Breites Bündnis für Bildung

Forum Neue Bildung

Mainz, 17.04.12 Das forum | neue bildung ist eine Einladung zum offenen Dialog. Sie ergeht an alle, die Schule besser machen wollen: gerechter, wirksamer und angenehmer für ALLE am Schulleben Beteiligten. Fachliche Impulse auf den einzelnen Veranstaltungsabenden geben wichtige Organisationen der rheinlandpfälzischen Bildungslandschaft zusammen mit ReferentInnen aus Wissenschaft und Praxis sowie Filmleute, die leidenschaftlich Modelle „bester Praxis“ sammeln.

Initiatorin der Serie pädagogischer Gesprächsanstöße ist die Deidesheimer Landtagsabgeordnete Ruth Ratter, die als bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS‘90/DIE GRÜNEN für das Land Rheinland-Pfalz an der besseren Schule arbeitet.

Ansprechen wollen die Veranstalter SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und Schulleitungen. Schule betrifft die ganze Gesellschaft. Die Veranstaltungen im Kreis Bad Dürkheim und der Stadt Neustadt an der Weinstraße sind zwischen Oster- und Sommerferien als Stapellauf konzipiert: gemeinsam wollen die MitveranstalterInnen im Anschluss in ganz Rheinland-Pfalz Fortsetzungen des Dialogs forum | neue bildung durchführen.

Klaus-Peter Hammer, Landesvorsitzender der Mitveranstalterin Gewerkschaft Wissenschaft und Erziehung, sieht die Bedeutung des forum | neue bildung so: „Das Aktionsbündnis neue Bildung möchte dazu beitragen, dass sich das Bildungssystem in Rheinland-Pfalz weiterentwickelt, zu mehr Chancengleichheit und zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Dazu gehört ein optimaler finanzieller Rahmen, damit dies auch leistbar ist. Neben der strukturellen Weiterentwicklung der rheinland-pfälzischen Bildungslandschaft gehört auch die inhaltliche Weiterentwicklung der Bildungseinrichtungen. Individuelle Förderung und Lernen in heterogenen Gruppen sind hierbei von zentraler Bedeutung und müssen daher besonders in den Fokus gestellt werden. Wie individuelles Lernen an jeder Schule gelingen kann, zeigt der Filmbeitrag und der Vortrag von Reinhard Kahl im Rahmen dieser Informationsreihe des Aktionsbündnisses.“

Gemeinsam mit der GEW und Ruth Ratter engagieren sich eine ganze Reihe von zivilgesellschaftlichen Akteuren für die rheinland-pfälzische Bildungslandschaft. Die Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule (Gesamtschulverband) setzt sich bundesweit mit ihren Landesverbänden dafür ein, dass ein gemeinsames Lernen für immer mehr Schüler/innen möglich wird. Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik fördert die demokratische Bildung und Erziehung in Schulen und anderen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Der Landesjugendring macht sich gegenüber Politik und Gesellschaft dafür stark, dass die Interessen und Rechte von Kindern und Jugendlichen ernst genommen werden. Die Stiftung für Ökologie und Landbau zielt mit ihrer agrarpolitischen Arbeit auch auf eine Verbesserung der Ernährung von SchülerInnen ab und sieht Ernährung als Bildungsgegenstand. Das Netzwerk für Demokratie und Courage setzt sich für demokratiefördernde Bildungsarbeit an Schulen und Ausbildungseinrichtungen ein, um Rassismus abzubauen und klar gegen menschenverachtende Äußerungen aufzutreten.

Frieder Bechberger-Derscheidt, der Vorsitzende des Mitveranstalters EINE Schule für ALLE erklärt zur Motivation seines Vereins: „In einer demokratischen Gesellschaft, die das Menschenrecht auf Bildung uneingeschränkt realisieren muss, darf niemand zurückgelassen werden: Wirkliche Chancengleichheit ist nur in einem inklusiven, niemand ausschließenden Bildungssystem – in EINER Schule für ALLE – möglich.“

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