DGB will erneuerbare Energie statt Atomkraft

Jahrestag der Nuklearkatastrophe in Fukushima

DGB: Atomausstieg war richtige Entscheidung / Muscheid: Kritik an Kürzung der Solarförderung / Ausbau der erneuerbaren Energien im Land voranbringen

Mainz, 10.03.12 Zum Jahrestag der Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima am 11. März 2012 fordert der DGB Rheinland-Pfalz einen zügigen Ausbau der erneuerbaren Energien im Land und die Rücknahme der Kürzungen bei der Solarförderung.

„Spätestens seit dem verheerenden Atomunfall in Japan ist deutlich geworden, dass die Atomkraft kein Garant für eine zuverlässige, umweltverträgliche und bezahlbare Energieversorgung der Zukunft ist. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften haben sich deshalb für den raschen und geordneten Ausstieg aus der Atomenergie und den forcierten Übergang in das Zeitalter hoher Energieeffizienz und erneuerbarer Energien ausgesprochen“, erklärt Dietmar Muscheid, rheinland-pfälzischer Landesvorsitzender des DGB.

Der Ausbau der regenerativen Energien setze allerdings voraus, dass weiterhin Förderprogramme und Initiativen zur Umstellung auf regenerative Energieversorgung von staatlicher Seite unterstützt werden.

Muscheid: „Die Energiewende als einer der wichtigsten Bestandteile von moderner Industriepolitik gerät zusehends ins Rutschen, z.B. durch die von der Bundesregierung geplante Kürzung der Solarförderung. Die Kürzung gefährdet nicht nur das Erreichen der klimapolitischen Ziele. Sie betrifft auch Industrie, Handel und Handwerk und gefährdet letztlich Tausende von Arbeitsplätzen im Bereich der Erneuerbaren Energien, die in den letzten Jahren bei uns in Rheinland-Pfalz entstanden sind.“

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