Nürburgring: Land will 11 Millionen – Trennung von Partnern war richtig

Mainz, 13.02.12 Auf der Sondersitzung des Innenausschusses des rheinland-pfälzischen Landtages sagte Innenminister Roger Lewentz, dass das Land den Vertrag mit der Betreibergesellschaft des Nürburgring wegen ausstehender Zahlungen von 11 Millionen gekündigt habe. Neben Pachtforderungen von 5 Millionen ginge es auch um Differenzen mit der Abrechnung des Formel1-Rennens 2011.

Roger Lewentz begrüßte das Interesse des Parlamentes, die Neukonzeptionierung mitzugestalten und bot die Bildung eines parlamentarischen Beirates an. Nils Wiechmann, MdL von den Grünen, die der Autorennstrecke eher skeptisch gegenüberstehen, erklärte: „Die Sondersitzung hat gezeigt, dass es richtig war, sich von den Vertragspartnern am Nürburgring zu trennen. Das Land handelt richtig, seine Forderungen und Rechte kompromisslos durchzusetzen – etwa dass alle möglichen finanziellen Forderungen gegen die bisherigen Betreiber geprüft werden. Deren Schwächen in Konzeptionierung und Umsetzung haben den Ring zu einer Sackgasse gemacht. Die Trennung hat einen Weg geöffnet, um dem Nürburgring ein transparentes, zukünftiges Konzept zu geben, das die Interessen der Region berücksichtigt. Das Land wird sich am Ring zukünftig am Machbaren und Verantwortbaren orientieren. Mit der Trennung von den bisherigen Betreibern ist ein Neuanfang am Ring möglich geworden. Wir GRÜNE werden die Gestaltungsmöglichkeiten der Regierungsbeteiligung nutzen, ein zukunftsfähiges Konzept mit zu entwickeln.“

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