Sturm im Wasserglas

Mainz, 02.02.12 Die rheinland-pfälzische CDU drehte heute mächtig auf. Die Tatsache, dass Kurt Beck vom Event-Manager Manfred Schmidt zu einer medienpolitischen Veranstaltung, an der er teilnehmen sollte, auf Kosten des Veranstalters geflogen wurde, hat die CDU heute zu zwei Presseerklärungen veranlasst, die wir nicht für wiedergabefähig hielten. Nachstehend eine Presseerklärung der Staatskanzlei hierzu:

Stellungnahme zur Berichterstattung des Magazins STERN von heute

Zu der Berichterstattung des STERN über die Teilnahme von Kurt Beck an einem „Media Get Together“ in Hamburg teilt der Stellvertretende Sprecher der Landesregierung, Christoph Gehring, mit:

Kurt Beck hat in seiner damaligen Eigenschaft als Bundesvorsitzender der SPD und als Medienpolitiker auf Einladung der MS Medien Management GmbH am 19. Februar 2008 an der Veranstaltung „Arcandor Media Get Together“ teilgenommen. Allerdings fand am Nachmittag desselben Tages in Berlin eine Sitzung der Bundestagsfraktion der SPD statt, an der der damalige Parteivorsitzende zwingend teilnehmen musste und deren Dauer im Vorfeld nicht zu bestimmen war. Die Buchung eines Linienfluges nach Hamburg schied daher aus. Es wurde eine Absage der Teilnahme erwogen.

Da die Veranstalter des „Arcandor Media Get Together“ sehr großen Wert auf die Anwesenheit von Kurt Beck gelegt haben, boten sie an, die Kosten für einen Charterflug von Berlin nach Hamburg zu übernehmen, um doch eine Teilnahme zu ermöglichen. Dieses Angebot wurde angenommen.

Da es keine geschäftlichen, privaten oder gar politischen Beziehungen zwischen Kurt Beck und dem Inhaber der MS Medien Management GmbH, Manfred Schmidt, gibt und auch nie gab, gibt es auch keinen Anlass zu weitergehenden Spekulationen. Die entsprechenden Anwürfe des rheinland-pfälzischen CDU-Generalsekretärs Schnieder entbehren jeder diskussionsfähigen Grundlage.

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