Post investiert in Mainz

Zukunftsinvestition

Großbriefverteilmaschine der Post sichert 130 Arbeitsplätze in Mainz

Mainz, 23.01.12 Ministerpräsident Kurt Beck hat heute die Briefniederlassung der Deutschen Post AG in Mainz besucht, um an der Einweihung der Großbriefverteilmaschine und zweier weiterer Sortiermaschinen für Standard- und Kompaktbriefe teilzunehmen. Die neuen Verteilmaschinen haben auch die Übernahme von 130 Beschäftigten in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ermöglicht. „Ich freue mich, dass die Deutsche Post am Standort Mainz weiter investiert und dass im Rahmen dieser Investition von rund fünf Millionen Euro 130 Arbeitsplätze dauerhaft gesichert werden können“, sagte der Ministerpräsident. Die Investition der Post in die Automatisierung hat zur Folge, dass die Zahl der Sortierschritte reduziert und damit die Geschwindigkeit der Briefbearbeitung wesentlich erhöht wird. So kann die neue Großbriefsortieranlage bis zu 38.000 Sendungen in der Stunde bearbeiten anstelle von bisher nur 12.000 Sendungen. Die neuen Maschinen haben zudem einen wesentlichen geringeren CO2-Ausstoß und verbrauchen weniger Strom als die Vorgängermodelle.

Die Mainzer Briefniederlassung gehört mit den Produktionsstandorten in Mainz, Saulheim und Ludwigshafen zu den größten Postniederlassungen Deutschlands. Das Briefzentrum Mainz wurde 1998 eröffnet, hier werden in ein- und abgehender Richtung alle Briefsendungen für alle Orte, deren Postleitzahlen mit „55“ beginnen, bearbeitet. Von den insgesamt 3.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des gesamten Produktionsstandortes kommen knapp 1.000 aus dem Umkreis der Landeshauptstadt. „Ich beglückwünsche die Deutsche Post AG und die Gewerkschaft Ver.di, dass ein Tarifvertrag ausgehandelt werden konnte, der 130 Beschäftigte bei der Niederlassung Brief in Mainz in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernimmt“, sagte Kurt Beck. Er verwies darauf, dass entgegen vielen Befürchtungen bei der Aufhebung des Briefmonopols zum 1. Januar 2008 die Deutsche Post ihren Marktanteil von rund 90 Prozent habe weitgehend halten können. Insbesondere bei den Paketdiensten seien viele Wettbewerber schon deshalb nicht konkurrenzfähig gewesen, weil ihr Geschäftsmodell auf mittlerweile gesetzwidrigen Dumpinglöhnen aufgebaut gewesen sei und nicht auf innovativen Automatisierungs- und Logistikkonzepten. Außerdem habe sich die Deutsche Post ihre Marktposition erhalten können, weil sie über ein weit verzweigtes Filialnetz, einen hohen Bekanntheitsgrad als „Marke“ und eine hohe Zuverlässigkeit verfüge.

„Die Deutsche Post bleibt selbst als Unternehmen in Mainz ein wichtiger Arbeitgeber und ist für die Unternehmen der Region als Garant für einen zuverlässigen Postverkehr ein wichtiger Dienstleister“, sagte der Ministerpräsident.

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