Hochschulpreis fördert Lehre

Hochschule / Wissenschaft

Landespreis für beste Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer in Rheinland-Pfalz vergeben

Mainz, 25.04.12 Für ihre herausragenden Leistungen in der Hochschullehre hat Wissenschaftsministerin Doris Ahnen heute zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Lehrpreis Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. „Ziel des Preises ist es, ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung guter Lehre und für diejenigen zu setzen, die sich ihr jeden Tag mit großem Engagement widmen“, sagte die Ministerin bei der Preisverleihung. „Der Preis hat sich und das Thema, für das er steht, an den Hochschulen etabliert und es geschafft, dass sich Dozentinnen und Dozenten – wie Sie – mehr denn je für eine gute Hochschullehre stark machen.“

Ins Leben gerufen wurde der Lehrpreis 2005. Zahlreiche weitere Maßnahmen zur Förderung der Hochschullehre seien seitdem auf den Weg gebracht worden, so Ahnen weiter. Aktuell trägt vor allem der Hochschulpakt dazu bei, dem akademischen Nachwuchs in Rheinland-Pfalz trotz steigender Studierendenzahlen ein Studium auf höchstem Niveau zu ermöglichen. Für damit verbundene Lehrprojekte an den Hochschulen stellt die Landesregierung fast 30 Millionen Euro zur Verfügung. Als Ergänzung zum Hochschulpakt entwickelte der Bund mit den Ländern ferner den „Qualitätspakt Lehre“, einen Wettbewerb, bei dem zahlreiche rheinland-pfälzische Hochschulen mit ihren Konzepten überzeugen konnten und für deren Realisierung sie bis 2016 insgesamt 43 Millionen Euro erhalten.

Die Prämierten des Lehrpreises erhalten ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro, das sie für dienstliche Zwecke frei verwenden können. Der Vergabe lag ein zweistufiges Verfahren zugrunde. Zunächst hatten Fachbereiche und Fachschaften Dozentinnen und Dozenten auf der Ebene der Fächergruppen – getrennt nach Universitäten und Fachhochschulen – für den Lehrpreis ausgewählt. In einem zweiten Schritt wurden Studierende auf der Basis von Fragebögen um ein Votum gebeten. Um der unterschiedlichen Größe der verschiedenen Hochschulen und auch den Unterschieden zwischen Universitäten und Fachhochschulen gerecht zu werden, wurden die Lehrpreise nach Gruppen vergeben. Danach erhielten die Universitäten insgesamt sechs und die Fachhochschulen vier Lehrpreise in jeweils zwei Fächergruppen.

Mit der zentralen Organisation, Befragung und Auswertung, die für die Vergabe des Lehrpreises nötig waren, hatte das Wissenschaftsministerium erneut den Hochschul-evaluierungsverbund Südwest beauftragt. Insgesamt 5.327 Studierende wurden von diesem befragt.

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