Partnerprovinz Fujian: Kooperation bei Umwelt- und Klimaschutz

Mainz, 02.01.12 Gemeinsam mit dem Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) fördert die Landesregierung 2012 und 2013 eine Fachkraft, die bürgergesellschaftliches Engagement für Umwelt- und Klimaschutz mit deutschen und chinesischen Umweltverbänden, Nicht-Regierungsorganisationen, Behörden und Universitäten an der Universität Xiamen in unserer Partnerprovinz Xiamen zukünftig koordinieren wird.
Umweltministerin Ulrike Höfken und Wirtschaftsministerin Eveline Lemke begrüßen das neue Kooperationsprojekt, das ihre Häuser mit insgesamt 60.000 Euro fördern: „Damit kann Umwelt- und Klimabewusstsein über ein großes Netzwerk im alltäglichen Leben der Bevölkerung – in China bekannt als ‚low-carbon-life’ – verankert werden. Ressourcenschonung und Klimaschutz sind globale Anliegen. Sie beginnen in den Köpfen der Menschen konkret vor Ort. Das Kooperationsprojekt in der rheinland-pfälzischen Partnerprovinz in China ist ein guter Beitrag zu den Zielen des nächsten Weltgipfels ‚Rio + 20’ im Juni 2012.“

Die Kooperation ist eingebettet in die seit 1989 bestehende Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und der chinesischen Provinz Fujian. Im Rahmen einer Delegationsreise von Ministerpräsident Kurt Beck im vergangenen Jahr wurde über eine ‚Gemeinsame Erklärung’ der beiden Regierungen vereinbart, dass auf dem Gebiet des Umweltschutzes der gegenseitige Austausch zum Einsatz Erneuerbarer Energien wie Windkraftanlagen, Solartechnologie sowie der Austausch von Strategien zur Abfall- und Kreislaufwirtschaft sowie zum Naturschutz verstärkt werden soll. Zugleich soll die Kooperation von Umweltbehörden, Hochschuleinrichtungen und Unternehmen sowie der Leitstelle ‚Bürgergesellschaft und Ehrenamt’ in der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei intensiviert und um das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern erweitert werden.

Die neue Koordinationsstelle in Xiamen wird eingebunden sein in ein Netzwerk anderer so genannter CIM-Fachkräfte, die für die Förderung der Zivil- und Bürgergesellschaft in China arbeiten. CIM, die Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der Bundesagentur für Arbeit, hat die Fachkräfte an verschiedene chinesische Umweltverbänden und Nicht-Regierungsorganisationen sowie an die Dachorganisation der chinesischen Umweltverbände vermittelt. Ein weiterer Netzwerkpartner sitzt in Xiamen an dem dortigen nationalen Institute of Urban Environment, einer Einrichtung der chinesischen Akademie der Wissenschaften, die mit der Landesregierung ebenfalls kooperiert.

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