Fährverkehr am Mittelrhein ausgeweitet

Infrastruktur / Verkehr

Lewentz: Erweiterter Fährverkehr an der Loreley startet am 1. April

Mainz, 27.03.12. Der Fährverkehr im Oberen Mittelrheintal wird ab April zeitlich ausgeweitet. „Am 1. April startet der erweiterte Fährverkehr zwischen St. Goar und St. Goarshausen“, freute sich der Infrastrukturminister Roger Lewentz anlässlich der Vertragsunterzeichnung zwischen den Landkreisen Rhein-Lahn sowie Rhein- Hunsrück und der Fähre Loreley GmbH & Co. KG. Künftig kann aufgrund der Förderung des Landes auch frühmorgens und spätabends im Oberen Mittelrheintal übergesetzt werden. Die Ausweitung ist zunächst bis 31. März 2016 vereinbart – rechtzeitig vorher soll Bilanz gezogen werden. Der besondere Dank des Ministers galt dem Rhein-Lahn-Kreis und dem Rhein-Hunsrück-Kreis, die gemeinsam die aufgabenträgerschaft übernommen haben.

Noch startet die Fähre montags bis samstags um sechs sowie sonn- und feiertags um acht Uhr morgens. Im Zeitraum 1. Mai bis 30. September wurde bislang bis 23 Uhr, im restlichen Zeitraum des Jahres bis 21 Uhr gefahren. Ab April aber geht es dann ganzjährig bis Mitternacht, und auch morgens wird der Fahrplan ausgeweitet: Sonn- und feiertags wird um 6.30 Uhr, montags bis samstags gar um 5.30 Uhr losgemacht. „Das bietet auch bessere Perspektiven für Berufspendler“, betont der Minister. Bei der Konzipierung des Betriebsprogramms sei zudem Wert darauf gelegt worden, dass „die neuen Fährzeiten möglichst einprägsam sind – um die Akzeptanz auch in den verkehrsschwächeren Tagesrandzeiten zu erhöhen“, so Lewentz.

„Der erweiterte Fährverkehr garantiert mehr als 1000 zusätzliche Betriebsstunden jährlich. Die Gewinner der neuen Fährzeiten sind sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Touristen und die Tourismuswirtschaft im Oberen Mittelrheintal“, erklärt der Minister. Besteller der zusätzlichen Fährleistungen sind die Landkreise Rhein- Lahn und Rhein-Hunsrück. Die nicht durch Fährentgelte gedeckten Mehrkosten für den erweiterten Betrieb werden den beiden Landkreisen in vollem Umfang vom Land Rheinland-Pfalz erstattet. Die tatsächlichen Kosten der zusätzlichen Fährverkehre werden daher erst am Ende des Pilotprojektes feststehen.

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