Bergbau LGB veröffentlicht Pilotprojekt mit Untersuchungen der Hohlräume unter Niedermendig

Mainz, 22.12.11 Das Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz
(LGB) als nachgeordnete Behörde des Ministeriums für Wirtschaft,
Klimaschutz, Energie und Landesplanung
beurteilt die Einsturzgefahr der Hohlräume unter einem Teil der Stadt
Mendig als hoch, teilweise sogar als sehr hoch. Je nachdem wie das
Gelände genutzt
und bebaut ist, können dadurch Gefahren für Menschen, Gebäude und
Straßen entstehen. Das ist das Ergebnis eines Pilotprojekts des LGB, bei
dem 10 Prozent
der Fläche unter Niedermendig geotechnisch untersucht wurde. Dieses
Ergebnis wurde auf einer öffentlichen Informationsveranstaltung in
Mendig vorgestellt.
Die Behörde empfiehlt jetzt, die Untersuchungen auf alle Bereiche rund
um Mendig auszuweiten, in denen Hohlräume bekannt sind oder vermutet werden.

Durch das Pilotprojekt des LGB sollten nicht nur Erkenntnisse über die
Flächen selber gewonnen, sondern die Methoden der Vermessung und
ingenieurgeologischen
Bewertung weiterentwickelt werden, um zukünftige Untersuchungen
effektiver zu gestalten.

Die Hohlräume unter der Erde von Niedermendig sind deshalb so
gefährlich, weil sie nur wenige Meter unter der Oberfläche liegen. Sie
sind durch den Abbau
von Basalt in den letzten Jahrhunderten entstanden.

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