Nahrungsmittel aus Lupinen

Grüne Woche Rheinland-Pfalz

Höfken: Erfolgreiche Vermarktungskette für heimische Süßlupine

Mainz, 18.04.12 „Die Erzeugung heimischer Süßlupine wird im Donnersbergkreis in ein erfolgreiches regionales Vermarktungskonzept für Bio-Lebensmittel eingebunden.“ So das Fazit von Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken nach einem Besuch der Betriebe Alberts und Zerger im Rahmen der Grünen Woche Rheinland-Pfalz.

Der mehrfach preisgekrönte Betrieb Alberts in Ramsen stellt vegetarische Bio-Lebensmittel aus Eiweißpflanzen her – gentechnikfrei und konsequent ökologisch. Die ökologisch und ernährungsphysiologisch wertvolle Süßlupine bezieht der Betrieb bewusst aus der eigenen Region, vom Biolandhof Zerger aus Bolanden.

Die Lebensmittel aus der heimischen Süßlupine vermarktet Alberts dann erfolgreich im gesamten Bundesgebiet. „Die Zusammenarbeit der Betriebe ist ein gutes Beispiel für eine funktionierende Wertschöpfungskette – zum Vorteil für Region, Umwelt und für eine gute Ernährung. Das Motto der diesjährigen Grünen Woche – Werte schätzen, Werte schaffen: Zukunft auf dem Land! – wird hier wirkungsvoll umgesetzt“, so Ministerin Höfken.

Der Biolandhof Zerger ist einer der 18 Pionierbetriebe des Projekts „Partnerbetrieb Naturschutz“. Der Ackerbaubetrieb hat damit maßgeblich an der Umsetzung des inzwischen zum Erfolgsmodell gewachsenen Förderinstruments der Landesregierung mitgewirkt. „Die Partnerbetriebe berücksichtigen freiwillig den Naturschutz bei ihrer Bewirtschaftung, ohne dabei das gewinnorientierte Wirtschaften zu vernachlässigen“, erläutert Höfken die Leitidee des Projekts.

Die Süßlupine kenne man als blau blühende Blume in Bauerngärten, beschreibt die Ministerin die uralte Nutzpflanze. In Rheinland-Pfalz werden Lupinen als Futtermittel und als Nahrungsmittel angebaut. Die ökologisch wertvolle Pflanze bindet Stickstoff aus der Luft und baut damit für die Ernährung hochwertige Eiweiße auf. Ein besonderer Vorteil der Süßlupine sei es, dass Lupinen nur biologisch angebaut würden und keine gentechnisch veränderten Sorten erhältlich seien. Es könne also eine absolute Gentechnikfreiheit garantiert werden, so Höfken.

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