Clusterstrategie für FrankfurtRheinMain – Mainz macht mit

Wettbewerbsvorteile durch Vernetzung: Regionale Partner entwickeln Clusterstrategie für FrankfurtRheinMain

Mainz, 29.11.11 Zu den länderübergreifenden Wirtschaftsräumen gehört auch das Rhein-Main-Gebiet, das im rheinland-pfälzischen Teil Rheinhessen und den oberen Teil des oberen Mittelrheintals bis zum Flughafen Frankfurt Hahn umfasst. Hier weitet sich die länderübergreifende Zusammenarbeit nun aus.

Die Schlagworte zur Beschreibung der Region FrankfurtRheinMain sind schnell parat: Finanzmetropole, Verkehrsdrehscheibe und Messehochburg. Doch wer weiß schon von der Bedeutung ebenso wichtiger Branchen wie Informations-und Kommunikationstechnologie, Materialtechnik oder Gesundheitswirtschaft? Wie steht FrankfurtRheinMain im Vergleich zu anderen Regionen da? Und welche Branchen werden vielleicht in Zukunft wichtig sein? „Wir brauchen dringend eine fundierte Analyse unserer regionalen Branchenlandschaft. Nur dann wissen wir, wie wir den Unternehmen, Forschungseinrichtungen und allen an der Wertschöpfung Beteiligten noch gezielter helfen können.“, so Christopher Sitte, Wirtschaftsdezernent der Stadt Mainz. „Für uns ist besonders wichtig, herauszufinden, wo Mainz weitere Potenziale hat und wie sich die Stadt professionell weiter in der Region vernetzen kann.“

Um die Analyse kümmert sich nun das „Schumpeter Center for Clusters, Entrepreneurship and Innovation“ der Goethe-Universität Frankfurt im Auftrag von 14 Partnern: Dem Leadpartner Regionalverband FrankfurtRheinMain sowie den Städten Bad Homburg, Darmstadt, Frankfurt, Hanau, Mainz, Offenbach und Wiesbaden, den Industrie-und Handelskammern Frankfurt, Hanau und Darmstadt, der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens GmbH, der Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain und dem FrankfurtRheinMain – Verein zur Förderung der Standortentwicklung. Dieses Bündnis stellt eine bisher einmalige Bündelung von Interessen und Kompetenzen aus Wissenschaft, öffentlicher Hand und Vertretern der Wirtschaft dar. Gemeinsam möchte man mit der „Clusterstrategie FrankfurtRheinMain“ die bestehenden Einzelinitiativen zusammenführen und ein gemeinsam getragenes Handlungsprogramm zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von FrankfurtRheinMain definieren.

Weitere Experten werden nach und nach ins Boot geholt: Fachleute wie Unternehmer und Netzwerkmanager aus den einzelnen Branchen. Denn nur sie wissen genau, wie FrankfurtRheinMain noch attraktiver etwa für Unternehmen und Fachkräfte aus der Region und dem In-und Ausland gemacht werden kann. In branchenspezifischen Workshops sollen zusammen mit den Fachleuten Handlungsempfehlungen zur Stärkung von Wirtschaft und Wissenschaft formuliert und Impulse für gemeinsame Projekte gegeben werden.

Zusätzlich werden Unternehmen über eine Online-Befragung um ihre Meinung gebeten, Experten interviewt und statistische Grundlagen ermittelt. Bis Sommer 2012 soll dann eine von allen gemeinsam entwickelte und getragene regionale Clusterstrategie vorliegen.

Sitte: „Die Clusterstrategie FrankfurtRheinMain wird uns helfen, unsere bisher verfolgte eigene Strategie zur Stärkung von Mainz zu komplettieren: Zum einen erfahren wir noch genauer, wie unsere eigenen starken Branchen aufgestellt und vernetzt sind. Zum anderen können wir durch eine regionale Zusammenarbeit einfach mehr Schlagkraft erreichen: im Marketing für die Region, der Anwerbung von Fachkräften oder der besseren Vernetzung der Branchen untereinander.“

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