Lückenschluss der A 1 offen

Mainz, 01.02.12 Nachdem gestern 23 000 Unterschriften zur Forderung nach einem Lückenschluss der A1 übergeben wurden, äußerte Innen- und Infrastrukturminister Roger Lewentz, dass der Lückenschluss kommen müsse, da es nicht verständlich sei, dass auf beiden Seiten Autos auf 4-spurigen Autobahnen zugeführt würden, um sich dann über enge Landstraßen zu schlängeln. Auch Wirtschaftsministerin Lemke sagte, dass der Lückenschluß kommen werde, er müsse aber naturverträglich sein. Ihr Grünen-Landesverband sieht das Problem grundsätzlicher: „Die Landesvorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz Britta Steck zum Lückenschluss der A1:

„Im Koalitionsvertrag haben sich SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gemeinsam darauf geeinigt, Bedingungen für einen möglichen Lückenschluss der A 1 zu prüfen. Der Koalitionsvertrag beinhaltet auch die Untersuchung der Nullvariante. Damit ist der Lückenschluss der A 1 noch offen. Priorität hat zunächst die naturschutzfachliche Prüfung. Erst wenn alle notwendigen Prüfungen vorgenommen worden sind, kann unter Einbeziehung aller Verantwortlichen in der Region eine abschließende Bewertung vorgenommen werden“, so Britta Steck, Landesvorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz.

Auszug aus dem Koalitionsvertrag S 64:

Lückenschluss A 1: Der Lückenschluss der A 1 zwischen Kelberg und Lommersdorf in Nordrhein-Westfalen ist im Bundesverkehrswegeplan als neues Vorhaben mit besonderem naturschutzfachlichem Planungsauftrag festgelegt. Die naturschutzfachlichen Planungen sind daher mit besonderer Untersuchungstiefe parallel mit einer Nullvariantenuntersuchung durchzuführen. Sie werden unter Einbeziehung von Naturschutzbehörden auf Bundesebene einer Überprüfung vor Einleitung des Planfeststellungsverfahrens unterzogen.“

This entry was posted in Allgemein and tagged , , , , , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.