Polnische Zwangsarbeiter – Ausstellung KZ-Gedenkstätte Osthofen

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Wider das Vergessen: Polnische Zwangsarbeiter als Opfer der Nazis

Ausstellung „Erinnerung bewahren“ zum Schicksal polnischer Zwangsarbeiter in der Nazizeit in Gedenkstätte KZ Osthofen bei Worms vom 16. Februar – 21. März 2012 / Eröffnung am 15. Februar 2012 um 18.00 Uhr

Mainz, 08.02.12 Zur Eröffnung der Ausstellung „Erinnerung bewahren. Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939-1945“ am Mittwoch, dem 15. Februar 2012 um 18.00 Uhr lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) in die Gedenkstätte KZ Osthofen (Ziegelhüttenweg 38) ein. Die Ausstellung ist vom 16. Februar – 21. März 2012 in Osthofen zu sehen. Der Eintritt ist frei!

Nach der Begrüßung durch Dr. Dieter Schiffmann, Direktor der LpB, spricht Dariusz Pawlos, Vorsitzender der Stiftung „Polnisch-Deutsche Versöhnung“ ein Grußwort. Für den Vortrag zur Ausstellung und die Begleitung des ersten Rundgangs konnte die Landeszentrale für politische Bildung den Kurator der Ausstellung, Jakub Deka gewinnen.

Die Ausstellung „Erinnerung bewahren“ zeigt auf eine sehr eindringliche Art und Weise in Einzelschicksalen den Heldenmut der polnischen Bürgerinnen und Bürger, die während des Zweiten Weltkrieges vom Deutschen Reich zu Zwangsarbeit gezwungen wurden.

Schicksale von Männern, Frauen und Kindern, die nicht nur zu Opfern des Krieges, sondern auch des Hasses wurden – von Hass, der seinen Ursprung in der rassistischen, sozialdarwinistischen Ideologie der Nazis hatte. Propagandaplakate und -flugblätter spiegeln die Atmosphäre dieser Zeit wider. Originaldokumente, Anordnungen und Aufrufe der Besatzungsbehörden, Bekanntmachungen von Hinrichtungen, Schikanen und Richtlinien, wie die „Untermenschen“ zu behandeln sind, zeugen von der Grausamkeit nationalsozialistischer Politik.

Die Ausstellung wurde von der Stiftung „Polnisch-Deutsche Aussöhnung“ erstellt. Bei einigen Aufgaben wurde die Stiftung unterstützt vom „Institut für nationales Gedenken“ und der „Berliner Geschichtswerkstatt e.V.“ Die abschließende inhaltliche Form der deutschsprachigen Ausstellungsversion entstand in Zusammenarbeit mit dem „Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit“ in Berlin-Schöneweide, einer Abteilung der Stiftung „Topographie des Terrors“.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo, Di, Do, Fr: 9 – 13 und 14 – 17 Uhr, Mi: 9 – 12 Uhr An Wochenenden und Feiertagen: 13 – 17 Uhr Gruppen werden um vorherige Anmeldung gebeten.

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