Mächtig stolz auf Sieg im Spitzenclusterwettbewerb

Medizincluster/Wissenschaft

Mächtig Stolz auf Sieg im spitzenclusterwettbewerb

Mainz, 19.01.12 Wer kennt ihn nicht, den provinziell verkleinernden Slogan „Rheinland-Pfalz, Land der Rüben und Reben“ aus den ersten 40 Jahren dieses Bundeslandes? Rheinland-Pfalz ist heute mehr: Spitzenweineproduzent, excellenter Wissenschaftsstandort, traumhaft schöne Tourismusregion, erfolgreicher Ökostrom-Produzent… die Reihe ließe sich lange fortsetzen.

Rheinland-Pfalz kann auch sanieren. Das defizitäre Universitätsklinikum wurde ohne Privatisierung wie andernorts saniert. Die Trennung in Klinikum und Universitätsmedizin hat nicht nur schwarze Zahlen gebracht, sondern auch der medizinischen Wissenschaft einen mächtigen Schub gegeben.

Jüngster Beweis ist der heutige Sieg im bundesweiten Spitzenclusterwettbewerb Imuntherapie. Das Cluster aus Universität, Wissenschaft und Unternehmen aus dem ganzen Rhein/Main-Gebiet hat schon jetzt erste Erfolge: ein Krebs-Impfstoff ist in der vorklinischen Testphase.

Mächtig stolz sind der Ministerpräsident, die Landespolitik, die Akteure und die beteiligten Ministerien. In diesem Artikel nachstehend Reaktionen des Ministerpräsidenten und der SPD-Landtagsfraktion. In zwei weiteren nachstehenden Artikeln die Reaktionen der Cluster-Geschäftsführung und der beteiligten Ministerien:

Ministerpräsident Beck gratuliert Mainzer Wissenschaftlern zum Sieg im Spitzencluster-Wettbewerb: „Wir sind stolz auf Sie!“ Mit großer Freude hat Ministerpräsident Kurt Beck auf die Nachricht über den Sieg des Mainzer Vereins „Cluster für Individualisierte Immunintervention“ im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung reagiert. Beck: „Wir sind stolz auf Ihre Leistungen und freuen uns mit Ihnen über den herausragenden Erfolg.“ In dem Schreiben an die Vorsitzenden des Vereins Dr. Özlem Türeci und Professor Dr. Christoph Huber heißt es weiter: „Sie haben mit Ihrem Cluster unter Beweis gestellt, dass die Spitzenforschung in Rheinland-Pfalz nicht nur zur besten Deutschlands gehört, sondern auch international höchstes Niveau hat. Dank Ihres Engagements können sich Patienten verstärkt Hoffnung auf die Entwicklung maßgeschneiderter Therapien sowie auf erschwingliche Medikamente zur Bekämpfung verschiedener Volkskrankheiten machen. Ich gehe davon aus, dass die Bundesförderung in Höhe von 40 Millionen Euro sowie die damit einhergehende Kofinanzierung der Industrie in gleicher Höhe große Wirkungsimpulse für die rheinland-pfälzische Wissenschaft auslösen wird. Darüber hinaus teile ich Ihre Erwartungen, dass damit auch erhebliche Wachstumseffekte für die Wirtschaft verbunden sind. Dies wird meines Erachtens nicht nur neue Arbeitsplätze schaffen, sondern auch zu Unternehmensansiedlungen und Firmengründungen in der gesamt Rhein-Main-Region führen.“

SPD: Forschungsstandort Rheinland-Pfalz weiter gestärkt

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Hendrik Hering freut sich über den Sieg des „Cluster of Individualized Immunintervention (CI3)“, der sich heute in einem Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums durchsetzen konnte.

„Dass die international besetzte Jury dem Cluster aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Pharmaindustrie aus der Rhein-Main-Region den Vorrang gibt, zeigt, wie stark der Forschungsstandort Rheinland-Pfalz ist“, so Dr. Tanja Machalet, Vorsitzende des Arbeitskreises Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur.

Grundsätzlich zeige sich, dass sich die intensivere Zusammenarbeit von Industrie und Forschung in Form von Clusterbildungen, die die Landesregierung seit einigen Jahren verstärkt unterstützt, lohne. „Diese Art der koordinierten Zusammenarbeit stärkt nicht nur den Forschungsstandort, sondern sorgt auch dafür, dass sich innovative Unternehmen dauerhaft ansiedeln und qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden“, so Barbara Schleicher-Rothmund, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion.

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