Gutachten zu Einkaufszentrum Mainz

Einkaufszentrum Mainz Altstadt

ECE muss endlich lernen – – auch Gutachter lehnen Shopping-Mall-Konzept ab

Mainz, 29.02.12 „Das heute vorgestellte Gutachten der Stadtforscher Junker und Kruse ist Rückenwind für alle Mainzerinnen und Mainzer, die sich gegen eine Allerwelts-Shopping-Mall in unserer Altstadt engagieren.“ so das erste Fazit des Vorsitzenden der Altstadt-SPD, Andreas Behringer. „Die Forderungen der Mainzer SPD finden sich im Gutachten reihenweise wieder: kein Abriss der Polizeiinspektion, vollständiger Erhalt der vorhandenen Straßen, Schneisen zur Gliederung in einzelne Baukörper, kleinteilige Fassadengliederung, Aufnehmen historischer Maßstäbe, Integration der benachbarten Standorte, Schaffung zahlreicher Zugänge, echte Schaufenster, Mischnutzung mit Wohnungen – dies alles liest sich wie im SPD-Forderungskatalog.“

Einzig bei der Berechnung der Verkaufsflächen bestehe noch Unklarheit: Während BulwienGesa im August 2011 für das benachbarte Brandzentrum 22.000 qm errechnete, komme Junker und Kruse nun auf 36.000 qm. Das Brandzentrum werde jedoch in beiden Gutachten als Referenzwert für die Erweiterung der Verkaufsfläche an der Ludwigsstraße herangezogen. „Diese Widersprüche müssen erklärt werden. Für die SPD bleibt es in jedem Fall dabei: Die Verkaufsfläche an der Ludwigsstraße darf maximal auf 25.000 qm verdoppelt werden – inklusive Gastronomie und Dienstleistungen.“

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