Lemke fördert moderne Krebs-Therapie

Cluster

Lemke: „Unternehmen entwickeln individualisierte moderne Krebstherapie weiter“

Mainz, 28.11.11 Der Bekämpfung von Krebserkrankungen widmet sich der Cluster für „Individualisierte ImmunIntervention“ CI3 mit Sitz in Mainz, der von der Universitätsmedizin Mainz und Unternehmensausgründungen entwickelt und geführt wird. Mehr als 120 Partner aus der Rhein-Main-Region forschen und arbeiten für eine effektivere und personalisierte Medizin mit Schwerpunkt Krebstherapie.

Zu den im Cluster aktiven Unternehmen gehört die BioNTech AG aus Mainz. Heute hat Wirtschaftsministerin Eveline Lemke Firmenvertreter empfangen und die Chancen für erfolgreiche Krebstherapien durch den Cluster CI3 diskutiert.

Lemke: „Dieser Cluster hat eine hohe Bedeutung für die künftigen Behandlungschancen von Patientinnen und Patienten und auch für den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz. Deshalb unterstützt das Land den Cluster CI3. „Wir erhoffen uns, dass durch innovative Therapieformen das körpereigene Immunsystem zur Behandlung von Krebs oder anderen schweren Krankheiten aktiviert werden kann.“ Ministerin Lemke überreichte der BioNTech AG für die Tochterunternehmen Unicell und Ribological Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 1,18 Millionen Euro. Damit werden Schlüsselprojekte der Unternehmensgruppe, wie zum Beispiel Forschungsarbeiten im Zusammenhang mit der Entwicklung von Tumorimpfstoffen, mit Gesamtkosten von rund 2,7 Millionen Euro unterstützt. Die Landesregierung hat die bisherige Entwicklung des Clusters bereits vielfältig gefördert und hat auch für die Zukunft weitere Unterstützung zugesagt.

Der Cluster CI3 nimmt an der 3. Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) teil. Ziel des Wettbewerbs ist es, die leistungsfähigsten Cluster auf dem Weg in die internationale Spitzengruppe zu unterstützen. Dadurch soll die Umsetzung regionaler Innovationspotentiale in dauerhafte Wertschöpfung befördert werden. Wachstum und Arbeitsplätze sollen gesichert oder erst geschaffen werden. Ziel ist es, den Innovationsstandort Deutschland attraktiver zu machen. Den fünf Siegern winken bis zu 40 Millionen Euro Zuschüsse für Projekte.

Neben den großen Pharmafirmen des Rhein-Main-Gebietes wie Abbott, Boehringer Ingelheim, Merck und Sanofi sind es insbesondere junge Biotech-Unternehmen im Raum Mainz, die den Cluster entwickelt haben und seinen Kern bilden. Mit im Zentrum steht das hochinnovative Technologieunternehmen BioNTech AG. Gegründet wurde das Unternehmen 2008 von Prof. Dr. Ugur Sahin und Prof. Dr. Huber, dem ehemaligen Leiter der III. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mainz. Die BioNTech AG verfügt über sechs Tochterunternehmen, die den Ansatz der personalisierten Medizin in Diagnostik und Therapie voll umsetzen und sich in ihren Tätigkeitsfeldern rund um die Bekämpfung von Krebserkrankungen gegenseitig ergänzen.

Die Ministerin wünschte den anwesenden Vertretern und dem Cluster Erfolg bei der Juryentscheidung über die Auswahl der Spitzencluster am 19. Januar 2012.

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