Arbeitsmarktzahlen im November dich bei 100 000

Arbeitsmarktzahlen

Beck/Dreyer: Arbeitslosigkeit bleibt dicht an der 100.000er Marke

Mainz, 30.11.11 „Die Situation am Arbeitsmarkt ist im November in Rheinland-Pfalz stabil geblieben“, wie Ministerpräsident Kurt Beck und Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz mitteilten. Danach waren im November rund 101.200 Menschen in Rheinland-Pfalz arbeitslos gemeldet. Dies sind etwa 320 mehr als im Vormonat, aber fast 7.000 weniger als im Vorjahresvergleich. Damit wies der November 2011 die niedrigste Arbeitslosigkeit seit November 1992 auf. Die Arbeitslosenquote lag wie im Vormonat bei 4,8 Prozent. Im Vorjahresmonat betrug sie noch 5,2 Prozent.

Die guten Erfolge bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit seien auch auf den gezielten Einsatz von Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) zurückzuführen, so der Ministerpräsident und die Ministerin. Sie unterstrichen in diesem Zusammenhang die Bedeutung des ESF für Rheinland-Pfalz: „Die Landesregierung hat mit den Mitteln des Europäischen Sozialfonds ganz entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit von Beschäftigten und Unternehmen sowie zur sozialen Solidarität im Land beigetragen. Die Halbzeitbilanz unserer Umsetzung des Europäischen Sozialfonds kann sich sehen lassen“, unterstrichen Beck und Dreyer.

Sie verwiesen in diesem Zusammenhang auf die ESF-Jahreskonferenz 2011, bei der die ersten Ergebnisse der Halbzeitbewertung der ESF-Förderperiode 2007 bis 2013 in Rheinland-Pfalz präsentiert und gemeinsam mit rund 250 Arbeitsmarktakteuren und Vertreterinnen und Vertretern von Trägergesellschaften, Kammern und Bildungseinrichtungen diskutiert wurden. Danach konnten seit Beginn der Förderperiode mehr als 1.000 arbeitsmarktpolitische Projekte im Land mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds gefördert werden. Dazu hat die Landesregierung mehr als 63 Millionen Euro aus ESF-Mitteln bewilligt. Insgesamt konnten bislang bereits mehr als 100.000 Menschen in Rheinland-Pfalz mit Hilfe des ESF ihre beruflichen Perspektiven verbessern. So konnten rund 17.000 Schülerinnen und Schüler von so genannten „Jobfüxen“ am Übergang von der Schule in Ausbildung unterstützt und fast 10.000 weitere am Arbeitsmarkt benachteiligte Jugendliche durch „Jugendscouts“ begleitet werden. 19.000 nicht vermittelte Jugendliche wurden qualifiziert, ebenso wie 25.000 Langzeitarbeitslose. Darüber hinaus konnten fast 1.000 potenzielle Existenzgründerinnen und -gründer beraten und zahlreiche innovative Netzwerke gefördert werden. Zudem wurden rund 90 Unternehmen beraten und 7.500 Beschäftigte qualifiziert.

Weitere Informationen zur ESF-Jahreskonferenz und zum Europäischen Sozialfonds in Rheinland-Pfalz sind unter www.esf.rlp.de abrufbar.

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