Energiekosten in Werkstatt und Produktion senken

Mainz wird klimafit! Veranstaltung: „Energiesparen in Werkstatt und Lagerhalle“: Drucklufterzeugung- und verteilung und elektrische Antriebe

Mainz, 11.04.12 Am Dienstag, 17. April 2012, findet die dritte Veranstaltung der Reihe „Das rechnet sich! – Energiesparen in Werkstatt und Lagerhallen“ im Foyer der Handwerkskammer Rheinhessen (Dagobertstraße 2, 55116 Mainz) statt. Die Handwerkskammer Rheinhessen und das Umweltamt der Landeshauptstadt Mainz wollen Handwerksbetriebe mit dieser Kooperationsveranstaltung über Möglichkeiten informieren, in ihrem Betrieb den Energieverbrauch und damit Kosten zu verringern.

Die Handwerkskammer Rheinhessen organisiert sie zusammen mit der Stadt Mainz und ihrer Initiative „Mainz wird klimafit!“. Dr. Stefan Zimmer, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Rheinhessen, eröffnet um 17.00 Uhr die Veranstaltung.

Schwerpunkte der Veranstaltung am 17. April 2012 sind Energieeinsparpotenziale bei der Drucklufterzeugung- und verteilung sowie bei elektrischen Antrieben. Druckluft wird in fast jeder Produktionsstätte genutzt: z.B. Druckluftwerkzeuge zum Schrauben, Schleifen oder Bohren, Verpackungsmaschinen sowie Zerstäuber und Düsen zum Reinigen oder Lackieren. Obwohl Luft kostenlos zur Verfügung steht, ist der Energieträger Druckluft dabei alles andere als billig: Es bleiben von der dem Kompressor zugeführten elektrischen Energie zur Luftverdichtung nur ca. 7 Prozent an mechanischer Arbeit bei der Nutzung von Druckluft übrig! Das Vermeiden unnötig hoher Drücke oder Leckagen im Leitungssystem lohnt hier also besonders.

Auch die Einsparpotenziale bei elektrischen Antriebssystemen sind hoch: Auf sie entfallen circa 70 Prozent des Stromverbrauchs von Industrie und produzierendem Gewerbe. Aus Kostengründen und mit Blick auf die Erfordernisse des Klimaschutzes ist es notwendig, die Effizienz elektrischer Antriebe zu steigern, denn die Entwicklungen in der Motorentechnik machen es möglich: Die Energieeffizienz elektrisch angetriebener Systeme kann auf wirtschaftlichem Weg um 20 bis 30 Prozent verbessert werden.

Maßnahmen, um in Handwerksbetrieben diese Energieeinsparpotenziale zu erschließen, zeigen die zwei Diplom-Ingenieure Norbert Dümpelfeld und Dieter Oppenhäuser anhand praktischer Beispiele auf. „Für Unternehmen und Betriebe, die ihre Betriebsstätte Vor-Ort hinsichtlich energetischer Einsparpotenziale untersuchen möchten, hat die Stadt Mainz ein Netzwerk aus unabhängigen Fachberatern gegründet“, darauf weist Umweltdezernentin Katrin Eder hin: „Die Vor-Ort-Untersuchungen werden bis zu 80 Prozent gefördert.“

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Eine verbindliche Anmeldung bei der Handwerkskammer Rheinhessen wird aus organisatorischen Gründen erbeten: Telefax: 0 61 31 / 99 92 63 E-Mail: j.diehl@hwk.de

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