Minijobs reformieren

Reform kleiner Arbeitsverhältnisse

Reform von Minijobs würde Situation in Rheinland-Pfalz verbessern / Muscheid: „Für Lohndumping darf es keine Anreize geben“

Mainz, 15.03.12 Die heute vom DGB in Berlin vorgestellte Reform der Kleinstarbeitsverhältnisse würde auch die Situation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz deutlich verbessern. „Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz 382.228 so genannte Minijobber“, sagte der rheinland-pfälzische DGB-Vorsitzende Dietmar Muscheid. Damit seien rund ein Drittel aller Beschäftigten im Land in einem Minijob tätig.

„Wir wissen, dass deutschlandweit ein Viertel der Minijobber weniger als fünf Euro pro Stunde erhält“, sagte Muscheid weiter. Statt als Sprungbrett in den regulären Arbeitsmarkt zu dienen, bedeuteten Minijobs in vielen Fällen nichts anderes als Lohndumping. „Dafür darf es auf dem Arbeitsmarkt keine Anreize mehr geben.“ Die vom DGB vorgeschlagene Reform werde dazu führen, dass mehr Menschen in reguläre Arbeitsverhältnisse kämen. Zudem erhielten auch Minijobber die volle soziale Absicherung.

In Rheinland-Pfalz arbeiten 245.202 Frauen (64,2 Prozent) und 137.026 Männer (35,8 Prozent) in Minijobs. Die meisten von ihnen sind im Einzelhandel (12,5 Prozent), im Gastgewerbe (12,2 Prozent) und im Gesundheits- und Sozialwesen (10 Prozent) tätig.

Weitere Informationen zum DGB-Vorschlag zur Reform kleiner Arbeitsverhältnisse finden Sie im Internet: http://www.dgb.de/presse/++co++6d49dfe4-6df2-11e1-56f7-00188b4dc422/@@index.html

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