SaarPfalz Airport schon 2012?

„Saar-Pfalz-Airport“ schon für 2012 angestrebt

Saarland und Rheinland-Pfalz beraten über gemeinsame Gesellschaft

Mainz, 09.12.11 Rheinland-Pfalz und das Saarland streben eine gemeinsame Flughafen-Gesellschaft für die Flughäfen Zweibrücken und Saarbrücken an. Darüber haben die beiden Staatssekretäre Jürgen Häfner vom rheinland-pfälzischen Ministerium des Inneren, für Sport und Infrastruktur und Peter Hauptmann vom saarländischen Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft heute in Mainz beraten. An dem Gespräch hat auf rheinland-pfälzischer Seite auch Landrat Hans Jörg Duppré als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der kommunalen Anteilseigner teilgenommen.

Häfner und Hauptmann setzen bei der angestrebten Flughafenkooperation zukünftig auf eine Gesellschaft und damit auch eine gemeinsame Geschäftsführung für die beiden Flughafenstandorte Saarbrücken und Zweibrücken. Die konkrete gesellschaftsrechtliche Ausgestaltung steht allerdings noch nicht fest. Beide Staatssekretäre erklären, dass Entscheidungen „aus einer Hand“ notwendig seien, um die beiden Standorte künftig optimal zu betreiben und fortzuentwickeln.

„Eine Reduzierung der Zahl von Arbeitsplätzen steht nicht zur Diskussion, aber selbstverständlich sollen Einsparpotentiale realisiert werden“, betonten beide Staatssekretäre. In den nächsten Wochen werden weitere Einzelheiten geklärt, die für eine Umsetzung im nächsten Jahr zwingend erforderlich sind. Dabei sei man auch auf die Unterstützung des zuständigen Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung angewiesen. Ein Zusammenschluss sei für beide Länder der beste Weg, um die Wettbewerbsfähigkeit beider Standorte zu verbessern.

Die Grundlagen für eine Entscheidung der beiden Länder sind damit weitestgehend erarbeitet. Nach übereinstimmender Auffassung liegen im Laufe des ersten Quartals 2012 die Informationen dafür vor, dass dann die jeweiligen Landesregierungen und die Gremien über eine gemeinsame Flughafen-Gesellschaft beraten können. „Wir haben jetzt die Chance, einen gemeinsamen Schritt zu machen und damit die Zukunft der beiden Standorte zu sichern“, so die beiden Aufsichtsratsvorsitzenden.

Die Entscheidung, von welchem Standort welche Flüge stattfinden, sei dann nicht mehr eine Entscheidung für oder gegen einen Flughafen. Unabhängig von der gesellschaftsrechtlichen Ausformung wird derzeit auch die Beantragung eines Flughafensystems bei der EU-Kommission geprüft, um vorhandene Kapazitäten an den beiden Flughäfen optimal zu nutzen. „Saar-Pfalz-Airport“ schon für 2012 angestrebt

Saarland und Rheinland-Pfalz beraten über gemeinsame Gesellschaft

Mainz, 09.12.11 Rheinland-Pfalz und das Saarland streben eine gemeinsame Flughafen-Gesellschaft für die Flughäfen Zweibrücken und Saarbrücken an. Darüber haben die beiden Staatssekretäre Jürgen Häfner vom rheinland-pfälzischen Ministerium des Inneren, für Sport und Infrastruktur und Peter Hauptmann vom saarländischen Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft heute in Mainz beraten. An dem Gespräch hat auf rheinland-pfälzischer Seite auch Landrat Hans Jörg Duppré als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der kommunalen Anteilseigner teilgenommen.

Häfner und Hauptmann setzen bei der angestrebten Flughafenkooperation zukünftig auf eine Gesellschaft und damit auch eine gemeinsame Geschäftsführung für die beiden Flughafenstandorte Saarbrücken und Zweibrücken. Die konkrete gesellschaftsrechtliche Ausgestaltung steht allerdings noch nicht fest. Beide Staatssekretäre erklären, dass Entscheidungen „aus einer Hand“ notwendig seien, um die beiden Standorte künftig optimal zu betreiben und fortzuentwickeln.

„Eine Reduzierung der Zahl von Arbeitsplätzen steht nicht zur Diskussion, aber selbstverständlich sollen Einsparpotentiale realisiert werden“, betonten beide Staatssekretäre. In den nächsten Wochen werden weitere Einzelheiten geklärt, die für eine Umsetzung im nächsten Jahr zwingend erforderlich sind. Dabei sei man auch auf die Unterstützung des zuständigen Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung angewiesen. Ein Zusammenschluss sei für beide Länder der beste Weg, um die Wettbewerbsfähigkeit beider Standorte zu verbessern.

Die Grundlagen für eine Entscheidung der beiden Länder sind damit weitestgehend erarbeitet. Nach übereinstimmender Auffassung liegen im Laufe des ersten Quartals 2012 die Informationen dafür vor, dass dann die jeweiligen Landesregierungen und die Gremien über eine gemeinsame Flughafen-Gesellschaft beraten können. „Wir haben jetzt die Chance, einen gemeinsamen Schritt zu machen und damit die Zukunft der beiden Standorte zu sichern“, so die beiden Aufsichtsratsvorsitzenden.

Die Entscheidung, von welchem Standort welche Flüge stattfinden, sei dann nicht mehr eine Entscheidung für oder gegen einen Flughafen. Unabhängig von der gesellschaftsrechtlichen Ausformung wird derzeit auch die Beantragung eines Flughafensystems bei der EU-Kommission geprüft, um vorhandene Kapazitäten an den beiden Flughäfen optimal zu nutzen.

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