51 WissenschaftlerInnen erlangen Voraussetzung zur Berufung als ProfessorInnen

Bildung

51 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erlangen Lehrbefähigung

Bad Ems, 11.06.12. An den wissenschaftlichen Hochschulen in Rheinland-Pfalz erlangten im vergangenen Jahr 36 Männer und 15 Frauen den formalen Nachweis ihrer wissenschaftlichen Lehrbefähigung. Sie qualifizierten sich mit der Habilitation für eine Berufung zur Hochschullehrerin oder zum Hochschullehrer. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, gab es im Jahr 2011 drei Habilitationen mehr als ein Jahr zuvor.

Die meisten der insgesamt 51 Habilitationen wurden in den Fächergruppen »Humanmedizin, Gesundheitswissenschaften« (20) »Mathematik, Naturwissenschaften« (15) sowie »Sprach- und Kulturwissenschaften« (9) abgeschlossen.

Spitzenreiter unter den rheinland-pfälzischen Hochschulen war erneut die Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit 35 Habilitationen, gefolgt von der Technischen Universität Kaiserslautern mit sieben. Das durchschnittliche Habilitationsalter lag bei 41,3 Jahren und damit leicht über dem Vorjahreswert (41). Die meisten Neuhabilitierten (36) standen zum Zeitpunkt der Habilitation in einem Beschäftigungsverhältnis zur Hochschule, zwei von ihnen in einer Dauerstellung und 34 in einem befristeten Arbeitsverhältnis.

Die Habilitation bildet in Deutschland die höchste akademische Prüfung. Mit der 2002 eingeführten Juniorprofessur besteht neben der Habilitation ein weiterer Weg in die Professorenlaufbahn.

Die Zahlen stammen aus der Statistik der Neuhabilitierten 2011. Diese Daten werden von den Hochschulen einmal jährlich an das Statistische Landesamt gemeldet.

Autorin: Bettina Link (Referat Bildung)

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