Grüne planen Themen und Projekte für 2012

GRÜNE planen Schwerpunkte und Projekte für 2012

Mainz, 13.02.12 Auf einer Klausurtagung in Mainz haben der Landesvorstand und der Landesparteirat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz an diesem Wochenende die politischen Schwerpunkte und Projekte des GRÜNEN Landesverbandes für das Jahr 2012 beraten. Zu den Ergebnissen der Klausur erklären die beiden LandesvorstandssprecherInnen Britta Steck und Uwe Diederichs-Seidel:

„Es liegt auf der Hand, dass die Begleitung der Energiewende in Rheinland-Pfalz ein Schwerpunkt in der politischen Arbeit des Landesverbandes sein wird. Die Vorschläge und Maßnahmen der Bundesregierung sind im höchsten Maße unbefriedigend. Umso größer sehen wir unsere Verantwortung, die Energiewende in unserem Bundesland zielgenau zu gestalten. Erneuerbare Energien und Naturschutz sind kein Gegensatz. Der Ausbau der Energienetze muss richtig gestaltet werden, Dezentralität und Zentralität zusammenführen. Zukunftsfähige Speichertechniken, wie etwa das Windgas, müssen verstärkt erforscht werden. Gemeinsam mit unseren GRÜNEN vor Ort wollen wir zu diesen Themen und weiteren Fragen den Dialog mit den Rheinland-PfälzerInnen verstärken“, erklärt Landesvorstandssprecher Uwe Diederichs-Seidel.

„Die Herausforderungen des Demographischen Wandels wollen wir als Querschnittsthema aufgreifen. Aus diesem Blickwinkel müssen zahlreiche Themenbereiche neu diskutiert werden. Wir wollen uns in diesem Jahr auf die Bereiche konzentrieren, die im ländlichen Raum besonders wichtig sind: Bedarfsgerechte Infrastruktur, regionale Entwicklung, Fachkräftestrategie, Kinderbetreuung, Mobilität oder Gesundheitsversorgung um nur einige Beispiele zu benennen. Unser Ziel ist es, den Demographischen Wandel aktiv und kreativ zu gestalten. Die GRÜNEN Ideen und Konzepte wollen wir im Landesverband breit diskutieren“, so Landesvorstandsprecherin Britta Steck.

„Mit Blick auf das vor uns liegende Jahr werden uns außerdem die Themen Euro- und Schuldenkrise, Kampf gegen den Rechtsextremismus, die Kommunal- und Verwaltungsreform sowie neue Möglichkeiten der Partizipation und Beteiligung beschäftigen. Vom AKW Cattenom geht weiterhin ein sehr hohes Risiko aus. Wir stärken die Proteste gegen Atomkraftnutzung auch über die Landesgrenzen hinaus. Mit Kampagnen und Aktionen wollen wir als Landespartei hier Akzente setzen und mobilisieren bereits jetzt zu Demonstrationen am 11. März, an dem sich die Katastrophe von Fukushima jährt.“, führt Diederichs-Seidel aus.

„Wir verzeichnen weiterhin einen stetigen Mitgliederzuwachs in der Partei. In den letzten zwei Jahren haben wir rund 700 neue Mitglieder gewonnen. Das freut uns und gleichzeitig erfordert es neue Ideen und Maßnahmen, um die Mitglieder insgesamt anzusprechen und zu fördern. Deshalb legen wir einjähriges Programm zur Mitglieder- und Personalentwicklung auf. Gerade mit Blick auf die Kommunalwahlen in 2014 wollen wir Lust auf Politik machen und dafür begeistern, bei uns mitzumachen und sich einzumischen“, so Steck abschließend.

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