In Zukunft brauchen wir auch Elektrikerinnen

Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen und Rheinland-Pfalz

Lemke: „Für die Zukunft brauchen wir auch Elektrikerinnen“

Mainz, 01.02.12 Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat Vertreter des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Hessen und Rheinland-Pfalz (FEHR) im Wirtschaftsministerium zu einem Gespräch getroffen. Ein Schwerpunkt des Austausches mit Rainer Übel, Präsident und Landesinnungsmeister sowie den Vizepräsidenten Hans A. Becker, Mainz, und Christoph Hansen, Koblenz, und vorstand/joerg-peil Geschäftsführer Thomas Klisa, stellte die berufliche Ausbildung dar. Bundesweit gibt es 20.000 offene Stellen in den Elektrohandwerken.

Ministerin Lemke unterstrich die Bedeutung eines neuen Rollenverständnisses, um den großen Bedarf an Fachkräften zu decken: „Die technischen Berufe bieten große Chancen gerade auch für junge Frauen. Wir brauchen Elektriker und Elektrikerinnen für immer komplexere Aufgaben. Mit dem zunehmenden Einsatz der Erneuerbaren Energien entwickelt sich die E-Technologie rasant und der Fachkräftebedarf wächst. Eine duale Ausbildung oder ein duales Studium in diesen anspruchsvollen Berufen bilden die Grundlage für ein zukunftsfestes Erwerbsleben.“ Die Ministerin würdigte die Leistungen des Verbandes, seine Mitglieder auf diesem Weg mitzunehmen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz fördert gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit insgesamt 13 Coaches für betriebliche Ausbildung der vier rheinland-pfälzischen Handwerkskammern. Durch den Einsatz der Coaches soll verhindert werden, dass Ausbildungsstellen im Handwerk unbesetzt bleiben. Die Jugendlichen sollen die Möglichkeiten einer Ausbildung auch in Berufen und Branchen erfahren, die ihnen noch unbekannt sind und damit die Anzahl der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber sowie der unbesetzten Ausbildungsstellen minimiert werden. Zusätzlich beraten die Coaches gerade kleine und mittelständische Unternehmen, wenn sie erstmals ausbilden möchten.

„Die elektro- und informationstechnischen Handwerksbetriebe sind zudem ein wichtiger Partner bei der Umsetzung der Energiewende. So spielen beispielsweise Photovoltaik, energieeffiziente Geräte und Beleuchtung, Gebäudesanierung und Gebäudeautomatisation eine wichtige Rolle, um den Energieverbrauch und die Energiekosten für Bürgerinnen und Bürger zu reduzieren. Gemeinsam werden wir uns dafür einsetzen, dass in Berlin die Grundlagen für den Ausbau der energetischen Gebäudesanierung durch entsprechende Förderprogramme geschaffen werden, die ihren Namen auch verdienen“, sagte Lemke.

Der Fachverband vertritt die Interessen von 46 Innungen und deren Mitgliedsbetriebe in den Gewerken Elektrotechniker-Handwerk, Informationstechniker-Handwerk und Elektromaschinenbauer-Handwerk. Der Geschäftsführende Vorstand des Verbandes besteht aus Rainer Übel, Wiesbaden, Präsident und Landesinnungsmeister sowie den Vizepräsidenten Hans A. Becker, Mainz, Christoph Hansen, Koblenz, Ludwig Jung, Brensbach im Odenwald und Jörg Peil, Marburg.

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