Kraft und Beck wollen Opelsanierung in Detroit verhandeln

Opel-Sanierung

Hannelore Kraft und Kurt Beck wollen nach Detroit

Mainz, 26.05.12. Die unsichere Zukunft der Opel-Werke in Deutschland hat die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihren rheinland-pfälzischen Kollegen Kurt Beck auf den Plan gerufen. Laut Auskunft der Düsseldorfer Staatskanzlei bot Hannelore Kraft Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke an, gemeinsam mit ihm mit dem Management in Detroit zu verhandeln. Kurt Beck bestätigte den Plan gegenüber der Wirtschaftswoche und betonte, dass er gemeinsam mit Hannelore Kraft mit dem GM-Management in Detroit verhandeln wolle. Produktionskürzungen bei Opel beträfen auch direkt das Opel-Komponentenwerk in Kaiserslautern.

Die ehemaligen Bundeswirtschaftsminister von und zu Guttenberg und Rainer Brüderle hatten auf dem Höhepunkt der letzten Opel-Krise verhindert, dass im Rahmen einer „europäischen Lösung“ Opel an Händler und Mitarbeiter von Opel veräußert wurde. GM war zu diesem Zeitpunkt tief in den roten Zahlen.

Opel darf im weltweiten GM-Konzernverbund seine Wagen nur in Europa verkaufen, um der Welt-Mittelklassenmarke von GM, Chevrolet, nicht in die Quere zu kommen. Chevrolet hat sogar ein Montagewerk im russischen St. Petersburg errichtet.

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