Autofasten statt Fleischverzicht?

Zu Fuß zum Heringsessen

Mainz, 22.02.12 Die Kirchen des Südwestens rufen zum „Autofasten“ auf. Das wäre ein guter Anlass, zum traditionellen Heringsessen zu Fuß zu gehen. Dann wären auch viele Führerscheine sicherer, Fisch will bekanntlich schwimmen.

Auch die aktuellen Spritpreise tun ein Übriges, um dem Autofasten-Aufruf Nachdruck zu verleihen.

Allerdings würde der nicht kirchengebundene Redakteur durchaus auch einen Verzicht auf Fleisch in großen Mengen begrüßen. Ein tatsächlicher Absatzrückgang bei Fleisch und Fleischwaren könnte die Massentierhaltung zum Schwanken bringen und täte der Gesundheit gut.

Mit dem Appell an Autofahrer beginnen die Kirchen heute die Fastenzeit. In Speyer wird die Aktion „Autofasten“ gestartet, zu der die Kirchen im Südwesten Deutschlands und in Luxemburg aufrufen.

Wer mitmachen will, soll vom 4. März bis zum 1. April das Auto möglichst oft stehen lassen und Wege zu Fuß, per Fahrrad, Bus oder Bahn zurücklegen. Ziel ist es, Alternativen zum Auto auszuprobieren – und so einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Zu der Aktion unter dem Motto „Klima schützen. Anders unterwegs sein“ laden die Bistümer Trier, Mainz und Speyer, der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen, die Evangelischen Kirchen im Rheinland, in Hessen-Nassau und in der Pfalz sowie der Rat christlicher Kirchen in Luxemburg ein. Einige Verkehrsverbünde stiften verbilligte Zeitfahrkarten für ihr Tarifgebiet. Die Aktion wird nun nach und nach in den verschiedenen Regionen gestartet. Anmeldeschluss ist der 27. Februar.

This entry was posted in Allgemein and tagged , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.