Opferschutz und Opferhilfe

Weißer Ring

Hartloff bekräftigt hohen Stellenwert des Opferschutzes für Landesregierung

Mainz, 21.03.12 „Der WEISSE RING und die Justiz arbeiten in Rheinland-Pfalz in vielfältiger Weise zusammen. Um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern, haben das Justizministerium und der Landesverband des WEISSEN RINGES e.V. bereits im Jahr 2009 eine Kooperationsvereinbarung im Bereich Opferschutz und Opferhilfe geschlossen. Die Arbeit des WEISSEN RINGES ist nicht zu ersetzen. Ich danke allen, die für diese besondere Aufgabe arbeiten“, betonte Justizminister Jochen Hartloff anlässlich der gemeinsamen Pressekonferenz zum Tag des Kriminalitätsopfers des WEISSEN RINGES mit dem Landesvorsitzenden Karl-Heinz Weber.

So gewährleiste der WEISSE RING die Erreichbarkeit seiner Außenstellen für die Opfer von Straftaten und für die Behörden der Justiz, insbesondere für die bei den Justizbehörden flächendeckend eingeführten Zeugenkontaktstellen. Außerdem weise die Justiz Opfer von Straftaten auf das Hilfsangebot des WEISSEN RINGES, wie auch auf die Angebote der anderen Opferhilfeeinrichtungen, hin.

„Eine moderne Justiz, die auch ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden will, muss dafür Sorge tragen, dass Opfer von Straftaten als Zeuginnen und Zeugen mit ihrer gesamten Persönlichkeit wahrgenommen und entsprechend behandelt werden“, erklärte Hartloff.

Der hohe Stellenwert, den das Thema Opferschutz in der Landesregierung einnehme, werde auch dadurch unterstrichen, dass Prävention und Opferhilfe zwei zentrale Säulen der Sicherheitsstrategie „P.R.O.: Sicherheit in Rheinland-Pfalz“ seien. „Ein wesentliches Anliegen dieses Konzeptes ist die Förderung einer Vernetzung staatlicher und nicht staatlicher Institutionen auf dem Gebiet des Opferschutzes. Opferschutz und Opferhilfe kann nämlich am effektivsten dann geleistet und verbessert werden, wenn nicht jede in diesem Bereich tätige Stelle isoliert für sich arbeitet, sondern wenn die Kenntnisse und Erfahrungen, aber auch die Fähigkeiten und Möglichkeiten der beteiligten staatlichen Einrichtungen und der vielen engagierten freien Träger und Vereine gemeinsam genutzt werden“, so der Minister.

Aus dieser Erkenntnis heraus habe sich in den letzten Jahren die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „FOKUS: Opferschutz“ etabliert. Hier beraten Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Ministerien und Behörden, der Polizei, der Justiz, der Anwalt-und Ärzteschaft sowie von freien Trägern der Opferhilfeeinrichtungen darüber, wie gegebenenfalls im Opferschutz bestehende Lücken geschlossen werden können.

Informationen: Weitere Informationen finden Sie unter www.weisser-ring.de

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