Häuser des Jugendrechts sind Erfolgsmodell

Haus des Jugendrechts Mainz

Hartloff: Häuser des Jugendrechts -ein Erfolgsmodell für Rheinland- Pfalz

Mainz, 17.11.11 „Ich freue mich, dass nach über drei Jahren Wirken des Hauses des Jugendrechts in Mainz heute mit dem Tag der offenen Tür die Gelegenheit genutzt wird, diese sinnvolle und effektive Art der Zusammenarbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren“, betonte Justizminister Jochen Hartloff anlässlich des Tages der offenen Tür im Haus des Jugendrechts Mainz.

Drei Häuser des Jugendrechts hätten in Rheinland-Pfalz ihre Arbeit bereits aufgenommen. „Die Einrichtungen in Ludwigshafen und Mainz haben den Erfolg ihrer Arbeit bereits durch die guten Praxisergebnisse und deren wissenschaftliche Evaluation unter Beweis gestellt. Das dritte Haus des Jugendrechts in Kaiserslautern konnte im August 2009 eröffnet werden. In Trier erfolgte der Spatenstich für das vierte Haus des Jugendrechts. Im Frühjahr können wir mit der Inbetriebnahme rechnen“, so Hartloff.

Zentrales Anliegen sei die Optimierung der Verfahrensabläufe bei der Verfolgung und Verhütung von Straftaten Jugendlicher und Heranwachsender durch eine effektive Zusammenarbeit von Polizei, Jugendgerichtshilfe und Staatsanwaltschaft unter einem Dach.

Die Landesregierung sei überzeugt von dem Konzept. Am 9. Mai 2008 sei anlässlich der offiziellen Einweihung des Haus des Jugendrechts Mainz eine Vereinbarung der Stadt Mainz, des Innenministerium und des Justizministeriums unterzeichnet worden. Nach einer dreijährigen Projektphase sollten die Erfahrungen der Arbeit im Haus des Jugendrechts bewertet und im Anschluss entschieden werden, ob die Arbeit aus der Projektphase heraus in den Regelbetrieb übergeht. „Die Bewertung fiel überaus positiv und zur Zufriedenheit aller aus. Es ist mir daher eine besondere Freude, heute ganz offiziell die Projektphase des Hauses des Jugendrechts Mainz für beendet zu erklären und die Fortführung im Regelbetrieb zu verkünden“, unterstrich der Minister.

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