Spannung zwischen Naturschutz und Rohstoffwirtschaft

Vulkaneifel

Gute Lösung für die Vulkaneifel angestrebt

Daun, 31.01.12 Anlässlich der Podiumsdiskussion „Eifellandschaft oder Lavaabbau“ in Daun betonten Wirtschaftsministerin Eveline Lemke und Umweltministerin Ulrike Höfken, wie wichtig es ihnen sei, vernünftige Lösungen zu finden.

Lemke: „Ökonomie und Ökologie müssen kein Widerspruch sein, so wie Tourismus und Lavaabbau zusammen passen müssen. Die Vulkaneifel ohne Vulkane ist schlicht nicht vorstellbar. Das würde die wunderbare Charakteristik einer ganzen Landschaft zerstören. Andererseits ist das Interesse der Wirtschaft an der Gewinnung von heimischen Rohstoffen legitim, an der Rohstoffwirtschaft in Rheinland-Pfalz hängen außerdem circa 20.000 Arbeitsplätze. Wir begrüßen, dass sich die Bürgerinitiativen aktiv in das vorgeschriebene öffentliche Anhörungsverfahren einbringen, um so im weiteren Planungsprozess dafür zu sorgen, dass die notwendige Ausgewogenheit erreicht wird.“

Umweltministerin Höfken betonte, das Umweltministerium habe seinen Beitrag zur naturschutzfachlichen Planung aktualisiert und somit eine vernünftige Entscheidungsgrundlage geschaffen. Es habe damit auch den Naturwert der Vulkaneifel deutlich gemacht. „Auf dieser Grundlage erwarten wir qualitativ hochwertige Planungen in der Vulkaneifel“, sagte Höfken.

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