DGB gegen Diskriminierung Schwerbehinderter

Arbeitsmarkt

DGB fordert stärkere Anstrengung gegen Diskriminierung behinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt

Mainz, 10.04.12 Der DGB Rheinland-Pfalz fordert stärkere Anstrengungen gegen die Diskriminierung von Schwerbehinderten auf dem Arbeitsmarkt. „Es darf nicht sein, dass Schwerbehinderte länger auf eine neue Stelle warten müssen als andere“, sagte der DGB-Landesvorsitzende Dietmar Muscheid am Mittwoch. „Vom Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt sollten alle Menschen gleich profitieren.“

Nach Angaben der Agentur für Arbeit ging die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr um 4,7 Prozent zurück. Die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten sank im gleichen Zeitraum aber nur um 2,3 Prozent auf nun 6.700. 24,9 Prozent der arbeitslosen Schwerbehinderten sind bereits ein Jahr oder länger ohne Job.

„Arbeitgeber sollten aber auch den Schwachen in der Gesellschaft eine Chance geben“, sagte Muscheid. Oft sei auch mangelnde Aufklärung der Arbeitgeber das Problem. „Viele Schwerbehinderte sind hoch qualifiziert und leistungsfähig. Wer Fachkräftemangel beklagt kann es sich eigentlich nicht leisten, auf diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verzichten.“

Der DGB Rheinland-Pfalz fordert daher alle Arbeitgeber auf, die Angebote der Arbeitsagentur bei der Vermittlung Schwerbehinderter zu nutzen.

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