Rentenerhöhung und weitere Änderungen

Mehr Rente ab Juli

Speyer, 06.06.2012. Zum 1. Juli steigen die gesetzlichen Renten um 2,18 Prozent. Maßgebend ist die Entwicklung der Bruttolöhne im Zusammenspiel mit dämpfenden Faktoren, die die finanzielle Nachhaltigkeit der Rente sicherstellen sollen. Über den neuen Zahlbetrag informiert die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in bürgerfreundlicher Sprache ihre Rentner in diesen Tagen individuell. Dazu gibt es auch Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Daneben gelten ab Juli weitere Änderungen. So erhöhen sich die Freibeträge für die Einkommensanrechnung bei Renten wegen Todes. Witwen und Witwer können künftig im Monat bis 741,05 Euro (bisher 725,21 Euro) und Waisen bis 494,03 Euro (bisher 483,47 Euro) netto dazuverdienen, ohne dass sich dieses Einkommen auf die Rente auswirkt.

Bei Versichertenrenten gelten die bisherigen Hinzuverdienstgrenzen weiter, nur bei Teilrenten wegen Erwerbsminderung und Altersrenten vor der individuellen Regelaltersgrenze in den neuen Bundesländern erhöhen sich die bisherigen Freibeträge geringfügig. Wer seine individuelle Regelaltersgrenze erreicht hat, kann nach wie vor unbegrenzt hinzuverdienen.

Auch die bisherigen Pfändungsfreigrenzen gelten unverändert weiter – pfändbare Beträge dürfen bei Rentnern erst ab einem monatlichen Nettoeinkommen von 1 030 Euro einbehalten werden.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen – persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 645 000 Renten und führt jährlich 35 000 Leistungen zur Rehabilitation durch. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

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