Preusburger Mühle im Spannungsfeld zwischen Wasserkraft und Gewässerökologie

Gespräch über die Freusburger Mühle hat stattgefunden – Spannungsfeld zwischen Wasserkraft und Gewässerökologie

Koblenz, 17.01.12 Am 16. Januar haben sich die an der Freusburger Mühle beteiligten Interessenvertreter (Siegfischereigenossenschaft, Kraftwerksbetreiber, Bürgerinitiative, SGD Nord) zu einem weiteren Gespräch in den Räumen der Verbandsgemeinde Kirchen getroffen.

Bei dem letzten Fachgespräch am 27.10.2011 wurde beschlossen, dass für die Variantenplanung der Bürgerinitiative und der SGD Nord zur Herstellung der Durchgängigkeit und Verbesserung der ökologischen Situation der Sieg unabhängige Gutachter beauftragt werden. Die Varianten sollen ergebnisoffen entsprechend den einschlägigen rechtlichen Vorgaben bewertet werden.

Die SGD Nord hat zwischenzeitlich ein Ingenieurbüro für die wasserwirtschaftliche Variantenplanung sowie eine Biologin für die ökologisch-rechtliche Begutachtung ausgewählt. In dem Termin wurden die Planer und Sachverständigen gemeinsam in die Aufgaben eingewiesen.

Die Bürgerinitiative hat einen eigenen Planer aus Nordrhein –Westfalen mit der Ausarbeitung eines Konzepts ihrer Variante beauftragt. Dieses wurde den Anwesenden vorgestellt. Eine fachliche und rechtliche Beurteilung musste jedoch zurückgestellt werden, da eine Prüfung durch die Experten des Landes notwendig ist. Es soll in die vom Land beauftragte Bewertung einbezogen werden.

Für das weitere Vorgehen wurde verabredet, dass die Gutachter zunächst die Bewertungsgrundlagen zusammenstellen und mit den Beteiligten abstimmen. Mit dem Abschluss der Arbeiten ist bis zum Sommer 2012 zu rechnen.

This entry was posted in Allgemein and tagged , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.