Landesmittel für Brüderkrankenhaus

Mainz/Trier 07.01.12 Für die Erweiterung des Bettenhauses erhält das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier einen Zuschuss in Höhe von zwei Millionen Euro, wie Gesundheitsministerin Malu Dreyer mitteilte.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen knapp vier Millionen Euro, den Differenzbetrag finanziert der Krankenhausträger aus eigenen Mitteln. Als Bauzeit werden rund neun Monate veranschlagt.

„Ich freue mich, mit dieser Förderzusage dazu beitragen zu können, dass die Unterbringung und die Pflege der Patientinnen und Patienten am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier weiter verbessert werden kann“, sagte Dreyer.

Der Krankenhausträger hat aus Eigenmitteln den Trakt E des Krankenhauses um zwei Geschosse, das zweite und dritte Obergeschoss, aufgestockt. Im Rahmen der vom Land geförderten Baumaßnahme wird nun das zweite Obergeschoss für zwei neue Bettenstationen ausgebaut. Die beiden neuen Bettenstationen werden gebraucht,
da in den vorhandenen Bettenstationen des Krankenhauses grundlegende Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten geplant sind, beispielsweise der Einbau von Sanitärzellen in den Zimmern, was eine Verringerung der Bettenkapazitäten nach sich ziehen wird. Darüber hinaus werden die neuen Bettenstationen im zweiten Obergeschoss während der Sanierungsarbeiten auch als Ausweichmöglichkeit benötigt.

„Aufgrund der Bewilligung von zwei Millionen Euro kann das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier weiter erfolgreich ausgebaut werden. Ich freue mich, dass damit den Bürgerinnen und Bürgern der Region in absehbarer Zeit ein Krankenhaus mit modernen Bettenstationen zur Verfügung steht“, so die Ministerin.

Insgesamt sind in diesem Jahr Investitionen in einem höheren zweistelligen Millionenbetrag für die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser vorgesehen. Nach jetzigem Stand der Haushaltsberatungen ist nach einer Investition von 60 Millionen Euro im Jahr 2011 ein ähnliches Volumen für 2012 vorgesehen, teilte das Ministerium mit. Das Geld ging im vergangenen Jahr an insgesamt 39 Krankenhäuser.

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