Laubholz nachhaltig verwenden

Forstwirtschaft

Forstministerin Höfken eröffnet Hunsrücker Holztage – Nachhaltige Holznutzung dient Klimaschutz und ländlichem Raum

Mainz, 02.07.12. „Der Rohstoff Holz und die nachhaltige Waldbewirtschaftung liefern einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz. Die Hunsrücker Holztage verschaffen dem Holz als umweltfreundlichem Rohstoff und Wirtschaftsfaktor der Region große Aufmerksamkeit“, würdigte Forstministerin Ulrike Höfken die Holztage 2012 bei der Eröffnung in Morbach-Weiperath. Die Landesregierung stärke mit Initiativen wie dem „Cluster Forst und Holz“ die nachhaltige Holznutzung und -verwendung, so die Ministerin. Damit die Wertschöpfungskette Holz weiter verbessert werde, gelte es zukünftig vor allem das Laubholz – das zurzeit noch großteils in ineffiziente Verbrennung wandert – für hochwertige Verwendungsmöglichkeiten vorzusehen, erklärte Höfken. „Wir wollen mit Konzepten zur stärkeren Verwendung heimischer Hölzer, naturnahem Waldbau sowie mit der Ausweisung des Nationalparks unserer Verantwortung im Auftrag der Nachhaltigkeits-Konferenz in Rio und der nationalen Biodiversitätsstrategie nachkommen.“

Die Gemeinde Morbach mache sich mit einer Reihe von Projekten – über die Holzverarbeitung hinaus – für einen nachhaltigen Umgang mit Wald und Holz stark. Dazu gehöre das Hunsrücker Holzmuseum und LEADER-Projekte, wie ein Forstbetriebshof, in den ein Forstpädagogikzentrum integriert wird. In der potentiellen Nationalparkregion Hochwald werden LEADER-Gruppen zukünftig besonders berücksichtigt. „Nachhaltigkeit, dass heißt, Ökologie, Soziales und Ökonomie kommen zusammen. Wir bauen darauf, dass es hier weitere Synergieeffekte und eine gute Zusammenarbeit mit dem geplanten Nationalpark gibt“, so Ministerin Höfken.

Die Hunsrücker Holztage „Dendro 2012“ fanden am 30. Juni und 1. Juli rund um das Hunsrücker Holzmuseum in Morbach-Weiperath statt.

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