Thema hoch aktuell

Welt-AIDS-Tag

Anklam-Trapp: Thema AIDS weiter aktuell

Mainz, 30.11.11 „Am Weltaidstag soll vor allem an alle an HIV/AIDS erkrankten und verstorbenen Mitmenschen sowie ihren Familien und Angehörigen erinnert werden. Unser Dank gilt allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich in Selbsthilfegruppen, Hospizen und AIDS-Hilfen um die Betroffenen und deren Familien aufopferungsvoll kümmern“, sagte die Vorsitzende des Arbeitskreises für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Kathrin Anklam-Trapp, im Vorfeld zum diesjährigen Weltaidstag am 1. Dezember.

Im Jahr 1988 wurde der Gedenktag von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und von der Weltgesundheitsorganisation zum ersten Mal durchgeführt. 1996 richteten die Vereinten Nationen zur Koordinierung ihrer internationalen Aktivitäten im Bereich der AIDS-Prävention ein eigenes Programm ein. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts zufolge lebten bis Ende 2010 etwa 2.400 Menschen mit HIV oder AIDS in Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2010 hätten sich rund 80 Menschen neu mit HIV infiziert.

Anklam-Trapp: „HIV/AIDS ist noch immer eine große Herausforderung für die Gesellschaft und das Gesundheitssystem. Der Fortschritt in der Forschung hat zu einer deutlich längeren Lebenserwartung der Betroffenen geführt, aber AIDS ist nach wie vor eine unheilbare, tödliche Krankheit. Daher sind alle aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen. Rheinland-Pfalz verfügt über ein gut funktionierendes Netz von Angeboten der Beratungsstellen, Gesundheitsämter, Schwerpunktambulanzen und Kliniken zur Betreuung und Versorgung der betroffenen Menschen. Es ist heute wichtiger denn je, dass den betroffenen Menschen Beratung und Betreuung durch qualifizierte Beratungsstellen ermöglicht wird.“

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