Pflegestützpunkte sollen auch Hausbesuche machen

Pflegestützpunkte

Dreyer stärkt die Struktur der Pflegestützpunkte

Mainz, 09.05.12. „Rheinland-Pfalz hat sehr gute Versorgungsstrukturen, die eine Pflege zu Hause ermöglichen. Vor allem die 135 Pflegestützpunkte im Land leisten einen wichtigen Beitrag für eine gute pflegerische Versorgung, so wie die Menschen sie sich wünschen, und werden auch künftig vom Land eng begleitet“, sagte Sozialministerin Malu Dreyer auf der Fachtagung Pflegestützpunkte heute in Trier.

Aufgrund des demografischen Wandels nehmen Pflegestützpunkte in den nächsten Jahren eine immer wichtigere Rolle ein. „Pflegestützpunkte sind bei allen Fragen rund um die Pflege in Rheinland-Pfalz die erste Anlaufstelle. Sie beraten, vermitteln und koordinieren unabhängig und wettbewerbsneutral aus einer Hand, sind wohnortnah und stehen allen pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen, aber auch Menschen ohne Pflegestufen stützend zur Seite“, so Dreyer.

Bei Bedarf können pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen auch über einen längeren Zeitraum begleitet werden.

Dreyer sagte:“ Wir wollen, dass sich die Arbeit der Pflegestützpunkte stets verbessert.“ Aus diesem Grund plant das Land eine engere Vernetzung der Arbeit der Pflegestützpunkte mit den Regionalen Pflegekonferenzen und der Pflegestrukturplanung der Landkreise und kreisfreien Städte. „Als wichtiges Ziel haben wir uns gesetzt, dass die Pflegestützpunkte zukünftig verstärkt eine zugehende Beratung anbieten und von sich aus den Kontakt mit pflegebedürftigen Menschen suchen“, unterstrich Dreyer. Diese Form der präventiven Hausbesuche sei bisher noch nicht möglich.

Nach Angaben der Ministerin ist es ein zentraler Punkt der rheinland-pfälzischen Sozialpolitik, die häusliche Pflege zu stärken. Nach dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ sei es Ziel, allen Menschen, die das wollen, trotz Pflegebedürftigkeit ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu Hause zu ermöglichen. „Die Pflegestützpunkte sind hierbei mit ihren umfangreichen Dienstleistungen ein wichtiger Baustein, vor allem angesichts der Tatsache, dass in Rheinland-Pfalz rund 70 Prozent aller pflegebedürftigen Menschen zu Hause versorgt wird“, schloss die Ministerin.

Die rheinland-pfälzischen Pflegestützpunkte sind unter www.pflegestuetzpunkte.rlp.de zu finden.

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