Fluglärm – späte Einsicht bei DFS

Fluglärm

Flughöhe – DFS plant Änderungen

Mainz, 30.05.12. Zu den Plänen der DFS, die Flughöhe im Gegenanflug um 1000 Fuß anzuheben und die Eindrehpunkte weiter in den Landkreis Mainz-Bingen zu verschieben, erklärt Michael Hartmann, MdB:

„Bereits im Juni des vergangenen Jahres habe ich die DFS angeschrieben und eine Anhebung der Flughöhe über Rheinhessen gefordert. In seiner Antwort teilte mir deren Chef, Herr Kaden mit, dass dies wegen der topographischen Gegebenheiten nicht möglich sei. Daher bin ich überrascht, dass dieser Schritt nun doch vollzogen werden soll. Ich begrüße dies ausdrücklich, da die Anhebung um 1000 Fuß eine Entlastung sowohl für Mainz, als auch für Rheinhessen bringt.

Allerdings wird deutlich, dass die DFS das Argument seinerzeit nur vorgeschoben hat um Kritiker ruhig zu stellen. Es ist wohl kaum anzunehmen, dass sich die topographischen Gegebenheiten in der Zwischenzeit geändert haben. Ich bin überzeugt, dass die verspätete Einsicht durch die hartnäckig anhaltenden Proteste herbeigeführt worden ist. Die Verlagerung des kürzesten Eindrehpunktes werde ich kritisch beobachten. Es darf keine weitere Belastung für den Landkreis entstehen, da ja bereits jetzt eine Vielzahl von Maschinen über Rheinhessen eindreht.

Stadt und Land müssen auch weiter solidarisch zusammenstehen. Wenn wir uns auf eine Verlagerungsdebatte einlassen, werden wir in Zukunft keine Erfolge im Kampf gegen den Lärm mehr erreichen.“

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