Behinderte Menschen Miles-Paul zieht positive Bilanz zur Behindertenpolitik 2011

Mainnz, 27.12.11 Eine positive Bilanz der rheinland-pfälzischen Politik für und mit behinderten Menschen hat der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, für das Jahr 2011 gezogen. Projekte wie die barrierefreie Bundesgartenschau in Koblenz und der Abschluss einer Reihe von Zielvereinbarungen für barrierefreie Unternehmen wie mit dem Einzelhandelsverband hätten gezeigt, dass Barrierefreiheit nicht nur machbar, sondern für alle gut ist. „Für das Jahr 2012 gilt es, die Bemühungen für die Teilhabe behinderter Menschen mitten in der Gesellschaft weiter zu intensivieren und in die Breite zu tragen“, sagte Miles-Paul heute in Mainz.

„In Rheinland-Pfalz arbeiten dankenswerterweise nicht nur die Landesregierung, sondern viele Akteure aus den Verbänden und den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen daran, die Teilhabe behinderter Menschen zu verbessern. Nicht zuletzt aufgrund der Aktionspläne der Landesregierung, verschiedener Kommunen und Verbände zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gibt es in Rheinland-Pfalz eine große Dynamik für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen“, so der Landesbeauftragte. Mittlerweile seien in Rheinland-Pfalz beispielsweise 23 Zielvereinbarungen der Selbsthilfe behinderter Menschen mit Unternehmen für mehr Barrierefreiheit abgeschlossen worden. Über 5.000 behinderte Menschen nutzen das Persönliche Budget, das ihnen mehr Wahlmöglichkeiten für die Organisation ihrer Hilfen gibt und rund 1.000 behinderten Menschen konnte mittlerweile mittels Integrationsbetrieben und dem Budget für Arbeit der Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt geebnet werden.

„Das sind tolle Entwicklungen, die zeigen, was möglich ist, wenn behinderte Menschen die richtige Unterstützung bekommen und ihnen Rahmenbedingungen für ein gleichberechtigtes Leben mitten in der Gesellschaft geboten werden.
Diesen Weg müssen wir auch 2012 konsequent weitergehen. Denn behinderte Menschen gehören von Anfang an mitten in unsere Gesellschaft – von der Kindertagesstätte über die Schule bis zum Wohnen, Arbeiten und in der Freizeit“, beschreibt Miles-Paul die Herausforderungen für das Jahr 2012. Die Willkommenskultur, die behinderte Fußballfans in den Stadien in Mainz und Kaiserslautern oder Museumsbesucherinnen und –besucher zum Beispiel in den Landesmuseen erleben, müsse auf die gesamte Gesellschaft übertragen werden.

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