Mit Cluster Holz und Forst zum Erfolg

Grüne Woche Rheinland-Pfalz 2012

Höfken: Dachmarke Eifel schafft Mehrwert mit Holz aus der Region

Schönecken, 20.04.12 Nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Forst- und Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken hat das Bauen mit Holz aus der Region viele Vorteile: Neben den natürlichen Vorzügen des Baumaterials Holz und seiner besonderen Ästhetik wirke sich die Nutzung dieses nachwachsenden Rohstoffs wegen der kurzen Transportwege positiv auf Umwelt und Klima sowie auf die regionale Wertschöpfung aus, sagte die Ministerin bei einem Besuch der Zimmerei Floss in Schönecken (Eifelkreis Bitburg-Prüm) am Freitag im Rahmen der Grünen Woche Rheinland-Pfalz 2012.

Ministerin Höfken wies auf die hohe Wertschöpfung hin, die der Holzbau in Rheinland-Pfalz nach einer Studie der Forschungsanstalt für Wald und Forstwissenschaft Trippstadt erziele: Jährlich erwirtschaften in dem Sektor rund 50.000 Beschäftigte in rund 8000 Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund neun Milliarden Euro. Mit dem Aufbau des Netzwerks „Cluster Forst und Holz“ wirke die Landesregierung darauf hin, die Wertschöpfung durch heimisches Holz, insbesondere Laubholz, weiter zu steigern.

„Der seit 40 Jahren erfolgreichen Zimmerei Floss ist es gelungen, in einem kleinen aber feinen Marktsegment zu bestehen“, betonte Höfken. Denn die Vermarktung des „Zusatznutzens“ Regionalität sei bei Baumaterialien noch schwieriger als bei Lebens- und Genussmitteln. Daher freue sie es besonders, dass der mehrfach ausgezeichnete Fachbetrieb als einer der wenigen Markennutzer aus dem Bereich Holz bei der Regionalmarke EIFEL dabei sei, betonte Höfken. Das gelte auch für das Unternehmen Holz Theis aus Rodershausen, das Dielen und Parkett aus heimischen Hölzern produziere.

Die Regionalmarke EIFEL gehört zu den Pionieren der Regionalvermarktung in Deutschland und dient vielen weiteren Initiativen in Rheinland-Pfalz als Vorbild. Mittlerweile nutzen rund 320 Unternehmen die Marke, vor allem in den Bereichen Lebensmittel und Tourismus. Gemeinsam mit EIFEL-Produktmanager Arndt Balter und Dirk Kleis, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (MEHR), zeigte sich die Ministerin überzeugt, dass Regionalität ein beständiger Trend mit hohem Wertschöpfungspotenzial sei. Sie rief die Markennutzer auf, die Marke weiterhin aktiv zu pflegen und die Akteure bei der Weiterentwicklung zu unterstützen.

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