Gewässerschutz Rheinland-Pfalz Sitz der neu gegründeten Flussgebietsgemeinschaft Rhein – Geschäftsstelle in Worms startet im Januar 2012

Mainz, 28.12.11 Ab dem Jahr 2012 wird die Erarbeitung der gemeinsamen
deutschen Positionen zum Hochwasserschutz, zum Gewässerschutz und zum
Schutz des Trinkwassers auf
eine neue Basis gestellt: Die Flussgebietsgemeinschaft Rhein (FGG Rhein)
startet Anfang Januar ihre Arbeit mit einer ständigen Geschäftsstelle in
Worms.
Diese löst das bisherige System der dreijährlich wechselnden
Geschäftsstelle in der Deutschen Kommission zur Reinhaltung des Rheins
ab. Damit verfügen
die Rheinanlieger Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen,
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Bayern und Thüringen und
der Bund über eine
wesentlich effizientere Organisationsform.

Umweltministerin Ulrike Höfken: „Ich freue mich über die Gründung der
Flussgebietsgemeinschaft Rhein. Die Länder erhalten mit dieser
Geschäftsstelle eine
schlagkräftige Unterstützung, um ihre Interessen in der Internationalen
Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) und zu einer Vielzahl von
europäischen
Umweltschutzrichtlinien zu vertreten. Besonders freut mich die
Entscheidung, dass die ständige Geschäftsstelle für die FGG Rhein von
nun an Ihren Sitz
in Rheinland-Pfalz hat.“

In der FGG Rhein werden auch die weitere Umsetzung der Europäischen
Wasserrahmenrichtlinie einschließlich der Maßnahmenprogramme ebenso wie
die Hochwasserrisiko-Managementrichtlinie
koordiniert und über die Landesgrenzen hinweg abgestimmt. Die bisherige
Deutsche Kommission zur Reinhaltung des Rheins und die Gütestelle Rhein
werden
aufgelöst und die verbleibenden Aufgaben in die Geschäftsstelle der FFG
Rhein überführt.

Der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel sieht in der Entscheidung
eine Bestätigung der Arbeit der Wormser Rheingütemessstation und der für
die neue
Aufgabe strategisch guten Standortbedingungen in Worms „Es ist
erfreulich, dass Worms endlich wieder Sitz einer übergeordneten
Institution wird, die zudem
eine besonders wichtige Funktion von übergeordneter Bedeutung
wahrnimmt“, begrüßte Kissel die Entscheidung der Bundesländer, die dem
Vorschlag der Ministerin
damit gefolgt sind.

This entry was posted in Allgemein. Bookmark the permalink.

Comments are closed.