“, unterstrich Dreyer. Darüber hinaus sei es ihr ein besonderes Anliegen, durch zielgerichtete Projekte langzeitarbeitslose Menschen wieder dauerhaft in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

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