Raumordnungsverfahren für Höchstspannungsleitung abgeschlossen

SGD Nord hat raumordnerische Prüfung für Höchstspannungsfreileitungen im Landkreis Altenkirchen abgeschlossen

Koblenz, 26.01.12 Die Amprion GmbH aus Dortmund plant den Neubau von Höchstspannungsfreileitungen (380-kV) in den Verbandsgemeinden Kirchen und Betzdorf. Als obere Landesplanungsbehörde hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord die raumordnerische Prüfung mit einem grundsätzlich positiven Ergebnis abgeschlossen.

Der Neubau ist ein wichtiger Lückenschluss im bundesdeutschen Stromnetz zwischen Dortmund und Frankfurt am Main. Der rheinland-pfälzische Trassenabschnitt umfasst rund 16 Kilometer und integriert die große Stromschaltanlage Dauersberg (Betzdorf) sowie die Anbindung der Umspannanlage Eiserfeld (Siegen) in Nordrhein-Westfalen. Die Maßnahme ist ein wesentlicher Baustein der laufenden Energiewende und unverzichtbar für eine gesicherte Stromversorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft.

Die Energie kann überwiegend in vorhandenen Trassenräumen transportiert werden. Dafür müssen 220-kV-Leitungsebenen umgerüstet werden. Gleichwohl können eine weitere Bündelung und Straffung sowie kleinräumige Modifizierungen der vorhandenen Strukturen geprüft und umgesetzt werden.

In der raumordnerischen Prüfung wurden die von Gebietskörperschaften und Fachstellen vorgetragenen Belange und Schutzgüter bewertet und mit dem geplanten Trassenausbau abgewogen. In drei Bereichen wird aus raumordnerischer Sicht eine geänderte Führung des Höchstspannungsstromnetzes vorgeschlagen. Damit soll insbesondere den Anliegen der Menschen in den Ortsgemeinden Mudersbach, Brachbach und Alsdorf Rechnung getragen werden.

Das Ergebnis der raumordnerischen Prüfung ist in den anstehenden Planfeststellungsverfahren zu berücksichtigen.

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