Architektenwettbewerb „Mittelrheinpavillon“

Architektenwettbewerb „Mittelrheinpavillon“ läuft

Koblenz, 31.01.12 Sie befinden sich oft in exponierter Lage entlang des Rheinufers und den Haupterschließungsachsen des Welterbes: kleine Verkaufsstände, Imbissstände, Souvenirhändler und öffentliche Einrichtungen der Städte und Gemeinden. Deshalb ist es den Akteuren im Welterbe ein wichtiges Anliegen, deren Erscheinungsbild zu optimieren.

Dazu hat der Zweckverband Welterbe einen Architektenwettbewerb ausgelobt, der sich mit der Entwicklung von Planungskonzepten für Kioske, Verkaufsstände, Wartehäuschen und andere Kleinnutzungen im Oberen Mittelrheintal befasst. Sieben Architekturbüros nehmen an diesem Wettbewerbsverfahren teil. Betreut wird das Projekt durch die Initiative Baukultur für das Welterbe Oberes Mittelrheintal. „Der Wettbewerb ist ein weiterer Baustein für ein „Mehr“ an Baukultur im Welterbetal“, so David Langner, zuständiger Vizepräsident und Abteilungsleiter der SGD Nord. „Es ist uns wichtig, welterbeverträgliche Lösungen zu entwickeln, die später auch verwirklicht werden.“ Für drei konkrete Standorte in Osterspai, St. Goar und Bacharach haben sich die Eigentümer bereit erklärt, die entwickelten Architekturkonzepte zu realisieren und frühzeitig in das Wettbewerbsverfahren einbinden zu lassen.

„Es war ein dringendes Thema, mit dem wir uns befassen mussten“, so der Zweckverbandsvorsitzende, Landrat Günter Kern (Rhein-Lahn-Kreis). „Wir wollen den Kioskbetreibern im Welterbe aufzeigen, dass die Qualität der Präsentation ihrer Produkte entscheidenden Einfluss auch auf die Vermarktungsfähigkeit hat. Wir verstehen diesen Wettbewerb daher auch als einen wichtigen Beitrag zur Tourismusförderung im Welterbe“.

Das Ergebnis der Planung soll ein modulhaftes System sein, das auf viele andere Nutzungen und künftige Standorte übertragbar ist. „Wir möchten Lösungskonzepte anbieten, die Akzeptanz auf breiter Ebene finden. Wir wünschen uns, dass weitere Investoren gefunden werden können, und die gebauten Beispiele im Welterbe Schule machen“ so Landrat Günter Kern.

Die Wettbewerbsbeiträge werden im Februar vorliegen. Eine Jury aus Fachleuten wird die Preisträger des Verfahrens bestimmen. Die Planentwürfe werden nach Prämierung der Preisträger in einer öffentlichen Ausstellung bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz zu sehen sein. Weitere Informationen folgen.

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