Fastnacht und Polizei

Polizei

Lewentz: Polizei gewährleistet friedliche Narrenzeit

Mainz, 16.02.12 „Der Höhepunkt der närrischen Tage steht unmittelbar bevor und stellt für die Polizei sowohl in einsatztaktischer als auch in personeller Hinsicht immer wieder eine besondere Herausforderung dar. Auch in diesem Jahr werden die Einsatzkräfte den störungsfreien Verlauf der Fastnachtsveranstaltungen gewährleisten“, sagte Innenminister Roger Lewentz. Veranstaltungsbedingte Verkehrsbeeinträchtigungen sollen auf ein Mindestmaß reduziert, gewalttätige Auseinandersetzungen frühzeitig erkannt und verhindert sowie Straftaten und Ordnungswidrigkeiten konsequent verfolgt werden.

Der Schwerpunkt der polizeilichen Einsatzkonzepte liege auf der Verhinderung von Gewaltdelikten und Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzes. Anzahl und Einsatz der Kräfte orientierten sich an den Erfahrungen der Vorjahre, insbesondere an den bekannten „Brennpunkten“, so der Minister. „Positive Synergieeffekte haben sich durch intensive Zusammenarbeit zwischen Polizei, Ordnungsbehörden und Jugendämtern ergeben. So hat die Polizei im vergangenen Jahr alleine beim Rosenmontagszug in Mainz in Zusammenarbeit mit Ordnungs- und Jugendamt 450 junge Menschen kontrolliert. Hierbei konnten 38 Liter Alkohol sichergestellt werden.

Die Zahl der Ingewahrsamnahmen reduzierte sich 2011 gegenüber dem Vorjahr von 45 auf 36 und die Zahl der registrierten Körperverletzungen ging von 57 im Jahr 2010 auf 34 in 2011 zurück. Das ist ein klarer Beweis für die richtige Einsatzstrategie“, betonte Lewentz.

Allein in Mainz, Ludwigshafen, Koblenz und Trier werden mehr als 1.400 Polizistinnen und Polizisten eingesetzt, die durch bürgerfreundliches, aber bestimmtes und konsequentes Auftreten dafür Sorge tragen, dass Feiern ausschließlich Freude bringt. „Auch in der „fünften Jahreszeit“ herrscht für Störenfriede keine „Narrenfreiheit“, sagte der Innenminister. Lewentz geht davon aus, dass die Fastnachtsveranstaltungen im Land auch in diesem Jahr einen positiven Verlauf nehmen dürften. Gerade die speziell auf die jeweiligen Veranstaltungen abgestimmten Verbotsverfügungen der Ordnungsbehörden – wie beispielsweise Glasverbote an bestimmten Orten – leisteten dazu einen großen Beitrag.

Für die Großveranstaltungen in den Karnevalshochburgen im Land ergibt sich folgender Kräfteansatz:

  • Rosenmontagsumzug in Mainz: 793
  • Faschingsumzug in Ludwigshafen am 19. Februar: 287
  • Rosenmontagsumzug in Koblenz: 225
  • Rosenmontagsumzug in Trier: 139
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